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Finanznews

Überall Brandherde! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Brandherde in der Geopolitik werden zahlreicher! Da sind vor allem die Unruhen in Hongkong – und die Märkte fürchten ein gewaltsamens Eingreifen des chinesischen Militärs mit einer dann weiteren Eskalation im Konflikt USA-China. Dann der Kollaps der argentinischen Finanzmärkte (Peso, Merval, Anleihen), nachdem bei wichtigen Vorwahlen der amtierende Präsident Macri eine verheerende Niederlage einstecken mußte – man fürchtet die Rückkehr der alten Politik der Kirchners. Und fürchtet fast noch mehr die von Argentinien ausgehende Ansteckungsgefahr auf die Emerging Markets. Die Wall Street wiederum hat inzwischen ihre Erwartungen an die Unternehmensergebnisse für das 3.Quartal massiv herunter geschraubt seit Anfang Juli – und wenn die Zahlen dann so herein kommen sollten wie derzeit erwartet, gibt es ein Bewertungs-Problem..

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11 Kommentare

11 Comments

  1. Avatar

    Luciano

    12. August 2019 18:46 at 18:46

    Ein sehr informatives Video!
    Daumen hoch

  2. Avatar

    Marko

    12. August 2019 19:03 at 19:03

    Na wenn GS das sagt :

    https://www.onvista.de/news/jetzt-ist-sogar-die-us-grossbank-goldman-sachs-bullisch-gegenueber-bitcoin-eingestellt-so-ist-das-kurzfristige-ziel-264373023

    DIe “USGrossbank” ist long auf den Bitcoin, Panik auf der Titanic…

    Also ,dann geht short.

    Miss Börse ist sehr, sehr viel Psychologie…

  3. Avatar

    Beobachter

    12. August 2019 19:16 at 19:16

    Argentinien geht im Durchschnitt alle 6 Jahre Pleite, aber leben sie denn nicht genau das vor was die Anhänger der neuesten ( alten) MMT propagieren, d,h, Staatsschulden spielen keine Rolle u.die von den westlichen Notenbanken so krampfhaft gewünschte Inflation haben sie in Massen.
    Vielleicht sollten gewisse Notenbänker ein Studienjahr in Argentinien machen um zu lernen wie man Inflation hinbekommt u.was sie denn auch für Auswirkungen hat.
    Ein Käufer von 100jährigen Argentinien Anleihen hat die Chance ,dass das Land in dieser Zeit 16 mal Pleite geht. Das Perverse daran ist, dass diese Langläufer eigentlich nur noch Kurzfrist- Spekulationen und keine wirkliche Langfristanlagen sind.

  4. Avatar

    Koch

    12. August 2019 19:55 at 19:55

    Und ich sage Euch:Fürchtet Euch nicht,denn der Herr ist mit Euch.Dieses Mal ist er uns aber nicht in einem Hirtenstall geboren sondern hoch oben in einem schrägen Gebäude im judäischen Frankfurt.Wir Weisen aus dem hessisch-bayerischen Umfeld haben uns auf den Weg gemacht ihm zu huldigen!Dem göttlichen Kind,nennen wir ihn Mario,geht eine Aura voran,welche es ihm ermöglicht Fiat-Lux-Geld zu erschaffen und wieder verschwinden zu lassen!Auf letztere Fähigkeit warten wir derzeit noch!Egal,die ultralockere Geldpolitik wird die Religion der kommenden Jahrtausende.Sie wird definitiv die Mär vom Hirtenjungen Mohammed,ablösen!Sie verspricht nämlich allen konkret schon im diesseits 3er BMW vollfettes Handy und was sonst noch geht!Zum Glück bin ich schon 60 und muss dem nicht mehr so lange zuschauen!

  5. Avatar

    Marcus

    12. August 2019 20:51 at 20:51

    @Markus Fugmann: Sie und passionierter Aktienmarktbulle? Da habe ich aber seit ich hier bin, einen ganz anderen Eindruck gewonnen :-)

  6. Avatar

    Stina

    12. August 2019 22:14 at 22:14

    Lieber Herr Fugmann, Sie machen immer so schöne und ironische Postings mit sehr viel Tiefgang. Dafür vielen Dank! Heute hat mir besonders ein Satz gefallen: “Raus aus Argentinien, rein in Österreich, macht auch durchaus Sinn”.

    Vielleicht bin ich etwas naiv, aber ein Thema habe ich seit vielen Jahren nicht verstanden. Vielleicht können Sie mir als Historiker und Ökonom passende Antworten geben:
    Warum gehen südamerikanische Staaten immer pleite?
    Warum werden dort immer so extreme Regierungen links oder rechts gewählt?
    Der Subkontinent hat doch so viele Ressourcen und gutes Klima und somit beste Voraussetzungen für eine gute Wirtschaft?
    Hat sich eine 2000 Jahre alte südeuropäische Mentalität von Erobern, Versklaven und Verschulden etabliert?
    Oder liegt es nur an übertriebener Präsenz und Einfluss des nördlichen Nachbarn?

    • Avatar

      Lausi

      13. August 2019 04:20 at 04:20

      @Stina: Als ein in Südamerika Lebender kann ich Ihnen sagen, dass das Ur-Übel hier die Korruption ist, die – von den so genannten Eliten ausgehend – sich in der gesamten Gesellschaft ausgebreitet hat. So etwas wie Solidarität existiert hier nicht. Das mag auch an der kolonialen Geschichte dieses Kontinentes liegen, wo Ausbeutung schon immer an oberster Stelle stand.

      • Avatar

        Stina

        13. August 2019 12:08 at 12:08

        @Lausi und @Herr Fugmann, lieben Dank für die Antworten. Korruption als eines der Hauptübel kann ich mir gut vorstellen. Das zeigt sich ja auch immer wieder in afrikanischen Staaten und Regionen, die von den klimatischen Bedingungen und den Ressourcen her bereits sehr viel weiter sein müssten.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      13. August 2019 10:12 at 10:12

      @Stina, das ist eine interessante Farge! eigentlich sind die Voraussetzungen etwa in Argentinien recht gut, der südamerikanische Kontinent hat klimatisch und auch geografisch im Vergleich zu Afrika viele Vorteile (in Afrika etwa gibt es praktisch keine schiffbaren Flüsse, was Entwicklung, Austausch und Handel erschwert). Man müsste mal Südamerika-Experten befragen dazu..

  7. Avatar

    nachaussegrünnachinnenbraun

    12. August 2019 23:19 at 23:19

    Ihre Kommentare @leftutti finde ich sehr ausgewogen und sachlich. Weiter so!

    • Avatar

      leftutti

      13. August 2019 10:19 at 10:19

      @durchunddurchhohlundfarblos, haben Sie jetzt schon Wahnvorstellungen? Sie antworten direkt auf den Artikel, ich dachte im ersten Moment, Sie hätten auch einmal etwas zu sagen. Leider dann doch nicht. Ist jetzt Markus Fugmann auch schon ein bisschen leftutti?

      P.S. Dieses Mal haben Sie es geschafft, Ihren Namen im hinteren Teil korrekt zu schreiben. Bravo!!
      P.P.S. Dafür haben sich in der vorderen Hälfte zwei neue Fehler eingeschlichen… 😂😂😂

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Gold und Silber: Kennen Sie jemand, der bärisch ist? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Gold erreicht heute wieder ein neues Allzeithoch und steigt damit 14 mal in den letzten 15 Handelstagen, Silber schießt ebenfalls weiter durch die Decke. Es gibt viele gute für den Anstieg vor allem bei Gold – während die Explosion von Silber schon fundamental schwerer nachzuvollziehen ist. Analysten jedenfalls erhöhen ihre Kursziele weiter – und derzeit scheint niemand mehr an fallende Preise bei diesen Metallen zu glauben. Aber dieser einheitliche Konsens ist nicht ungefährlich, zumal Silber derzeit massiv überkauft ist. Die Aktienmärkte warten weiter auf den Stimulus und handeln trotz besser als befürchtet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten (Erstanträge) nur wenig verändert. Erreicht der Leitindex S&P 500 morgen mit den “großen” US-Arbeitsmarktdaten ein neues Allzeithoch?

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Aktienmärkte: Warten auf den Stimulus! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte warten auf eine Entscheidung aus Washington – der dringend erwartete und längst eingepreiste nächste Stimulus lässt aber weiter auf sich warten. Nach wie vor liegen die Positionen zwischen den US-Demokraten und den US-Republikanern weit auseinander, die Präsidentschaftswahl wirft schon ihre Schatten voraus. Trump droht nun mit einem präsidialen Alleingang – aber das ist verfassungsmäßig mehr als umstritten. Die Aktienmärkte bleiben vorerst entspannt und gehen von einem Kompromiß aus – dabei scheinen sich neue Muster auszubilden: während die heftige Rally bei den US-Tech-Werten stagniert, sind nun die eher klassischen Aktien im Dow Jones und beim Russell 2000 gefragt, die weniger gut gelaufen waren. Unterdessen geht die Rally in Silber und Gold weiter..

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Aktienmärkte: Party – ohne Happy End für Trump? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte feiern seit dem März-Tief eine Party und verdrängen derzeit die anstehenden Unsicherheiten durch die US-Präsidentschaftswahl. Aber was passiert, wenn sich abzeichnen sollte, dass Trump die Wahl verliert? Denn der Aufschwung nach der Coronakrise ist zumindest am US-Arbeitsmarkt wohl schon vorbei, wie nicht zuletzt die heutigen ADP Arbeitsmarktdaten gezeigt haben (die als eine Art “Vorausschau” für die großen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag gelten). Ohne die Wiederkehr der Jobs aber wird esd für Trump schwierig – daher braucht eer so dringend den nächsten Stimulus, aber noch liegen die US-Demokraten und US-Republikaner weit auseinander in dieser Frage. Je länger sich die Verhandlungen hinziehen, umso größer die Wahrscheinlichkeit für eine überfällige Korrektur der Aktienmärkte..

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