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Ukraine-Krieg aktuell: Aussagen der ukrainischen und russischen Delegation

Ukraine-Krieg Aussagen der Delegationen

Soeben Aussagen der ukrainischen und russischen Delegationen zum möglichen Ende des Ukraine-Kriegs bei den Gesprächen in der Türkei:

– finales Abkommen mit Russland erst wenn auf ukrinischem Territorium vollständiger Frieden herrscht

– Konsultationen mit Russland über den Status der Krim in den nächsten 15 Jahren (!)

– Voraussetzngen für Treffen Selenski mit Putin sind erfüllt

– haben diese Punkte vorgelegt und warten auf russische Antwort

 

Der russische Verhandlungsführer Medinsky:

– werden uns die ukrainischen Punkte ansehen und Putin überbringen

– um Basis für Waffenstillstands-Gespräche zu haben, sollten wir militärische Aktivitäten um Kiew und Chernihiw einstellen

– Gespräche zwischen Putin und Selenski möglich, könnte mit Aussenministern stattfinden

Die Aktienmärkte begeistert – aber die Sanktionen des Westens, das hatte der britische Premier Johnson klar gemacht, würden auch im Falle eines Waffenstillstands nicht aufgehoben..



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5 Kommentare

  1. man muss mal den türkischen präsidenten loben, der da versucht frieden zu stiften. recep tayyip erdogan, danke für deine bemühungen.

    1. @md, mein alter Freund! Lustig, wie du die Dinge immer schön malst und dabei mindestens die Hälfte vergisst. Die Türkei macht als einziges NATO-Land bei den Sanktionen nicht mit. Erdogan sichert sich vielmehr neue Pipeline-Geschäfte, lockt Oligarchen und baut mit Russland ein riesiges Atomkraftwerk. Das klingt mehr nach Eigeninteresse, denn nach Frieden stiften. Aber wenn es hilft…

  2. Ääähhhh?! Da steht doch nicht mehr, als „schau ma mal, dann sehn ma scho“.
    Gespräche (und nicht mehr als das) evtl. möglich.
    Das reicht, um Aktienmärkte zu begeistern, Gold abstürzen zu lassen, denn EUR erst einmal Richtung Mond zu katapultieren?
    Bin ich froh, dass ich mit solchen Märkten nur wenig bis nichts am Hut habe.

  3. Meldung von heute: „Das russische Militär will Kampfhandlungen rund um Kiew und Tschernihiw massiv reduzieren. Damit wolle man den Konflikt deeskalieren, teilt der russische Verhandler Vladimir Medinsky mit. Das sei ein Ergebnis der heutigen Verhandlungen in Istanbul.“

    Die Russen kommen nicht voran, weil sie komplett versagt, sich selbt über- und den Gegner unterschätzt haben. Also will man Zeit gewinnen, sich neu aufstellen, alles, aber nicht deeskalieren. Sie täuschen und blenden schon wieder, darin sind sie Weltklasse, nach innen wie nach außen. Diese Lügner, Feiglinge und Menschenrechtsverbrecher bombardieren doch weiterhin skrupellos aus der Ferne alles, was irgendwie in Reichweite liegt. Eine unschuldige Großstadt wie Mariupol liegt in Schutt und Asche, inkl. Zivilbevölkerung, Krankenhäuser, Schulen, Theater, Energieversorgung, ALLES! Fünf meiner Verwandten wurden durch wahllosen Beschuss getötet.

    Glaubt dem verlogenen Zwerg mit den Schlangenaugen im Kreml bitte kein Wort!
    Erst einmal muss Putin weg, und auch danach bitte die Sanktionen noch mindestens ein oder zwei Jahre rigoros durchziehen. Nur so lernt dieses Barbarenvolk, dass Rohstoffe, Rüstung und Devisen nicht alles sind. Nur so kapieren sie vielleicht, dass die Welt um sie herum nicht mehr im 19. Jahrhundert vor sich hin dümpelt.

  4. „Verlogener Zwerg mit Schlangenaugen“ – Sie sprechen mir aus der Seele! Mein Beileid zu den Verlusten in Ihrer Verwandtschaft. Ein Hoffnungsschimmer könnte sein, dass die Oligarchen langsam zu mosern beginnen…

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