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Ukrainekrieg: Sind wir auf der falschen Seite?

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Liebe Börsianerinnen, liebe Börsianer,

Ende Februar sprach der deutsche Bundeskanzler im Parlament noch machtvoll und entschlossen von einer „Zeitenwende“. Freilich ließ unser Anführer den Worten zunächst kaum entsprechende Taten folgen. Der Norddeutsche entpuppte sich als Zauderer und Zögerer. Er fand unzählige Gründe, warum Deutschland der Ukraine kein schweres Gerät liefern solle. Allerlei Tiere wie der Marder, der Gepard oder die Leoparden wurden erwähnt und diskutiert. Und für jedes einzelne Waffensysteme fand man stichhaltige Gründe, warum die doch besser in Deutschland bleiben.

Die Bedenken des Kanzlers haben gute Gründe. Denn natürlich wissen wir, der Kreml bedroht uns nicht unmittelbar. Ganz im Gegenteil, jahrelang hatte man die deutsche Außenpolitik mit einer Art privilegierten Partnerschaft gelockt. Sinnbildich dafür steht das Pipeline-Projekt Nordstream 2, das die osteuropäischen Pufferstaaten sauber „umfährt“. Sinn und Zweck: Die beiden Großen in Europa regeln das unter sich. Wer böse ist, nennt das Projekt eine zivile Neuauflage des Hitler-Stalin-Paktes.

Auf der anderen Seite erreichen uns jeden Tag die schrecklichen Bilder aus dem osteuropäischen Kriegsgeschehen. Wer sich also auf die russische Seite schlagen will, darf hier nicht empfindsam sein.

Es gibt allerdings durchaus handfeste wirtschaftliche Erwägungen, warum Deutschland das Angebot der privilegierten Partnerschaft ausgeschlagen hat. Dazu einige Zahlen: Wir wickeln mit unseren polnischen…..

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6 Kommentare

  1. Wir sind zumindest zu einseitig auf der Seite der Ukraine. Im Zusammenhang mit den Maidan-Demonstrationen und der verfassungswidrigen Amtsenthebung von Staatspräsident Viktor Janukowitsch hat die Russische Föderation zumindest nicht die Ursache des Ukraine-Konflikts zu verantworten, jedoch an der Eskalation dessen mitgewirkt. Von daher ist ein russisches Öl-Embargo abzulehnen. Die Sanktionen gegen die Innovation der russischen Ölindustrie stellt aber hoffentlich für die Russische Föderation einen Anreiz dar, an den Normandie-Format-Gespräche-Verhandlungstisch zu kehren. Die Ukraine muß wieder als Kornkammer funktionieren. Ein Vorbild für eine diesbezügliche multipolare Außenwirtschaftspolitik stellt für mich der serbische Staatspräsident Alexander Vucic dar, der sowohl der Europäischen Union beitreten möchte, als auch ein russisches Öl-Embargo ablehnt.

  2. Mal so ein Gedanke von mir zur Person Putin:

    Manche mögen ihn, manche mögen ihn nicht.
    Aber keiner weiss, wer oder was wird nach Putin kommen.
    Da könnte es sein, dass sich viele den Herrn Putin noch zurück wünschen werden.
    Weil man ihn noch halbwegs einschätzen kann.
    Stellt Euch vor, in Russland wäre z.Zt. einer vom Typ Stalin an der Macht.
    Dann würden hier in DE die wenigen Überlebenden täglich mit der ABC-Maske rumlaufen müssen.

    Nun möchte man sich hier in Europa komplett von russischer Energie und Rohstoffen lossagen.
    Was passiert dann, wenn in den USA nach der nächsten grossen Wahl, ein Herr Trump wieder Präsident ist?
    Dieses Szenario ist nicht ganz auszuschließen. Der wurde, während seiner Amtszeit, von der EU- und DE-Elite auf das Übelste brüskiert. Das bedeutet, der hat auf die EU und DE ganz sicher keinen Bock mehr.
    Sollte er wieder POTUS werden und uns aus Rache bzgl. Energielieferungen boykottieren, dann werden bei uns in EU und DE ganz sicherlich die Lichter ausgehen.

    Deswegen, weniger Hetze, dafür aber etwas mehr diplomatisches Geschick, das könnte nicht schaden.

    Nette Grüsse

    Euer Gerry

    1. Keine Sorge, die Panzerhaubitze 2000 wird’s schon richten! Deutsche Wertarbeit ist nicht zu unterschätzen…

  3. In der Börsensprache würde man sagen, das CRV ist sehr klein.Mit der Lieferung der Panzer wird DE aus Sicht der Russen endgültig zum Kriegsgegner mit unvorsehbaren Folgen.Der Nutzen nach 40tägiger Schnellbleiche -Ausbildung ist beschränkt. Zudem könnten diese Geräte schon auf dem Weg zum Einsatz zerstört werden.Das Zögern von Scholz ist in dieser Hinsicht verständlich.

    1. Zur Not kann ja noch das „Gamma-Gerät“ eingesetzt werden. Muss nur ausgemottet werden…

      https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/10/42_cm_Gamma_M%C3%B6rser_AWM_A02560.jpeg

  4. Schaut euch mal den Kurs / Rubel der letzten 12 Monate an oder Euro / Real ! Ja man steht auf der falschen Seite ! Umfrage: In einer am Freitag veröffentlichten repräsentativen Civey-Umfrage für den Fernsehsender der Welt gaben 49 Prozent der Deutschen an, aufgrund der massiven Inflation sparen zu müssen. 42 Prozent der Befragten müssen sich dagegen wegen der Rekord-Preise nicht einschränken.

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