Folgen Sie uns
  • Club der Trader
  • Börsenseminar
  • marketsx

Allgemein

UK-Immobilienpreise: 18,2% Crash in City of London in nur 12 Monaten!

Seit dem Brexit-Votum sind die Steigerungsraten bei den britischen Immobilienpreisen im Rückwärtsgang. Das war zu erwarten. Aber nun der Schock. Nichts mehr mit Steigerungen! Die Hauspreise in Großbritannien sinken um…

Veröffentlicht

am

FMW-Redaktion

Seit dem Brexit-Votum sind die Steigerungsraten bei den britischen Immobilienpreisen im Rückwärtsgang. Das war zu erwarten. Aber nun der Schock. Nichts mehr mit Steigerungen! Die Hauspreise in Großbritannien sinken um 0,4%. Aber das ist nur der Durchschnitt. Ohne den Großraum London wären sie im Vergleich zum Januar 2017 um 2,3% gestiegen. Denn London als das Immobilien-Schwergewicht der Insel zieht den Schnitt nach unten mit seinen -4,3%. Das berichtet heute die Immobilien-Research-Firma Acadata.

Es ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass die Hauspreise landesweit überhaupt rückläufig sind. Die erste  Grafik zeigt, wie die Preise inklusive London (rot) jetzt ins Negative rutschen. Und es ist kein kurzfristiger Ausrutscher, sondern ein richtiger Trend, wie man am Chart gut erkennen kann. Es ist aktuell der achte Monat in Folge mit rückläufigen Steigerungsraten auf Jahresbasis.

Und dann noch die Bank of England

Als hätte das noch nicht gereicht für die britische Immobilienwirtschaft, hat die Bank of England erst letzte Woche angekündigt die Zinsen nun zügig anheben zu wollen. Das macht Immobilienkredite natürlich teurer, was Käufer abschreckt. Die britische Regierung bemüht sich mit Programmen die Briten zum Kauf von Immobilien anzuregen – dennoch sind die Zusagen für neue Immobilienkredite erst im Dezember auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen.

London

Der Preisverfall in London um 4,3% gegenüber Januar 2017 ist der stärkste Rückgang seit August 2009. Und er konzentriert sich auf die reichsten Wohngegenden. In den 11 reichsten von 33 Bezirken in London fallen die Preise um 7%, während sie in den 11 ärmsten Bezirken nur um 1,3% fallen. Die City of London, das Finanzzentrum der Stadt, verzeichnet sogar ein Minus von unglaublichen 18,2% in nur einem Jahr! Ein klareres Indiz kann es wohl kaum geben, dass der Brexit dahinter steckt.

Zahlreiche Banker müssen ihre Koffer packen oder packen sie bereits, und es geht auf nach Dublin, Paris oder Frankfurt. Dazu kommen noch jede Menge Jobs drum herum, die wegfallen. EU-Behörden verlassen die Stadt, und wohl in einem gewissen Umfang auch Wirtschaftsprüfer, Anwälte, Journalisten, und alles was sonst noch im Schlepptau hängt.


Grafik: Acadata

London fällt verdammt negativ auf. Das „langweilige Rest-England“ hat keine Probleme mit Bankern, die die Insel verlassen.


Grafik: Acadata

Die folgende Grafik zeigt seit 2007 die Anzahl der getätigten Hausverkäufe in UK seit 2007.


Grafik: Acadata


Die City of London. Foto: kloniwotski – Flickr (CC BY-SA 2.0)

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Allgemein

Türkei: Schrottkredite stark angestiegen, Aufsicht zwingt Banken zu Milliardenvorsorge

Veröffentlicht

am

Von

Lange wurde am Kapitalmarkt darüber gemunkelt. Bei der jahrelangen Abwertung der Lira steigen für Verbraucher und Unternehmen in der Türkei die Finanzierungskosten deutlich, wenn sie Kredite in US-Dollar aufgenommen haben. Aber auch wenn sie Bankkredite in Lira aufgenommen haben – die Importkosten dank des jahrelang aufgewerteten US-Dollar stiegen immer weiter, und damit auch die gesamten Lebenshaltungskosten. Dass dies irgendwann einmal auf die Banken durchschlagen würde in From eines Anstiegs der Schrottkredite (Non Performing Loans oder auch NPL), war zu erwarten.

Nun gibt es die offizielle Verlautbarung der türkischen Bankenaufsicht. Daraus geht hervor, dass die Quote der Schrottkredite (in Relation zu allen offenen Krediten) nach aktueller Berechnung in der Türkei von 4,6% auf 6,3% ansteigt. Das ist ein kräftiger Sprung! Bislang war man von einem Anstieg bis auf 6% bis Jahresende ausgegangen. Im Vergleich: In der Eurozone (Grafik) gehen die NPL seit Jahren zurück auf zuletzt 3,1%. Bei einer deutlich schlechteren Konjunktur könnte sich aber natürlich auch die NPL-Quote in Europa verschlechtern.

Es geht um eine Summe von 46 Milliarden Lira oder gut 8 Milliarden US-Dollar, die als NPL in der Türkei eingestuft ist. Die Banken weise man laut türkischer Bankenaufsicht an entsprechend Vorsorge für höhere Kreditausfälle zu treffen. Das bedeutet folglich, dass die Banken mehr Eigenkapital einwerben müssen. Die Schrottkredite betreffen laut Bankenaufsicht vor allem Unternehmen aus der Energie- und Bauindustrie. Man habe offizielle Anweisungen an die betroffenen Banken geschickt, dass sie bis Jahresende Vorsorgemaßnahmen treffen sollen.

Schrottkredite in Türkei angestiegen - in Eurozone bis jetzt rückläufig
Grafik: EZB

weiterlesen

Allgemein

Aktuell: Trump präsentiert neuen Nationalen Sicherheitsberater

Veröffentlicht

am

Von

Wir erinnern uns. Am 10. September entließ Donald Trump seinen Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Der sah (vereinfacht gesagt) bei Problemlösungen oft Krieg als erste Wahl der Mittel. Aber Trump gab dem nicht nach. Im Iran-Konflikt war Bolton natürlich auch Hardliner, und war wohl mehr als erzürnt, dass Donald Trump hier de-eskalieren wollte. Vor allem der Ölmarkt zeigte sich diesbezüglich letzte Woche erleichtert, dass John Bolton endlich weg ist. Und jetzt hat Donald Trump den Nachfolger präsentiert. Es ist ein Mann namens Robert O’Brien, der bislang im US-Außenministerium tätig war. Offenbar ein Mann nicht ganz aus der ersten Reihe. Aber egal.  Schlimmer als Bolton kann es kaum werden?

Donald Trump
Donald Trump.

weiterlesen

Allgemein

Dirk Müller Mr Dax mit Statement zum Angriff auf saudische Öl-Anlagen

Veröffentlicht

am

Von

Wer hat die saudischen Öl-Anlagen angegriffen? Könnte der Iran interessiert daran sein jetzt angegriffen zu werden durch Saudis und USA? Wer profitiert von einem steigenden Ölpreis? Wer profitiert von einem möglichen Krieg im Nahem Osten? Was bedeutet das für China? Mr Dax Dirk Müller wirft im folgenden Video viele Fragen auf, und überlässt es dem Beobachter sich selbst eine Meinung zu bilden. Dirk Müller steht natürlich grundsätzlich imer wieder mal in der Kritik, weil er angeblich Verschwörungstheorien befeuere. Das kann man so oder so sehen. Aber man kann dennoch festhalten: Profitieren tun in diesem Fall die großen Öl-Konzerne, und alle Länder, die Öl fördern. Also profitiert die OPEC, wie auch die Fracking-Industrie in den USA. Aber ob man daraus eine Theorie basteln kann, ob hinter dem Angriff böse Mächte stehen, die einen Vorfall inszenieren um den Ölpreis hochzutreiben? Dirk Müller stellt so eine Theorie nicht auf, aber er stellt im folgenden Video sicherlich Fragen, die man sich stellen sollte. Zum Beispiel, ob bei der Wichtigkeit der wichtigsten Ölverarbeitungsanlage der Welt einfach so Drohnen oder Raketen über lange Strecken ungestört durch Saudi-Arabien fliegen und zielgenau treffen können. Aber schauen Sie selbst das folgende Video.

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen