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Ukraine-Krieg, Russland – und wir! Marktgeflüster spezial (Video)

Der Ukraine-Krieg scheint immer weiter zu eskalieren, Russland setzt seine Angriffe fort – was bedeutet das für uns? Werden wir in diesen Krieg hineingezogen, droht gar ein dritter Weltkrieg? Das ist derzeit die entscheidende Frage, von der unsere Zukunft abhängt.  Unstrittig ist: Russland hat den Ukraine-Krieg mit einer Invasion begonnen und geht dabei brutal vor. Können wir das zulassen, ohne den Angegriffenen zu helfen? Was würde Russland dann nach einer Eroberung der Ukraine machen: das ehemaligen sowjetische Großreich wiederherstellen, auch wieder mit Gewalt und Krieg? Welche Verantwortung trägt der Westen für den Ukraine-Krieg? Ein Video – aus Sorge um die Zukunft unserer Kinder..

Hinweise aus Video:

1. Putin: Ein Psychogramm – war Ukraine-Krieg vorhersehbar?

2. Ukraine-Krieg: „Dummheit die gefährlichste Massenvernichtungswaffe“



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32 Kommentare

  1. Sowohl Russland, als auch die Ukraine hatten Defizite in Sachen Minsk-Abkommen vorzuweisen. Die EU sanktionierte jedoch einseitig die russische Ölindustrie.

  2. Jagt die Pipelins der Russen in die Luft und Russland geht bankrott, ganz ohne Atomwaffen des Westens. Oder verkauft Selenski vorher noch Atomwaffen die er bei jeder Drohung der Mörderbande nutzen kann und gut ist…

  3. Danke für Ihre Sicht der Dinge Herr Fugmann.Wenn man als Mensch das Glück hatte über den
    „Tellerrand Deutschland“ hinauszublicken und vielleicht sogar einmal offenen Auges in den Osten oder
    anderen Regionen unseres Planeten zu reisen,so wird man meiner Meinung nach auch einmal versuchen sich
    in die Sorgen und Nöten inklusive kultureller Wurzeln und Sichtweise anderer Völker zu beschäftigen.
    Die Sichtweise anderer vielleicht ansatzweise nachzuvollziehen,wird einiges Positive mit sich bringen.
    Mit etwas mehr „Feingefühl“+ Respekt dem anderen gegenüber,selbst wenn einem die Denk-und Handlungsweise völlig fremd erscheint,ist eine der Grundbausteine für gegenseitigen Respekt..
    Dies zeigt sich nicht nur gegenüber der Ukraine sondern auch Rußlands..Ein vorzeitiges Verstehen (gerade von roten Linien) sollte hier mit etwas mehr Intelligenz angegangen werden.Wer hier,ich spreche gerade von Europa,den ständigen NATO Erweiterungen widerspruchslos zugestimmt hat,hat für mich kein eigenes Profil.
    Man muß sich vorwerfen lassen Erfüllungsgehilfe einer anderen (absteigenden) „Großmacht“zu sein.
    Insofern ist es richtig,daß die USA den europäischen Staaten vorgeworfen hatten,nicht militärisch für sich selbst zu sorgen.Eine Aufrüstung,oder wie man dazu steht,ist eine andere Sache.Nur hätte man Rußland
    1990 in die NATO mit aufnehmen müssen,oder eben auch die NATO wie den Warschauer Pakt auflösen
    sollen.Als Resümee natürlich:Hätte hätte Fahradkette……………….Nur sehr passend der Spruch von
    Albert Einstein aus ihrem obigen link:Der Dumme sucht einen Schuldigen – der Intelligente eine Lösung.

    1. Was wird sein wenn dieser Krieg zu Ende geht?
      Es sollen 12 Oligarchen dort eigene private „Wehrsportgruppen“ besitzen. Die größte ist die Asov- Truppe, so weit ich gelesen habe.
      Die alle eint derzeit ein gemeinsamer Feind. Und sie lassen sich derzeit in die offizielle Armee eingliedern. Wenn die Russen weg sind haben alle massenweise moderne Waffen. Ab dann gibts einen endlosen Bürgerkrieg der von vielen reichen Oligarchen und ausländischen Firmen und Länder weiter angefeuert wird.
      Es gibt Rohstoffe und Bodenschätze zu verteilen.
      Dieses Land wird auf absehbarer Zeit nicht mehr zur Ruhe kommen.
      Die geflüchteten werden hier nach Deutschland kommen und hier ihren Streit weiter treiben.
      Schöne Perspektive, gleichgültig wie der Krieg ausgeht.

  4. Nun ich war ein paar Jahre Soldat in einem Atombunker der strategischen Nato Luftverteidigung während des kalten Krieges. Zu unserer Politik und den Medien kann ich nur sagen,, Denn sie wissen nicht was sie tun“

  5. Chapeau, Herr Fugmann, ich verfolge täglich seit mind 5 Jahren ihre tägliche Berichterstattung. Aber ihr Statement in diesem Video, veranlasst mich nur den Hut zu ziehen. Für mich selbst ist es ein Bedürfnis den Dreck gleichmäßig zu verteilen und ich bin dankbar, dass sie die richtigen Worte dafür gefunden zu haben.

  6. Die möglichen Sicherheitsinteressen Russlands sind ein Punkt, ein anderer Punkt scheint zu sein, dass Russland die ehemaligen Sowjetrepubliken unter seinem Einflussbereich halten möchte, ihnen sozusagen ihre Souveränität abspricht. Notfalls soll das – wie jetzt in der Ukraine – mit brutaler militärischer Gewalt erreicht werden. So hat z.B. Weißrussland unter Putin niemals die Chance eine Demokratie und ein Rechtsstaat zu werden. Die Leute dort tun mir leid…

    Die Frage ist nun, wie man mit einem größenwahnsinnigen Pseudo-Zar, der in Besitz von Atomwaffen ist, umgehen soll. So sehr ich Putin verabscheue, und ich mir wünsche, dass dieser Halbstarke mal so richtig einen in die Schnauze bekommt, so ändern die Atomwaffen doch irgendwie alles. Da könnte man geneigt sein zu sagen: „Der Klügere gibt nach…“.

    Es gibt ja zwei Arten von Kriegen: Den militärischen Krieg mit Bomben und Kanonen und den Wirtschaftskrieg… Ich denke der „Westen“ sollte eher auf einen Wirtschaftskrieg als auf eine zunehmend brutalere militärische Konfrontation mit ungewissen Ausgang setzen. Das wird zwar alles andere als leicht – gerade auch wegen des Rohstoffreichtums Russland – aber alles ist besser als ein 3. Weltkrieg mit Atomwaffen… Vielleicht läuft es auch auf eine Spaltung der Welt hinaus: Auf der einen Seite Russland und China, und auf der anderen Seite der „Westen“. Dann wird wohl die ganze Welt – aufgrund der bestehenden Globalisierung – wirtschaftlich den Bach runtergehen, aber eben auch Russland und China. Ich jedenfalls möchte nichts mit Ländern zu tun haben, die glauben sich mit brutaler militärischer Gewalt andere Länder einverleiben zu können. Dabei denke ich auch an China und Taiwan…

    In diesem Zusammenhang noch ein Artikel und ein offener Brief, der mir zu denken gegeben hat:

    https://www.n-tv.de/politik/Prominente-mahnen-Scholz-zur-Zurueckhaltung-article23297974.html

    https://www.emma.de/artikel/offener-brief-bundeskanzler-scholz-339463

  7. Die Propaganda der Russen macht daraus mehr als es eigentlich ist und unsere Medien machen viel weniger daraus als es ist. Einseitig sind beide. Und der feine Herr Botschafter ist wohl der übelste Hetzer.

  8. Moin,
    ich denke man muss das Ganze dann schon etwas tiefer und differenzierter betrachten.
    Exemplarisch und btw. wer wollte, konnte sich über das informieren was im Donbas passierte.
    https://www.swp-berlin.org/publikation/donbas-konflikt-schwieriger-friedensprozess
    https://www.nzz.ch/international/ukraine-chronologie-der-maidan-revolution-ld.1290571?trco=21021291-05-18-0001-0004-009651-00000009&s_kwcid=AL%216521%213%21514185926100%21%21%21g%21%21&gclid=EAIaIQobChMIpdfZhf-59wIVL5BoCR0rBgjzEAAYASAAEgJt__D_BwE
    Generell kann man aber feststellen, dass die Ukraine ein Land war und ist, das Teil eines diktatorisch geführten Militärbündnisses war. Nach dessen friedlichem Auseinanderfallen ist es ganz natürlich, dass der Weg dann steinig ist.
    Ganz klar aber ist, dass Putin die Ukraine nicht selbstständig ihren Weg finden lassen wollte, sondern sich auf vielfältige Art und Weise eingemischt hat. Und das macht es für ein Land, das sich in einem Emtwicklungsprozeß befindet, in dem die Mehrheit der Bevölkerung aber am Ende eine selbstbestimmte Demokratie haben möchte, aber immer noch mit alten Strukturen und Eliten kämpft, doppelt schwer.
    Die größte Legende ist, dass die Nato eine Bedrohung für Russland darstellt.
    Das Problem Russlands ist, dass seine Nachbarn sehen wie es im Inneren immer totalitärer wird und anderen Staaten gegenüber aggressiver. Es ist Russlands eigenes Handeln, welches Nachbarstaaten in Richtung EU und Nato treibt.
    Ein totalitärer Staat hat immer ein Problem wenn um ihn herum Demokratie und Freiheit herrscht.
    Ohne den Maidan wäre die Ukraine schon lange dort, wo Belarus nun ist. Und wer hat Lukaschenko stark gehalten?
    Im übrigen finde ich es problematisch der Ukraine eine nationalsozialistische Tradition zu unterstellen.
    In der Ukraine gibt es, wie in vielen anderen Ländern auch, nationalfaschistische Kräfte. Und auch mit diesen muss ein Land fertig werden, wenn es weiter kommen will.
    Und wäre die Ukraine nicht insgesamt auf einem guten Weg gewesen, hätte Putin sie nicht angegriffen.
    Und das mag sich jetzt hart anhören, aber dass das asowsche Regiment quasi in Mariupol vernichtet wurde/wird ist, wie Du ja auch vermutest, kommt wahrscheinlich nicht ungelegen. Was nicht bedeuten soll, dass es Kalkül ist und ich natürlich jeden toten Menschen für einen zu viel erachte.

  9. Mutig, Mutig.
    Sie haben Wahrheiten erzählt.
    Das ist Wehrzersetzend.
    Wir haben hier Kriegsbegeisterung der Medien wie 1914.
    Der Grösse Bär hat seine scharfen Zähne noch nicht eingesetzt?

  10. Die Sanktionen wurden doch für die Annexion der Krim ausgesprochen. Nicht für die Nichteinhaltung von Minsk.

  11. @Holger Voss
    Bitte schriftliche Vereinbarungen und internationale Verträge zu Minsk-Abkommen und NATO-Ost-Erweiterung verlinken. Bis dahin gilt Schwurbelverdacht und Wunschgedanke.

  12. Ihre Ausführungen zur Gesetzlosigkeit und Gewaltbereitschaft sind interessant. Ich arbeite in der IT mit zwei Russen aus St. Petersburg zusammen (diese wurden vor einem Monat wie viele andere auch in die Türkei gebracht um dort weiterarbeiten zu können). Ich kenne die Jungs nun schon ziemlich lange und sie kommen mir nicht weniger „westlich“ vor wie Heinz Becker oder Hausmeister Krause. Ich denke nicht, dass sie sich verstellen. Mag sein, dass das völlig verweichlichte Nerds sind, und die „echten“ Russen in Moskau härter drauf sind…

    Sie sollten mit dem Begriff „Totaler Krieg“ sehr vorsichtig sein. Nur weil die russischen Generäle „umfangreicher“ agieren möchten, heißt das sicher nicht, dass sie einen Totalen Krieg wollen. Bei diesem wird alles mit dem MG niedergemäht, egal ob Soldat, Frau, Baby oder Oma.

    Ich nehme mal an, würde Russland seine militärischen Fähigkeiten vollumfänglich einsetzen, würde die Ukraine in einer Woche kapitulieren. Aber das bedeutete eventuell 100.000 Tote (Soldaten + Zivilisten), was Putin sicher verhindern will. Deshalb die „Vorsicht“. Klar ist aber auch: Von Anfang an war das Schicksal der Ukraine besiegelt, es kommt wie es kommen muss, Russland wird (auf die eine oder andere Weise) obsiegen. Jede Waffenlieferung führt (wenn nicht zum WWIII) zu mehr Toten. Sonst zu nichts. Ich verstehe nicht, warum so viele das nicht sehen.

  13. Ich teile die Angst vor einem Atomkrieg nicht. Das wäre ein Selbstmord-Kommando für alle. Russlands Militär ist alleine gegenüber dem der USA schon klein. Im Vergleich zur NATO winzig. Das weiß natürlich auch Russland. Putin ist ein Pokerspieler. Er hat sich lange Zeit nicht in seine Karten blicken lassen, nun blufft er mit einem möglichen Einsatz von Atomwaffen. Er weiß, das wäre sein und Russlands Ende und das komplette Gegenteil dessen, was er eigentlich will.
    Da die Ukraine auch schwere Fehler im Donbass gemacht hatte und dort auch viele Russen leben, soll die Ukraine einfach diesen kleinen Teil an Russland abtreten um zu einem Frieden zu kommen. Das wäre zumindest m.M. nach eine realistische Chance den Krieg schnell zu beenden und weitere Tausende Menschenleben auf beiden Seiten zu retten. Im Gegenzug sollte sich Russland verpflichten keine weitere Gebietsansprüche an der Ukraine zu erheben und beim Wiederaufbau der Ukraine zu helfen. Eine andere gesichtswahrende Lösung sehe ich derzeit nicht.

  14. Vor dem Hintergrund, dass es im Krieg auch immer im Wesentlichen ums Geld geht und um wirtschaftliche Interessen, könnte ich mir vorstellen, dass es eventuell in diesem Krieg nicht um die Ukraine, sondern um das schwarze Meer geht.
    Wenn Putin zuerst versucht Kiew zu erobern, um dort eine russland-freundliche Regierung zu installieren, wäre das der schnellste und wohl einfachste Weg gewesen, sich die Nordküste zum schwarzen Meer und somit den Anspruch auf die dort liegenden Bodenschätze wie Gas und Öl zu sichern.

    Das hat aber nicht funktioniert. Also versucht er nun, die Küste direkt zu erobern. Die Krim hat er schon, das asowsche Meer auch.

    Auf der „Einkaufsliste“ stehen dann wohl noch Georgien und das kaspische Meer. Aserbaidschan war ja in der Presse schon mehrfach angekündigt, liegt dann auf der „Shopping-Tour“ mit „Fünf-Finger-Rabatt“ gleich auf dem Weg.

    Schade, dass unsere Journalisten für kriegerische Auseinandersetzungen immer nur die politisch-historische, die militärische und die ethnische Brille tragen.
    Man könnte so also weniger von Lügen-Presse, als eher von Überseh-Presse sprechen.
    Zum Glück gibt es den Herrn Fugmann und seine Kollegen, die immer auch die Informationen liefern, die in den Nachrichten vergessen wurden.

    Mein Geschichte-Lehrer sagte damals in der Schule auch schon, diese Brillen müssen Sie ablegen, wenn Sie wissen wollen, worum es in einem Krieg geht und wenn Sie vorausahnen wollen, was als nächstes kommt.
    Er konnte für seinen Unterricht zahlreiche Beispiele heranziehen und sollte auch danach mit seiner Theorie recht behalten, wie man mal wieder sieht.

  15. Herr Fugmann, vielen Dank, dass Sie es erkennen, dass dieses Problem nicht eindimensional ist!
    Ich empfehle den Film „Ukranian Agony“ aus dem Jahr 2015.
    Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass man zwei Kolonien Ameisen in einem Glas ansiedeln kann, die Roten und die Schwarzen.
    Sie koexistieren ohne Probleme.
    Wenn man jedoch das Glas kräftig schüttelt, gehen die aufeinander los, wie derzeit in der Ukraine…

    Die Frage, die man sich in solchen Fällen stellen muss, lautet: „Wer schüttelt das Glas?“ und „Wem nützt das?“

    Sobald das klar wird, versteht man alles deutlich besser!

  16. Andere Sichtweisen gibt es auch auf anti-spiegel.ru von Röper

  17. @Peter

    Ameisen verhalten sich anders.
    Mit rot oder schwarz oder Glas schütteln hat deren Verhalten laut Wissenschaft nichts zu tun.
    Es ist bekannt, dass Ameisenvölker Kriege führen, aber nicht in der von Ihnen beschriebenen Weise.

  18. Seltsam, Polen verzichtet auf russisches Gas, kritisiert Deutschland, wegen der weiter laufenden Gaslieferungen aus Russland; aber nun muss Gas von Deutschland nach Polen zurückgepumpt werden.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  19. Das immer wieder behauptet wird, Russland hätte auch als Reaktion auf die NATO Osterweiterung und Stationierung von Mittelstrecken-Raketen in den neuen Nato-Oststaaten, eine ernsthafte Bedrohung für sich gesehen und wurde damit quasi gezwungen die Krim zu annektieren und den Ukraine-Krieg zu führen ist m. M. nach Blödsinn und nur ein Vorwand von Russland. Erstens haben souveräne Staaten das legitime Recht Bündnisse einzugehen und auch Waffen zur Abschreckung und Verteidigung auf ihrem Hoheitsgebiet zu stationieren. Zweitens hat Russland ein Militär und Atomwaffen. Wieso sollte es sich also bedroht fühlen? Und drittens hätte Putin einfach wirkungsvolle Druckmittel vorher einsetzen können, indem er angedroht hätte, entweder keine weitere NATO-Osterweiterung, etc. oder ich drehe Euch den Öl- und Gashahn zu (Aufkündigung der Lieferverträge). Das wären legitime Mittel gewesen, die Putin/Russland zur Verfügung standen. Bei der sehr starken Abhängigkeit der europäischen Staaten davon, hätte Russland seine scheinbaren Sicherheitsinteressen auf legitimem Wege wirkungsvoll durchsetzen können. Das es das nicht gemacht hat beweist zusätzlich, das Putin/Russland gar keine Bedrohungsängste hatte. Das ist also nur ein vorgeschobener Vorwand, den Putin u.a. einsetzt, um den Ukraine-Krieg zu rechtfertigen. Putin geht es nur um die Erweiterung von Russlands Hoheitsgebiets- und Machtsphäre. Das lassen schon seine diversen Reden in der Vergangenheit erkennen. Wer etwas anderes denkt, hat keine Ahnung. Das muss man einfach mal so schonungslos sagen.

  20. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Also ich habe auch schon gute zwei Drittel meines Lebens hinter mir, trotzdem sollte man sich nicht einschüchtern lassen.

    Der Friede will gewappnet oder wenn Du den Frieden erhalten willst musst Du den Krieg vorbereiten. Diese unumstößliche Tatsachen der Millitärgeschichte wurden von der Ukraine sträflichst vernachlässigt.

    Ich meine damit die einseitige Aufgabe der Atomwaffen, Ukraine gab sie auf Russland aber nicht…

    Einfach mal nachlesen bei Wilhelm Busch!

  21. „Wer etwas anderes denkt, hat keine Ahnung“

    Chapeau! Damit hätten Sie Ihren Beitrag anfangen sollen. Dann hätte ich das Lesen gleich sein gelassen.
    Diskussions-Kultur in Deutschland quasi nicht mehr vorhanden.
    Wenn Sie nur Ihre Meinung gelten lassen wollen, sind Sie kein Stück besser als die totalitären Parteien dieser Welt.

    1. Ich habe nichts gegen vernünftige Diskussionen, aber wenn etwas klar ist, warum dann darüber diskutieren? Oder wollen Sie auch darüber diskutieren das 1+1 = 2 ist? Dieses ständige Diskutieren und Zerreden von vernünftigen Einwänden und Warnungen hat uns in der Russlandpolitik dahin geführt wo wir heute stehen, nämlich durch den Aufbau einer viel zu hohen Abhängigkeit von Russlands Rohstoffen, insb. bei Gas und Öl, haben wir Putin mit hunderten Milliarden Euro so gestärkt, dass er damit sein Militär aufrüsten konnte und jetzt mit vollen Taschen lange Zeit einen Krieg führen kann mit wahrscheinlich 100.000 Toten und der Gefahr eines Atomkriegs, wenn es ganz mies läuft. Das hat Putin alles seit langer Zeit geplant. Anzeichen gab es mehr als genug.
      Immer diese Diskutierer, die alles wegdiskutieren wollen. Leider gibt es davon zu viele.

    2. Putin/Russland wollte nicht das andere östliche Staaten in die NATO bzw. EU kommen, weil er/es sich dadurch bedroht fühlte, sondern weil er sie sich dann nicht mehr so vermeintlich einfach unter den Nagel hätte reißen können (wegen Auslösung Bündnisfall und Beistandspflichten).
      Mit der starken Gegenwehr der Ukraine und westlichen Staaten hat er in dem Ausmaß sicher nicht gerechnet. Er wird sich wohl anderweitig ein Land einverleiben müssen, um seine Befriedigung zu erhalten. Dies sehe ich auch als konkrete Gefahr, wenn Putin merkt, dass er in der Ukraine nicht weiterkommt.

  22. Und in diesem Interview mit Victor Jerofejew wird auch klarer, was die russische
    Schtweise noch so ausmacht:

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/programm?drsearch:date=2022-04-30

    23:05 / Fazit – ab Min 10:50

  23. Vielen Dank Herr Fugmann, dass Sie versuchen, das mittlerweile allenthalben verbreitete Putin-Bashing durch eine differenziertere Sichtweise zu erweitern.
    Was Sie leider nicht erwähnen ist die Tatsache, dass die USA schon seit Jahren versuchten, ihren Einfluss auf die Ukraine zu verstärken und gleichzeitig die europäischen Bemühungen um eine Konfliktlösung unterliefen. Die US-Diplomatin Victoria Nuland wurde 2014 u.a. durch die Äußerung bekannt, dass die USA mit 5 Milliarden $ den Umsturz in der Ukraine unterstützt haben.
    Quellenhinweise:
    1. https://www.welt.de/politik/ausland/article124612220/Fuck-the-EU-bringt-US-Diplomatin-in-Erklaerungsnot.html
    2. https://www.wdr.de/tv/applications/daserste/monitor/pdf/2014/0313/krisenkatalysator.pdf
    3. https://www.nachdenkseiten.de/?p=20855

  24. Hallo Herr Fugmann,
    vielen Dank für ihre täglichen Kommentare zur aktuellen Situation, sowohl mit Blick auf die Börse, als auch auf aktuelle Themen.
    Zu Ihrem „Marktgeflüster spezial“ vom 29.04.22 möchte ich ihnen ein Buch empfehlen:
    „Die Putin-Interviews“.
    Dieses Buch beinhaltet die Abschriften der Interviews, die Oliver Stone (US-amerikanischer Regisseur und Produzent) mit Wladimir Putin in den Jahren.2015, 2016 und 2017 geführt hat. Es gibt vor allem einen guten Blick auf Putin als Staatsmann.
    Darin sind aber auch viele Fragen/Antworten zur Ukraine enthalten. Vielleicht finden sie einige Aspekte, die eine etwas differenzierte Sicht zu ihre Meinung zu den derzeitigen Ereignissen geben.
    Ganz prinzipiell bin ich der Ansicht, dass der Westen (speziell die USA) hier zumindest eine Mitschuld am Krieg in der Ukraine trägt, wenn man in den 90ern verspricht, dass es keine Nato-Osterweiterung geben wird ….. Leider wird dies in den Medien kaum thematisiert.
    Wie verhält sich ein Lümmel auf dem Schulhof wenn er von der Bande seines Kontrahenten umzingelt wird??

    Mit freundlichen Grüßen und nochmals vielen Dank für ihre Kommentare
    Carsten Jantke

    1. @C. Jantke, die „Putin-Interviews“ scheinen aber eher sehr Putin-freundlich zu sein..
      https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Putin-Interviews

      1. Nun ja, jeder Staatsmann wird seine Politik verteidigen. Für mich war es eben interessant etwas über den Menschen Putin herauszubekommen und natürlich auch über seine Beweggründe in die Ukraine einzumarschieren. Ich schau mir gern beide Seiten an (auf unsere Medien kann man sich diesbezüglich nicht mehr verlassen).
        Wenn auch sicher etwas „gefärbt“ werden auch die Hintergünde und der zeitliche Ablauf näher beleuchtet. Dies hilft dann schon diesen Konflickt etwas besser einzuordnen zu können und das eben auch der „Westen“ eine wesentliche Rolle spielt. Wie auch immer Krieg sollte nie eine Option sein!!!
        Interessant sind in diesem Buch aber auch die Fragen und Statements von O.Stone, ;-)

  25. Wir sollten immer seriös bleiben.
    Einmal neutral, selbstdenkend und fernab jeglicher Ideologie gedacht:
    • Es gab nie einen menschgemachten Klimawandel
    • Es gab nie eine COVID-19-Pandemie
    • Es gab nie einen Krieg, nur eine militärische Spezialoperation zur Eliminierung von Nazis
    • Nach Angaben des früheren US-Präsidenten Trump sind eigene Finanzunterlagen nicht mehr auffindbar
    • Drei russische Schweinswale haben Protest gegen schwimmende LNG-Terminals eingelegt
    • Zwei Wahlschweine aus den östlichen Separatistenregionen b(l)ockieren ebenso gegen Windkraftanlagen
    • Atomkraft ist super, sicher und günsig
    • Die Finnen und Schweden spinnen
    • Am 9. Mai wird die Welt entnazifiziert
    • Putins Zustimmungswerte steigen auf 1.867%, dank freier unabhängiger Medien fernab jeglicher Propaganda
    • Ein kleines, taktisches Atombömbchen wäre doch drin
    • Wo doch bald 7 deutsche Panzerhaubitzen von deutschen Nazis an die Nazi-Ukraine geliefert werden könnten

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