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50 Prozent Schrumpfung und grüne Kreislaufwirtschaft Ulrike Herrmann fordert Planwirtschaft ohne Verstaatlichung

Ulrike Herrmann fordert für eine neue ökologische Kreislaufwirtschaft eine Planwirtschaft ohne Verstaatlichung. Schauen wir uns das an.

Die TAZ-Redakteurin Ulrike Herrmann ist seit Tagen verstärkt präsent im Fernsehen. Offenbar muss ihr Buch verkauft werden, das seit wenigen Tagen erhältlich ist. Es trägt den Titel „Das Ende des Kapitalismus: Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden“. Für Aufsehen sorgte vor einigen Tagen ihr Auftritt bei Markus Lanz, als sie den Investor Frank Thelen beim Thema Inflation und Schuldenexplosion „kalt in die Ecke stellte“, wofür sie auf Social Media von zahlreichen Kommentatoren gefeiert wurde. Ich könnte jetzt im Detail darauf eingehen, dass Thelen nicht in der Lage war mit all zu offensichtlichen Argumenten dagegen zu halten. Aber an dieser Stelle schauen wir auf den gestrigen Besuch von Ulrike Herrmann in der Sendung „DAS“ beim Norddeutschen Rundfunk. Beim Klick an dieser Stelle können Sie die gesamte Sendung mit 41 Minuten Länge anschauen.

Ulrike Herrmann fordert Gesellschaftsumbau anhand der britischen Kriegswirtschaft im zweiten Weltkrieg

Ulrike Herrmann fordert klipp und klar: Um die Umwelt zu retten (das ist ja an sich ein gutes Ziel), muss unsere Volkswirtschaft um 50 Prozent schrumpfen, und wir müssen uns quasi auf den Lebensstandard zurückversetzen, den die Menschen hierzulande im Jahr 1978 hatten. Seitdem sei die Wirtschaftsleistung nämlich um 100 Prozent gestiegen. Geschrumpfte Wirtschaft, aber ökologisch. Man muss lauf Ulrike Herrmann eine „Ökologische Kreislaufwirtschaft“ einführen. Und dies soll so funktionieren: Sie sieht als Vorbild die britische Kriegswirtschaft im zweiten Weltkrieg. Der Konsum wurde damals drastisch gesenkt, und es gab eine strikte Rationierung für die Bürger. Durch weniger Konsum wurde sozusagen Kapazität geschaffen für die Rüstungsproduktion. Ulrike Herrmann war gestern bei DAS regelrecht euphorisiert.

Diese Rationierung sei sehr populär gewesen. Die Menschen in Großbritannien seien zu dieser Zeit entspannt gewesen, weil jeder die selbe Ration bekam. Es habe Gerechtigkeit geherrscht, das sei heilsam für die Gesellschaft gewesen. Dazu möchte ich anmerken: Vermutlich lag diese hohe Akzeptanz der Briten damals nicht an der Begeisterung über die Gleichheit der Bürger beim rationierten Konsum. Die Popularität dieser Rationierung lag damals wohl eher daran, dass Hitler britische Städte in Schutt und Asche bomben ließ und viele Menschen starben, und dass die Menschen in Großbritannien verständlicherweise voller Wut und Zorn Hitler besiegen wollten – und dafür war man für diesen begrenzten Zeitraum (Krieg gegen Hitler-Deutschland) bereit jedes Opfer zu bringen. Aber Ulrike Herrmann scheint diese damalige Kriegsrationierung so zu verstehen, dass die Menschen es so gut akzeptierten, weil Gleichzeit unter den Menschen herrschte. Jeder bekam gleich wenig, und man war glücklich? Eine kritikwürdige Sichtweise!

Ulrike Herrmann fordert staatliche Planwirtschaft ohne Verstaatlichung

Der Kapitalismus – den sie nach eigener Aussage ja eigentlich gut findet – hat laut Ulrike Herrmann Probleme, die nun zutage treten. Der Kapitalismus brauche ständiges Wachstum um nicht sofort zusammenzubrechen. In einer „endlichen Welt“ könne man aber nicht unendlich weiter wachsen. Es gebe die Umweltgrenze (Zerstörung der Umwelt) und die Rohstoffgrenze (nicht unendlich vorhandene Rohstoffe für den Konsum). Das klingt soweit argumentativ gut nachvollziehbar, so meine Anmerkung.

Ulrike Hermann fordert als Nachfolgemodell für den Kapitalismus daher quasi eine staatliche Planwirtschaft für die Gesellschaft, aber ohne Verstaatlichung. Wie das gehen soll? In der zukünftigen von ihr geforderten „Ökologischen Kreislaufwirtschaft“ werde es so sein, dass der Staat (wie damals in Großbritannien) den privaten Unternehmen Vorgaben machen wird, was sie produzieren sollen – ohne die Betriebe zu verstaatlichen. Man schaue im Video ab Minute 33:40, wo sie auf die damalige Kriegswirtschaft verweist, mit klarem Bezug darauf, wie die Zukunft aussehen soll: Es gab eine staatliche Planung – für jeden einzelnen Arbeitnehmer war klar wo das Einkommen herkommt, worauf man einen Anspruch hat, und dass man abgesichert ist – das müsse geboten werden, so sinngemäß ihre Worte. Dazu möchte ich anmerken: Dies ist nichts anderes als die Idee der Schaffung einer sozialistischen Gesellschaft. Der Staat macht den Unternehmen Vorgaben, was noch produziert werden darf, und den Bürgern macht er Vorgaben, was sie essen und kaufen dürfen, wohin sie in Urlaub fahren dürfen, oder ob sie überhaupt noch in Urlaub fahren usw. Denn anders wäre so eine stark geschrumpfte „Kreislaufwirtschaft“ gar nicht möglich.

Laut Ulrike Herrmanns gestriger Aussage habe die Rationierung in Großbritannien sogar so gut funktioniert und kam bei den Menschen im Land so gut an, dass man die Rationierung gleich bis 1954 fortgesetzt habe. Dazu darf man fragen: Ach wirklich? Ich verweise auf einen Artikel im Spiegel aus dem Jahr 2018, der sich genau mit dieser verlängerten Rationierung in Großbritannien über das Kriegsende hinaus beschäftigte. Der Spiegel sagte dazu, Zitat: „1945 ging Großbritannien zwar als Siegermacht aus dem Weltkrieg hervor. Das Darben jedoch nahm kein Ende – im Gegenteil. Um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden, schlug die neu gewählte Labour-Regierung einen strikten Sparkurs ein. Ab 1946 wurde selbst Brot rationiert, was zu einem Aufschrei im Land führte. Hausfrauen waren ebenso wütend wie wahlberechtigt. Um vor allem sie zu besänftigen, nahm Premier Clement Attlee das Brot 1948 wieder von der Rationierungsliste. Und gewährte den Briten im Jahr darauf sogar freien Zugang zu Süßigkeiten: Im April 1949 durften sich die Menschen erstmals wieder den Bauch mit Schokolade vollstopfen. Ein kollektiver Freudentaumel war die Folge: Doch das zuckrige Paradies währte nur vier Monate. Die Industrie war nicht in der Lage, die überwältigende Nachfrage zu befriedigen – und schon landeten Süßigkeiten erneut auf der Liste. Was für eine bittere Enttäuschung. Das klingt nicht so, als sei die britische Bevölkerung von der Rationierung hellauf begeistert gewesen.

Ulrike Herrmann macht auch keinen Hehl aus dem, was ihr neuer ökonomischer Ansatz bedeutet. Keine privaten Autos, sondern Bus fahren. Flüge fallen ganz weg, egal ob Kurz- oder Langstrecke. Früher sei man 1978 ja auch nur nach Italien in den Urlaub gefahren – zwar mit dem Auto, aber in Zukunft werde man dann eben in den Urlaub nach Italien fahren mit der Bahn. Meine Anmerkung: Wer sich diese schöne neue Welt herbeisehnt (und das ist auch völlig in Ordnung), der sollte sich überlegen, was das in der Realität bedeuten würde. Von früh bis spät, von A-Z, von oben bis unten, von hier nach da – der Staat würde den Bürgern alles vorschreiben, was sie tun oder nicht tun dürfen, wie sie ihren Tag verbringen, wohin sie gehen oder nicht gehen dürfen, was sie einkaufen sollen usw.

Die Rechtfertigung für diese neue Welt lautet natürlich: Die Umwelt muss gerettet werden. Und da kann man natürlich argumentieren, wie es Ulrike Herrmann gestern auch sagte: „Mit der Natur kann man nicht verhandeln“. Also muss so eine neue Gesellschaftsform unbedingt erschaffen werden? Der Zwang wäre dann eben notwendig, denn man muss nun mal die Umwelt retten. By the way… natürlich ist das Ziel des Umweltschutzes erstrebenswert. Aber über so eine sozialistische Gesellschaftsform? Das kann wohl kaum die Lösung sein. Man kann gerne intensiv über einen Umbau der sozialen Marktwirtschaft sprechen, und die Ökologie massiv in den Vordergrund stellen. Aber dieses radikale Gesellschaftsmodell hätte keine Zukunft. Es ginge nur mit Zwang!

Die Vorstellung der schönen neuen geschrumpften Welt

Wie Ulrike Herrmann sich diese schöne neue Welt vorstellt, hat sie auch verraten. Damit es nicht zur Massenarbeitslosigkeit kommt, werde es dann eben jede Menge neue Jobs geben. Zum Beispiel würden viele Menschen neue Betätigungen finden im Bereich Ökolandwirtschaft, beim Aufforsten der Wälder etc. Die Menschen hätte dann ein Einkommen, aber eben ein viel geringeres als heute. Aber das mache nichts, denn der Konsum wäre ja auch viel geringer als heute. Auch werde man in der ökologischen Kreislaufwirtschaft zum Beispiel einfach benötigte Geräte mit Freunden und Nachbarn teilen. Was sagt man dazu? Es klingt nach der rosa roten Utopie der Tauschwirtschaft, die vielleicht in grauer Vorzeit bei sehr geringen Bevölkerungszahlen funktionierte – wo der eine Bäcker war, der andere Schreiner, und der Dritte war Landwirt.

Laut Ulrike Herrmann konsumieren wir heute nur um „das System“ zu stabilisieren. Die Wirtschaftsleistung sei von 1978 bis heute zwar um 100 Prozent gewachsen, aber die Menschen seien nicht 100 Prozent glücklicher als damals. Diese Art von Kriegswirtschaft (Staat macht Unternehmen und Bürgern exakte vorgaben) wird ihrer Meinung nach auf jeden Fall kommen. Meine Meinung: Die Intention der Rettung der Umwelt und einer gerechteren Gesellschaft ist natürlich zu begrüßen. Aber mit dem Verweis auf die britische Kriegswirtschaft im zweiten Weltkrieg und mit der Forderung nach einer ökologischen Kreislaufwirtschaft sollte man schon glasklar aussprechen, was dafür benötigt wird – nämlich der sozialistischen Staat, der in das Leben jedes einzelnen Menschen eindringt und ihn von A-Z kontrolliert. Anders kann man eine heutige moderne Volkswirtschaft mit ihrem Konsum nicht um 50 Prozent schrumpfen, und dann auch dauerhaft geschrumpft halten.

Ulrike Hermann
Peter Siller (Heinrich-Böll-Stiftung e.V.), Ulrike Herrmann (Journalistin, taz) Foto: Stephan Röhl

Foto: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland – Peter Siller, Ulrike Herrmann CC BY-SA 2.0



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40 Kommentare

  1. Ja, eine tolle Zeit. Ein Jahr vorher hatte ich mich 1977 selbstständig gemacht.
    Keine Katalysatoren am Auto, keine Mülltrennung, mein Rally-Kadett fraß 11 Liter. Keine Computer, Handys oder Smartis. Kein Privatfernsehen.
    Jeder konnte mit seiner Grippe noch arbeiten gehen.
    Das Telefon hatte maximal 2m Kabel.
    Die Rente schien noch sicher.
    Man hat uns vorgelogen, was wir 40 Jahre später an Rente erhalten. Die Sozialversicherung war auch bezahlbar.
    Und es war kalter Krieg.
    Das Einfamilienhaus konnte man noch innerhalb von 20 Jahren bezahlen. Und es gab nur 2 Geschlechter.
    Es kam noch der Postbote. Eine Respecksperson der man seinen offenen Tresor anvertrauen konnte.
    Nur eine Stadtwerke, und eine Telekom.
    Einfach herrlich die Zeit.
    Und GEZ musste man auch wirklich nur zahlen, wenn es ein Radio oder Fernseher gab.
    Und hundert Seiten weiter.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

    1. Keine Katalysatoren am Auto, keine Mülltrennung, mein Rally-Kadett fraß 11 Liter. –> das war also gut ? Verklärung der Vergangenheit – wie die DDR-Nostalgiker, nachträglich war es sooooo schön – alle hatten Arbeit, Kitaplätze, Schule und etwas zu Essen.

      Keine Computer, Handys oder Smartis. – wenn man sie sinnvoll einsetzt absolut nützlich

      Kein Privatfernsehen. – ok, akzeptiert

  2. Das ist eben wohl die Welt der Frau Herrmann.Woher hat sie diese tollen Visionen ?
    Anscheinend scheint Einiges davon auch in der EU existent zu sein.
    Nun – es werden der Industrie Vorgaben gemacht was sie zu tun und zu lassen haben – es wird
    den Menschen Vorgaben gemacht,was sie zu tun und zu lassen haben.
    Wer ist hier der Herr ? – Die Wirtschaft oder deren Handlanger? Damit erübrigen sich die „Träume“von
    Frau Herrmann.Selbst im WEF sind deren Teilnehmer nur nicht uneins,wenn deren individuellen Interessen ausreichend Berücksichtigung finden.
    Es ist der Traum der Sozialisten ihre Welt so zu gestalten,wie es ihnen gefällt,doch sie haben nicht die
    Rechnung ohne ihren Herrn gemacht.Ebenso nicht die Rechnung ohne die vielen Eigenschaften des Individuums,selbst wenn er Sozialist ist.Neid,Missgunst und Eifersucht sind immer noch menschliche
    Eigenschaften – wenn Frau Herrmann meint hier eine Gesellschaft formen zu wollen,die nichts mit
    der Realität zu tun hat,dann soll sie das gern.Aber nicht zum Schaden der Bevölkerung.Die Auswirkungen
    solchen Denkens kann man ansatzweise zur Zeit schon gut in unserer Gesellschaft finden.
    Dieses Denken scheint sich nach einer Zeit des Mangels und der Freudlosigkeit zu sehnen.
    Der Mangel soll die Menschen glücklich machen.Da darf sie gern Menschen in der Sahel Zone
    fragen,wie sich Mangel insbesondere Hunger anfühlt.
    Zum Glück ist diese Meinung von Frau Herrmann eine unter über 80 Millionen Menschen nur
    hier in Deutschland .

  3. Ja, ich hatte Ausschnitte aus der Sendung mit Lanz gesehen. Aber wichtiger erscheinen mir ihre Auftritte in den letzten Jahren, wenn es um Klimawandel und erneuerbare Energien ging.
    Ich habe ihr immer zugestimmt, weil sie glasklar aufzeigte, daß der Energiebedarf mit den Windrädern nicht zu decken sein wird. Punkt. Ihre damalige Lösung wies immer auf Verzicht hin, daß das mit den Erneuerbaren nur funktionieren kann, wenn gleichzeitig der Bedarf nach Energie deutlich reduziert würde. Damit stellt sie viele Diskussionsteilnehmer in den Sendungen kalt.
    Nun hat sie ihrer Sichtweise auch ein Lösungskonzept zugefügt. Das Leben zurück führen in das Jahr 1978. Bei ihr klingt das so, als wären damals die Menschen glücklich oder sogar glücklicher gewesen. Ich selber habe diese Jahre als Heranwachsender erlebt und möchte diese Zeit so nicht mehr erleben. Keine Spülmaschine, keinen Trockner, es herrschte noch vorwiegend Selbstversorgung im Kleingarten. Urlaub oder Ausgehen ins Restaurant waren einfach undenkbar zu dieser Zeit. Zelten mit der Katholischen Jugend in Belgien oder in der Jugendherberge in der Eifel, waren die Urlaubsmöglichkeiten. Für die Erwachsenen war die Eifel, die Mosel und der Schwarzwald die Urlaubsgebiete. Nur Leute ohne Kinder und zwei Verdiensten oder eben gut Betuchte flogen in den Süden (Spanien/Italien) und schickten Postkarten (was schon manchmal zu Neidgefühlen geführt hat). Aber letztlich sehe ich es auch so wie Claudio, die Menschen sind sich ihrer Freiheit bewußt. Ein solches Leben wäre tatsächlich nur mit staatlichem Zwang umsetzbar. Und – das ist das Witzige daran – nur in Deutschland, evt. in Europa. Das kann und wird also nicht zielführend sein.

    1. Kapitalismus ist in sich auf Aufbau von Kapital durch Effizienzsteigerung ausgelegt (besser machen als Bestand). Darin steckt nicht zwangsläufig „unbegrenztes Wachstum“, sondern dynamische Anpassungsfähigkeit.

      Der Zerstörer – wie in allen vorausgegangenen Systemen – sind hoheitliche(r) Regulation(swahn) [Überstaatlichkeit], Verzerrung und Korruption.

      Frau Herrmann gehört mit ihrer (sehr lauten) Ansicht in eine geschlossene Nervenheilanstalt (betreutes Abklingbecken für mental-gescheiterte Existenzen).

    2. @jumpin1

      In Frau Herrmann’s „schoener“ neuen Welt sind gerade „unnoetig“ energiefressende Geschirrspueler und Waeschetrockner ueberhaupt nicht angesagt! Egal, wie „gluecklich“ die machen.
      Privilegierte, wie Fr. H. selbst, haben meistens Personal dafuer, oder vielleicht eine Ausnahmegenehmigung? So, wie in Zukunft fuer das Autofahren, Fliegen, und vieles andere mehr?

      „Selbstversorgung“ waere schon eher ein Thema! Geht aber auch nur, wenn „Balkonien“ gross genug ist, sofern ueberhaupt vorhanden. Gartengrundstuecke von „Otto-Normalo“ werden wohl auch zur Disposition stehen, mit entsprechender „Nutzungs“-Anleitung/Verordnung. Den Rest werden vorsaetzlich erhoehte Preise
      und Mangelwirtschaft regeln.

      Ihre Beschreibung von „1978“ aus der Sicht eines „Heranwachsenden“ liegt „etwas“ daneben!

      Die Empfindungen eines jungen DDR Buergers?
      Allerdings war fuer diese, zwar die Eifel und die Mosel unerreichbar. Aber der „bessergestellte“ DDR’ler konnte mit Jugoslawien, Ungarn etc., (evtl. sogar mit eigenem „Trabi“) vorliebnehmen.
      „Held der Arbeit“ (Kollektiv)-Urlaub in Mc-Pomm, oder Ostsee war aber fuer fast alle drin.

      2. Die absolute „Unterschichts“-Variante (West)?
      Ich z.B., war 1978 gerade Volljaehrig, den Fuehrerschein gemacht, und vom Ersparten einen VW-Kaefer (bis der „Tuev“ uns scheidet) erstanden. Danach kam ein „zeitgemaesser“ Opel Manta, den ich direkt mit „nur“ 2 Personen besetzt, und „Vollgas“, ueber noch intakte Autobahnen nach Italien gepruegelt habe.
      Zum tanken bin ich natuerlich „Klima-Ruecksichtslos“ von der AB runtergefahren, um am noch nicht oekologisierten Benzinpreis zu sparen. Ein Beispiel zu den notorischen „Oeko-Vergehen“
      dieser „schlimmen“ Zeit Epoche.

      Meine Familie ist auch schon vor 1978, jedes Jahr mit dem Auto nach Spanien in den Urlaub gefahren…
      (Gemeinschaftliche Serientaeterschaft)
      Die ca. 100 qm 4 Zimmer Wohnung hatte 650.- DM Miete gekostet.
      Balkan-Platten (mit „viel“ Fleisch) im Restaurant, fuer 12-15.- DM waren der Renner. Kneipen waren zwar „verraucht“, aber trotzdem gut besucht, und die Curry-Wurst mit Pommes fuer 2.80 DM, sogar mal in der Schulpause (nicht bei VW!), nicht unbedingt Luxus.
      Und Wasch-, Trockner-, Geschirrspuelmaschine, Stereo-Anlage, Farb-TV hatten wir auch schon!
      Damals alles gefuehlter Luxus, aber erreichbar.
      Der Stereo-Receiver brauchte noch keine „vergoldete“ Front-Platte.

      Jeder hat eben eine andere Wahrnehmung.

      Ich komme nicht aus elitaeren, oder „Neu“-Reichen Kreisen, sondern aus der damaligen Mittelschicht.
      Die immer mehr, heute unter dem Vorwand der „Klimarettung“, ausgepluendert und letztendlich geopfert wird.

      Enteignung durch den Euro?
      Die DM Betraege braeuchte man nur durch 2 zu teilen. Leider waren die halbierten Betraege fast nirgendwo zu sehen, ausser auf der Gehaltsabrechnung, und in aufgehuebschten „Warenkoerben“ des taeglichen Bedarfs. Wo DVD-Player fuer 40.- Euro drunter fielen, oder sonstiger Elektronic-Schrott aus China.

      Die Preissteigerungsraten seit 1978, ohne nennenswerte
      (allerdings ab Einfuehrung des Euro und Zustaendigkeit der EZB fast herbeigesehnte)
      Inflation muessen natuerlich berueckstigt werden.
      Mieten fuer die o.g. Wohnung von um die 1000 Euro (knapp 2000.- DM) kommen da wohl eher nicht zusammen. Selbiges fuer ein paniertes Schweine-Schnitzel mit Beilage fuer heutzutage „guenstige“ 14.- Euro (im unteren Durchschnitt-Restaurant. Es geht auch „noch“ guenstiger, wenn man mit Kebap, oder Pressfleisch allgemein keine Probleme hat.
      Knapp 30.- DM fuers Schnitzel haetten jedenfalls eher fuer die Gefahr von Einrichtung und Gesundheit des Wirtes gestanden.

      Lt. unserer Gruen-„Priester“ immer noch zu billig.
      Man denkt eher an nahrhafte Seetang-Schnitzel und Insekten-Cocktails fuer das zu „beglueckende“ Fussvolk.
      Ob man damit auch militante Veganer erreicht, ist noch nicht ganz geklaert. Aber eine namhafte Beraterfirma
      (eines Schwipp-Schwagers des zustaendigen, aber ueberarbeiteten Beamten) arbeitet unter Einsatz aller vorhanden Ressourcen daran!

      Das sich der Grossteil der Menschen in Deutschland, ihrer mehr und mehr, eingeschraenkten Freiheiten bewusst sind, oder werden, laesst sich stark bezweifeln. Wenn man auf die letzten Jahre, insbesondere die „Corona“ Zeit (die in Deutschland aus vielerlei Gruenden nicht zu Ende gehen darf!), zurueckblickt.
      Ich sehe da mehr Desinteresse, und konditionierten Fatalismus.

      Das 1978, das Frau Herrmann in Ihrer Argumentation missbraucht, kommt natuerlich „so“ nie wieder.
      Ich wuerde es anders formulieren. Die Menschen sind heute natuerlich nicht 100% „gluecklicher“ als damals. Das stimmt! Sondern es ist eher umgekehrt. Naemlich „ungluecklicher“, also im Minus-Bereich.
      Auf absolute Prozentzahlen, wie Fr. H., lege ich mich jedenfalls besser nicht fest.
      Die idealisierte Zukunft liegt auch nicht bei 1978 auf der Zeitachse, sondern ungefaehr bei 1946 folgende.

      Viele Menschen sind heute pessimistischer, was ihre Zukunft betrifft.
      Verstaerkt wird das (abgesehen von tatsaechlichen Fakten), durch kontinuierliche Krisen-„Kreation“, und „Panik“-Berieselung aus allen Rohren. Die bisherige Krisen-Aussitzerei der „Murksel-Raute“ Aera, ist durch „Wir“-Durchhalteparolen und moralisierende Apelle ersetzt worden.
      Mit der Verheissung des neuen „Autarkie-Alternativ-Oeko-Nirvanas“,
      in dem alle gluecklich sind, weil sie nichts mehr haben, und der Staat, durch Personen wie Fr. Herrmann die Denk-Betreuung uebernimmt. Das koennen widerum viele Deutsche anscheinend gar nicht abwarten.

      Mit dem neuen „Millenium“ begann der sukzessive Anlauf, und die jetzigen Akteure sehen jetzt, unter Ausnutzung verschiedener Sachverhalte, die Gelegenheit und den Zeitpunkt fuer einen Endspurt nach dem „jetzt oder nie“ Prinzip.
      Pandemie, oder Klimarettung sind nicht die eigentliche Agenda! Sondern Kontrolle, und damit Macht.
      China wird vom Westen offiziell zwar kritisiert, aber deren „Lehrbuch“ wird trotzdem gerne kopiert.

      Das Deutschland in dieser Klima-Kakophonie einen, selbst von Klima-Fetischisten in anderen Laendern, belaechelten „Alleingang“ in die Isolation begeht ist, ausser fuer Deutschland selbst, fuer den Rest der Welt ziemlich vernachlaessigbar. Und die EU wird sich ganz schnell umorientieren, wenn Deutschland, wie schon bei der EZB, am Katzentisch sitzt.

  4. Wie oft soll eine sozialistische Planwirtschaft, geleitet von einer Funktionärsschicht mit den Privilegien von Milliardären und gehasst von den meisten Menschen ob ihrer Freiheitsliebe, noch scheitern? Es gibt Individuen, die einfach nichts dazulernen oder die ihre Mitmenschen für dumm verkaufen wollen, um endlich an die ersehnten Privilegien heranzukommen (z.B. zwei Dienstautos mit Massagesitzen und Fahrern, Flugbereitschaft, sich barfüßig auf Südseestränden tummeln, das Ambiente des Büros mit einem Millionenbetrag aufpolieren, Edelrestaurants auf Staatskosten heimsuchen, ect., ect….)

    1. Yupp, die Idee von so manchen Personen…
      Es sind nicht zu viele Menschen auf dem Planeten, es sind x-mal so viele möglich, man muss sich nur einschränken.
      Das Kalkül, dieser Leute (u.a. Elon Musk) dürfte wohl eine Arbeiterarmee sein, welche den oberen 100 Tausend einen perversen Wohlstand ermöglichen, selbst aber in unbeheizten Baracken im Dunkeln bei der täglichen Schüssel Haferbrei sitzen. So wie im Mittelalter und am Anfang der Industrialisierung.
      Stellt sich die Frage für was man dann leben sollte, und insbesondere warum Frau Herrmann, Musk und Gleichgesinnte meinen, dass deren Milchmädchenrechnung aufgeht und sie die priveligierten Personen sein werden. Denke dieses Klientel sollte endlich mit guten Beispiel vorangehen, und nicht ständig von anderen fordern. Wer weiß vielleicht ist das ja dann so toll, dass es jeder nachmachen will…

  5. Müsste man nicht konsequenter Weise zunächst prüfen, ob der von Menschen verursachte Klimawandel überhaupt existent ist? Das ist ja nur eine Theorie, welche die IPCC und deren angehörige Wissenschaftler vertreten, während es durchaus namhafte Wissenschaftler gibt, welche dem nicht zustimmen. Denn wenn diese These nicht stimmt, dann sind auch alle Konsequenzen, die man daraus ziehen will, falsch.

  6. Das Dumme ist nur, daß es das, womit Frau Herrmann den ganzen Kriegswirtschafts-und Rationierungsspuk begründet, nicht gibt. Klimagase sind Propagandalüge. Der von keinem Physiker angezweifelte Zweite Hauptsatz der Wärmelehre sagt, nur und allein Strahlung, die von einem wärmeren Körper ausgehe, könne einen anderen Körper erwärmen. Folglich können die kühleren atmosphärischen Gase, die wärmere Erdoberfläche genau NICHT aufheizen. Das kann allein die Sonne. Klimagas ist eine von der globalen Elite der Großinvestoren aufgetischte Propagandalüge.

    1. @Unbetreut Denken
      Bei Ihnen ist der Name wohl Programm?!

      Das ist das unglaublichste, was ich jemals gelesen und gehört habe. Dabei ist es doch gar nicht so kompliziert, zumindest wenn man weiß, was Absorption, Reflexion und Emission ist. Die von der Sonne ausgehende kurzwellige Solarstrahlung wird etwa zur Hälfte von der Erde und zu 20% von der Atmosphäre absorbiert. Absorbieren bedeutet, beide erwärmen sich. Die restlichen 30% werden von beiden reflektiert und spielen bei der Erwärmung keine Rolle.

      Nach der Absorption sendet die erwärmte Erdoberfläche die aufgenommene Energie in Form langwelliger Wärmestrahlung aus, die ohne Treibhausgase wieder in den kalten Weltraum entweichen würde. Ein Großteil dieser Strahlung wird jedoch von Treibhausgasen in bestimmten Wellenlängenbereichen absorbiert, und dann isotrop, also gleichförmig in alle Richtungen, emittiert (abgestrahlt). Der nach unten gerichtete Teil nennt sich atmosphärische Gegenstrahlung und ist problemlos messbar.
      Richtung Erdboden wirken im Mittel also nicht nur 175 W/m² an direkter Solarstrahlung, sondern auch 300 W/m² an atmosphärischer Gegenstrahlung.

      Die Fehler in Ihrem unbetreuten Denken sind folgende:

      Mit globaler Erderwärmung ist die Erwärmung der unteren Atmosphärenschichten gemeint, nicht die der Erdoberfläche. Durch die Abstrahlung von unten und oben entsteht in diesen Schichten soz. eine Art „Wärmestau“, der sich mit zunehmender Konzentration der Treibhausgase (= mehr Absorption und mehr Abstrahlung) natürlich verstärkt. Oder wohin verpufft Ihrer thermodynamischen Fachmeinung nach die langwellige Strahlung, die nach unten und seitlich abgegeben wird?

      Atmosphärische Gase (vereinfacht gesagt, die Luft) können selbstverständlich wärmer sein, als die Erdoberfläche. Diese besteht zu zwei Dritteln aus Wasser, das der eine oder andere in Form von Badeseen, Flüssen oder Meeren bei 35° bis 40° C Lufttemperatur gerne zur Abkühlung benutzt. Auch bewaldete Flächen, Wiesen und Felder sind oftmals deutlich kühler als die Lufttemperatur. Ich habe mir zumindest noch nie barfuß auf dem Rasen die Füße verbrannt.

      Es gibt auch ab und an bewölkte Tage. Und die halbe Zeit ist Nacht auf dem Planeten. In diesen Zeiten sorgt einzig die Gegenstrahlung der Treibhausgase für eine Erwärmung der Boden- und bodennahen Temperaturen, da die solare Direktstrahlung größtenteils (tagsüber) bzw. komplett (nachts) entfällt.

      Der Hammer an Ignoranz in Ihrem Kommentar folgt wie so oft zum Schluss: „Klimagas ist eine von der globalen Elite der Großinvestoren aufgetischte Propagandalüge.“ So einen Schwachsinn verzapfen normalerweise nur die Hohlbirnen und Hobbywissenschaftler von EIKE.
      Was glauben Sie, welche Temperaturen auf der Erde ohne Klimagase herrschen würden? Das können Sie gerne einmal auf beiden Seiten des Mondes austesten. Und worauf sind Ihrer Meinung nach die Höllentemperaturen auf der Venus zurückzuführen, die sich doch eigentlich in der habitablen Zone befindet?

      So, wie Sie den 2. Hauptsatz der Thermodynamik vergewaltigen, könnte man überspitzt formuliert auch analog argumentieren: Sie schlafen in einem 16° C kühlen Schlafzimmer (das ist sozusagen der kalte Weltraum). Sie benutzen selbstverständlich eine Bettdecke (die Atmosphäre mit ihren Treibhausgasen). Diese ist kälter als ein menschlicher Körper (die warme Erdoberfläche). Somit kühlt sie den Körper ab, weil die Wärmestrahlung vom Körper in die Decke abgegeben wird. Also benutzen Sie obenauf noch eine zweite Bettdecke (Sie erhöhen die Treibhausgaskonzentration). Da diese kühler ist als die untere, wandert die Wärme von der unteren in die obere Decke, was die untere weiter abkühlt. Mit jeder Decke müssen Sie also ein bisschen mehr frieren.

      1. Das ist ja gerade der Propagandatrick, unendlich viele und teils komplexe physikalische Phänomene anzuführen. Was beim Empfänger der Propaganda den Eindruck macht, ausführlich informiert und nun kenntnisreich genug zu sein, um das mit den „Klimagasen“ richtig verstanden zu haben. Hinzu seriös auftretende universitäre Physiker, welche die Propaganda untermauern. Tja. Doch braucht es nur diese eine kleine spitze Nadel namens Zweiter Hauptsatz der Wärmelehre, und der ganze Riesenballon — peng! Alles nur heiße Luft. Ähh, kalte natürlich!😂

        Sagen wir es so: Einfaches ist bisweilen schwer begreifbar. Weil es einfach ist.

        1. @Unbetreut Denken, auch wenn ich nicht viel Hoffnung hege, dass Sie den tatsächlich recht einfachen 2. Hauptsatz jemals auch nur im Ansatz begreifen werden oder wollen, versuche ich es noch einmal ganz langsam und einfach:

          Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik verlangt lediglich, dass insgesamt in der Summe mehr Energie von der warmen Erdoberfläche zur kälteren Atmosphäre transportiert wird. Das bedeutet natürlich nicht im Ansatz, dass dieser Prozess ständig und völlig einseitig zu jedem Zeitpunkt nur in diese Richtung ablaufen muss oder dies nur ansatzweise auch tut. Entscheidend für den 2. Hauptsatz ist einzig die Netto-Gesamtbilanz, die am Ende unterm Strich dabei herauskommt.

          Sollten Sie da anderer Meinung sein, müssten Sie das schon belegen oder begründen.

          Betrachtet man speziell die Moleküle der Treibhausgase im gesamten atmosphärischen Luft-Mix, findet man eine Menge davon, die wärmer als die Erdoberfläche sind und deshalb ihre Energie sehr wohl dorthin zurück abstrahlen können. Je mehr dieser Moleküle vorhanden sind, desto stärker wird natürlich dieser Treibhauseffekt.
          In der Gesamtbilanz strahlt die wärmere Erdoberfläche mehr Wärme an die kühlere Atmosphäre ab, als sie durch die Gegenstrahlung aufnimmt. Der 2. Hauptsatz ist erfüllt, die spitze Nadel wird zur stumpfen Klinge.

          Einmal unabhängig davon, geht es beim Klimawandel, also der globalen Erwärmung der unteren Luftschichten, nicht um die Erdoberfläche. Entscheidend ist allein, dass durch die Treibhausgase weniger langwellige Infrarotstrahlung wieder in den kalten Weltraum entweichen kann. Selbst wenn keine zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche möglich wäre (was nicht der Fall ist), erwärmt die Abstrahlung der Treibhausgase dennoch selbst nach Ihrer Interpretation die umgebenden kühleren Luftmoleküle.

          In einem einzigen Punkt haben Sie zumindest Recht. Das richtige Verständnis und die korrekte Anwendung des Zweiten Hauptsatzes der Wärmelehre ist wie ein Brett voller spitzer Nadeln, auf dem die ahnungslosen Klimaskeptiker von EIKE & Co. barfuß und laut schreiend herumspringen 😂

          1. Ein kalter Raum bringt einen Heizkorper auf Temperatur, hieße das. Hat es noch nie gegeben. Leider.

            Aufheizen. Abkühlen. Zwei verschiedene Vorgänge. Ohne Atmosphäre, siehe Mond, wäre es tagsüber extrem heiß, des nachts extrem kalt. Die Atmosphäre insgesamt vermindert die Leistung (in Watt) sowohl des Aufheizens, als auch des Abkühlens. Sie verringert die Geschwindigkeit von Erhitzung und Abkühlung der Erdoberflache.

            Indem die Atmosphäre sich zwischen der Erdoberfläche und dem Weltraum befindet, liegt ihre Temperatur zwischen jener der Erdoberfläche und jener des Weltraums. In Bodennähe besitzt die Atmosphäre etwa Bodentemperatur, welche zur Höhe hin abnimmt, bis die Atmosphäre schließlich die Temperatur des unmittelbar umgebenden luftleeren Weltraums annimmt.

            COzwei-Moleküle sind keine sich selbst erhitzen könnenden Heizkörper. Von einer Temperatur niedriger oder höchstens gleich derjenigen der Erdoberfläche seiend, können(!) COzwei-Molekule diese nicht erwärmen.

            Das die Wärmeübertragungsleistung (in Watt) angebende Boltzmann-Gesetz zeigt diese Leistung gleichfalls als temperaturabhängig — siehe den Term (T⁴ minus T⁴) — die zwei Temperaturen sind die des heißeren und die des kälteren Körpers. Ergibt sich der Wert des Terms zu Null (Temperaturgleichheit von zwei Körpern) wird die gesamte Gleichung zu Null — es findet zwischen diesen Körpern keine Wärmeubertragung statt.

            An der Boltzmann-Gleichung zu erkennen, entscheidet allein(!!!) die Temperaturdifferenz zwischen zwei Körpern, ob der eine den anderen überhaupt erwärmen kann. Die Physik läßt keinen Interpretationsspielraum offen, der Zweite Hauptsatz der Wärmelehre ist uneingeschränkt gültig. Wärmeres erhitzt Kühleres. Umgekehrt geht es nicht.

            Ja, das ist schlimm, sind Weltuntergangs- Katastrophen doch so richtig schön gruselig. Schwarze Eschatologie energetisiert die Menschen heute nicht zum ersten Mal. Historisch zuletzt gab es dies um das Jahr 1000 herum und mit den Flagellanten, den Selbstgeißlern. Die glaubten auch an einen unausweichlich bevorstehenden Weltuntergang, damals zum Jahr 1000 hin. Waren eine Frühform der Klimagrünen.😁

          2. @leftutti.Ich habe einzwei Fragen.Ich arbeite mit Zahlen und Modellierung ,aber nicht mit Klimazahlen.
            1. Wie hoch ist der prozentuale Anteil der Tagesbewölkung gegenüber der anderen Einflussgrößen (z.B. Strahlungen),der sich dann in den täglichen Temperaturmessung niederschlägt ,die dann als Zahlenbasis für die Rechenmodelle der zukünftigen Klimaentwicklung durch die KI benutzt wird?

          3. @Unbetreut Denken, Ihr großer Denkfehler ist der, dass Sie Luft als einheitlichen Körper betrachten, der in der Summe kühler als die Erdoberfläche ist. Luft besteht aber aus verschiedenen Molekülen, hauptsächlich Stickstoff, Sauerstoff und die Treibhausgase Wasserdampf, CO2, Methan u.a.

            Selbstverständlich können Treibhausgase durch die Absorption langwelliger IR-Strahlung energiereicher bzw. wärmer sein, als die Erdoberfläche. Warum denn nicht? Verschiedene Molekülsorten reagieren unterschiedlich stark auf die eintreffende Strahlung. Ein Molekül von FCWK-12 z.B. absorbiert und emittiert etwa 23.000 Mal stärker als ein Molekül CO2 und wäre bei etwas höherer Konzentration von höchst fataler Treibhauswirkung. O2 und N2 besitzen hingegen so gut wie kein Absorptions- und Emissionspotenzial, machen aber 99 Vol.-% des Luftgemisches aus. Ohne die knapp 0,5 Vol.-% Wasserdampf und anderer Treibhausgase läge die mittlere Temperatur auf der Erde trotz 99,5% Restatmosphäre bei -18° C.

            Durch den geringen Anteil von Treibhausgasen im Luftgemisch ist dieser Mix in der Gesamtsumme zwar kühler (zumindest an sonnigen Tagen), was aber nicht bedeutet, dass die Moleküle der Treibhausgase ebenfalls kühler sind. Somit wird von diesen ein Teil der langwelligen IR-Strahlung als atmosphärische Gegenstrahlung zurück gestreut, erwärmt die Erdoberfläche zusätzlich zur Solarstrahlung weiter, was dann wieder nach oben abstrahlt usw. usf.

            Und selbst, wenn man wie Sie Luft als einheitlichen Körper betrachtet, gibt es mehr als genügend Flächen, über denen die Luft wärmer ist, als die Oberfläche. Beispielsweise Ozeane im Sommer, Wälder, Wiesen…
            Ein kalter Raum bringt natürlich keinen Heizkörper auf Temperatur. Ein warmer Raum im Sommer aber schon.
            Und genau nach diesem Prinzip gibt 35° C warme Luft Wärmestrahlung in Richtung des 25° C „kühlen“ Ozeans oder bewaldeter Flächen etc. ab.

            Nun ist es ebenfalls ein allseits bekanntes physikalisches Gesetz der Strahlungsbilanz, dass Sonneneinstrahlung und abgegebene Wärmestrahlung im Gleichgewicht sind. Wie Sie ganz richtig schreiben, Wärmeres erhitzt Kühleres. Wo immer also die Erdoberfläche gerade wärmer also die Umgebung ist, erhitzt sie durch emittierte Wärmestrahlung die zur Absorption fähigen Treibhausgase (nicht jedoch die restlichen 99% der Luft, bestehend aus Sauerstoff und Stickstoff), was bedeutet, dass dieser absorbierte Strahlungsanteil nicht an den Weltraum abgegeben wird. Je mehr solcher absorptionsfähigen Gase vorhanden sind, desto größer ist der „Strahlungsverlust“ an den umgebenden Weltraum.
            Und was passiert nun mit dieser Energiemenge? Sie kann ja nicht einfach verschwinden. Richtig! Sie erhöht die globale Temperatur speziell der oberflächennahen Luftschichten.

            P.S. Ganz nebenbei, so linear, wie Sie das beschreiben, nimmt die Temperatur der Atmosphäre mit zunehmender Höhe nicht ab, ganz im Gegenteil. Passt leider schon wieder nicht zu Ihrem Wunsch nach Einfachheit.
            https://quant.uni-graz.at/images/quant-module/8_Erdatmosphaere/Temperaturverlauf_2.png

          4. @klempner, Tages- und auch Nachtbewölkung besteht aus kondensiertem Wasser und Eis, absorbiert ebenfalls IR-Strahlung und emittiert diese ähnlich wie Wasserdampf und andere Treibhausgase. Andererseits reflektieren Wolken einen Teil der kurzwelligen solaren Strahlung von außen und wirken daher tagsüber auch kühlend. Welcher Effekt in der Summe am Ende überwiegt, hängt von der Höhe, Art und Dicke der Wolken sowie vom Sonnenstand und der Region, über der sich die Wolken befinden ab. Derzeit überwiegt global noch der abkühlende Effekt, diese Bilanz fällt aber je nach Region sehr unterschiedlich aus. In den Tropen heben sich beide Effekte nahezu auf, in den Polargebieten überwiegt inzwischen der langwellige (aufheizende) Effekt.

            Wie soll man den prozentualen Anteil der Tagesbewölkung gegenüber anderen Einflussgrößen (z.B. Strahlungen) ermitteln, wenn sie doch selbst zu „Strahlungen“ bzw. zur Strahlungsbilanz beitragen?
            Insgesamt hat sich die Bedeckung seit Aufzeichnung durch Wettersatelliten ab den 1980er Jahren flächen- und mengenmäßig nicht verändert, allerdings verschiebt sich mit zunehmender Erderwärmung ihre Verteilung: Weniger Wolken in den Subtropen, mehr in Richtung Pole, etwas mehr um den Äquator und jenseits des 50. Breitengrads in südlicher und nördlicher Richtung. Zwischen diesen Zonen nimmt die Bewölkung tendenziell ab. Außerdem türmen sich die Wolken in in einigen Regionen in immer höhere Atmosphärenschichten auf.
            https://www.nature.com/articles/nature18273
            https://www.nature.com/articles/nature.2016.20230

            All dies erschwert massiv Prognosen und Modellierungen, in welchem Ausmaß sich die Erde durch den anthropogenen Treibhauseffekt erwärmen wird. Bewölkung ist jedoch nicht geeignet, diesen Effekt grundsätzlich zu verleugnen. Die Werte schwanken in den Modellen deshalb zwischen etwa 2 und 4,5 Grad.
            Wolken können also nicht als Ausrede für einen natürlichen Klimawandel oder die Unwirksamkeit von Treibhausgasen dienen, sollten Sie darauf anspielen.
            Ganz im Gegenteil, passen diese empirischen Beobachtungen der veränderten Wolkenverteilung erschreckend genau zu den Prognosen etablierter Klimamodelle.
            Und machen Sie sich keine Hoffnungen: Ohne einen NASA-Supercomputer und eignem Kraftwerk auf Ihrer Offgrid-Insel im Süden wird’s auch nichts mit Ihren eigenen Modellierungen. Es sei denn, Sie sind ein begnadeter Kopfrechner 😉

            Hier mal ein sehr interessanter Artikel, der die ganze Komplexität und Problematik in der Modellierung differenziert beschreibt:
            https://www.spektrum.de/news/das-wolkenparadoxon/1560204

          5. Lieber leftutti, es bleibt bei dir immer alles so, wie es vordem schon war. Du vergißst diese eine dumme Kleinigkeit, die dein Arbeitsspeicher offenbar nicht in deine Festplatte rüberspielen will. Der weigert sich einfach.

            Und klar, warum er das tut. Denn diese Kleinigkeit macht deinen Vortrag zu Wunschdenken. Denn nein, und auch wenn du dich zum 17. Male auf den Kopf stellst — etwas erwärmen kann allein etwas, dessen Temperatur HÖHER ist, als das, was erwärmt werden soll. Um es ganz blöd und dumm zu sagen, ignorierst du bei allen deinen Argumentationen konsequent den Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre.

          6. @Unbetreut Denken, sag ich doch. Das gilt zwar auch auf molekularer Ebene, aber vereinfachen wir mal auf die Grundelemente chinesischer Astrologie (Zahlen nur beispielhaft, um deinen Arbeitsspeicher nicht zu überlasten).

            Beispiel 1
            Erdboden: 40° C
            Bodennahe Luftschicht: 30° C
            Ozean: 25° C

            Erdboden (+Solarstrahlung) erwärmt Luftschicht auf 35°C
            Luftschicht (+Solarstrahlung) erwärmt Ozean auf 30° C
            => Luftschicht + Ozean werden wärmer (das nennt sich Klimawandel)

            Beispiel 2 (polare Breiten, in die sich durch den Klimawandel immer mehr „isolierende“ Bewölkung verlagert)
            Erdoberfläche und Ozeane, noch mit Eis und Schnee bedeckt: -2° C
            Bodennahe Luftschicht: 10° C

            Luftschicht (+Solarstrahlung) erwärmt Erdoberfläche und Ozean auf 5° C
            => Erdoberfläche + Ozean werden wärmer
            Eis und Schnee tauen, Oberfläche wird dunkel, beide erwärmen sich noch stärker. Für die Festplatte: Das ist ein Teil des Prozesses der polaren Verstärkung im Klimawandel.

            Wird in dieser vereinfachenden Darstellung noch immer konsequent der Zweite Hauptsatz der Wärmelehre verletzt?
            Wenn ja, warum?

          7. Ich sehe schon, leftutti, hahahaaa, wen haben wir denn da!? Da nun ein @klempner dazugestoßen ist, und da der leftutti offenbar eine große Schublade mit Physikmüll vorrätig hat, aus der er einen dümmlichen Unsinn nach dem anderen hervorzaubert — da habe ich es ja gleich schon mit einem richtigen TROLLPÄRCHEN zu tun. Ach, wie niedlich. Dann schmust euch mal euren Trollschmus alleine weiter vor. Und grüßt schön euren Chef, bitte, von mir — danke für die Ehre des Vergnügens gleich zweier Nobelpreisträger in Milchmädchenrechnen ohne Denkenmüssen!🤣🤣🤣

          8. @Unbetreut Denken, ich hatte mir schon gedacht, dass dir dazu nun nichts mehr einfällt, nachdem ich das Thema auf ein für dich verständliches Niveau vereinfachen konnte. Nicht, dass dir vorher schon etwas eingefallen wäre, außer einer völlig ahnungslosen Fehlinterpretation des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik.

            Der im Übrigen so überhaupt keine Rolle spielt, denn entscheidend ist nicht, ob die Luft den Erdboden erwärmen kann. Sondern dass umgekehrt die Luft erwärmt wird und diese Wärmestrahlung durch die Treibhausgase nicht mehr in dem Maße in den Weltraum abstrahlen kann, wie es bei geringerer Konzentration der Fall war.

            In diesem Sinne wünsche auch ich viel Spaß und Erfolg beim weiteren freien Selberdenken. Irgendwann wird es schon klappen! Notfalls einfach bei EIKE nachfragen…

          9. Nochmal ganz langsam und nur für Sie jetzt, leftutti, so gibt es in der Atmosphäre ein Temperaturgefälle, das bei der höchsten Temperatur an der Erdoberfläche beginnt und in Richtung nach oben und in die Höhe hin nimmt die Temperatur der Atmosphäre ab. Was jedes Kind weiß. Was zudem jedes Kind weiß, aber der Herr leftutti nicht, so verläuft die Richtung des Wärmeflusses von der höchsten Temperatur zur niedrigsten Temperatur des gasförmigen Großkörpers namens Atmosphäre hin.

            So dumm, dies nicht zu verstehen, kann niemand sein. Wer aber behauptet, dies nicht zu verstehen, sagt wissentlich die Unwahrheit und erweist sich damit als Troll.

          10. @Unbetreut Denken, nochmal ganz langsam und nur für Sie/Dich (die Ansprache von Ihrer Seite schwankt ja je nach Stimmung und Aufgeregtheit):
            Die Temperatur der Atmosphäre nimmt nicht so linear ab, wie Sie es gerne hätten. Das weiß inzwischen jedes Kind:
            https://quant.uni-graz.at/images/quant-module/8_Erdatmosphaere/Temperaturverlauf_2.png
            Das spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle und sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

            Der Herr leftutti weiß selbstverständlich, dass die Richtung des Wärmeflusses in der Atmosphäre netto und in der Summe nach oben hin in Richtung Weltall verläuft. Das war schon immer so, auch vor dem menschgemachten Klimawandel, und wird auch immer so bleiben. Zumindest, solange der 2. Hauptsatz der Thermodynamik seine Gültigkeit behält.

            Aber: Der Abfluss verlangsamt sich, je mehr absorbierende und emittierende Teilchen in der Atmosphäre vorhanden sind. Der solare Zufluss bleibt hingegen konstant. Wir haben also einen Zeitfaktor, den Sie in Ihrer „Gleichung“ einfach ignorieren.

            Ein kleines Beispiel zum Verständnis für kleine aufgeregte Wissenschaftler:
            Sie wollen Wasser auf einer relativ schwachen Energiequelle in einem Topf zu Kochen bringen. Nehmen wir drei Szenarien, bei denen Wassermenge, Energiezufuhr und der Topf jeweils gleich sind.
            1. Ohne Deckel (null Treibhausgase)
            2. Mit Deckel (jahrtausendelange „normale“ Treibhausgas-Konzentration)
            3. Mit besonders dickem und gut isoliertem Deckel (kurzzeitige „moderne“ Treibhausgas-Konzentration)

            In welchem Szenario wird wohl das Wasser zuerst kochen?
            Im ersten Fall entweicht praktisch all die Wärme, die zugeführt wird, das Wasser wird nie kochen.
            Im zweiten Fall wird das Wasser irgendwann zu kochen beginnen.
            Im dritten Fall geht es deutlich schneller.
            Obwohl der Deckel niemals die Temperatur des Bodens unmittelbar an der Gasflamme erreichen kann, scheint er doch eine bedeutende Energiemenge am Entweichen zu hindern und den Erwärmungsprozess zu beschleunigen.
            Vergleichbares gilt auch für eine Daunendecke im kühlen Schlafzimmer mit 10, 20 oder 30 cm Dicke.
            Oder in einem Haus ohne Isolierung, verglichen mit 10 cm Isolierung, verglichen zu 20 cm Isolierung.
            Am Ende entweicht immer Wärme, die alles entscheidende Frage ist nur, wie schnell.

            … Na, macht es Klick? …

            Ich gehe mit Ihnen völlig konform: So dumm, dies nicht zu verstehen, kann niemand sein. Wer aber behauptet, dies nicht zu verstehen, sagt wissentlich die Unwahrheit und erweist sich damit als Troll.

          11. Wieder nur Gefasel und Geschwätz, siehe die „emittierenden und absorbierenden Partikel“ — Blödsinn, Trickserei, Trickbetrügerei. Die Rede ist nicht von Partikeln, sondern von Gasmolekülen, leftutti. Das verstehen Sie doch, oder!? Und die Leistungsbilanz von eingestrahlter und abgestrahlter Energie [in W] errechnet sich wie, leftutti!? Ja, sehr gut, anhand der Boltzmann-Gleichung, richtig. Und worum geht es da!? Ganz scharf nachdenken nun!!! Ja, genau, nicht um Partikel, nicht um Emission, nicht um Absorption. Nicht um Trickbetrugsstories. Sondern um TEMPERATUREN, um Temperaturdifferenz, um (T⁴-T⁴). Sie lernen es einfach nicht, leftutti. Die Physik der Atmosphäre und Sie sind nicht füreinander geschaffen.

      2. Wow da steht der Kessel kurz vor der Explosion, weil wer anderer Meinung ist. Unsinn hin oder her.
        Natürlich absorbiert CO2 die IR- Strahlung, heisst zuerst kommt weniger direkte Strahlung auf die Erde.
        Als nächstes wird die CO2 Schicht selbst zum Strahler, sendet aber einen Teil zur Erde und einen Teil ins Weltall, ergo sollte daher weniger Strahlung als ohne CO2 auf der Erde Auftreffen.
        Fakt ist jedoch dass Wasserdampf/Wolken die Strahlung abhalten und gewaltige Energien speichern können. Darum kühlt es im Sommer bei bewölkten Himmel in der Nacht nicht ab, andererseits nach Tagen mit bewölkten Himmel, hat man nur 24 statt 38 Grad in der Wohnung.
        Wir über New York 1 Woche keine Flugzeuge (wegen Streik?) geflogen sind, hat es das erste Mal seit Jahrzehnten richtig geschneit.
        Was die Wissenschaftler gemacht hatten, war die Aktuellen Temperaturen mit den Werten von einem willkürlichen Datum zu vergleichen, wer weiß noch wie das Wetter vor 500 oder 1000 Jahren war. So versteift man sich fest auf eine Sache (CO2) obwohl die Ursache vielleicht irgendwo anders liegt. Aber in 200 Jahren werden wir es wissen.
        Im Gegensatz zum Sauren Regen und FCKW, Asbest und anderen bewiesenen Schadstoffen, kann man das CO2 Problem genauso wie die Evolution als Theorie ansehen…
        Wird auch schwierig eine Erdatmosphäre im Labor nachzubauen, um zu Testen was passiert, wenn man die CO2 Schicht verändert…

  7. Kein wunder, das UK den BREXIT gemacht hat. Die haben gespuert was von der EU und dem besten Germany
    das es je gab, zu kommen droht.

    1. Brexit ist das Ergebnis von Populismus, fortschrittlich ist es nicht.

      Welcome Scottland! Welcome Northern Ireland! Goodbye England! Goodbye Commonwealth!

      God save the queen!

      1. @Torsten

        God save the King!
        Die Queen hat er schon unter seine Fittiche genommen, falls sie das Fegefeuer übersteht, ist die für alle Zeiten safe 😁

    2. Nur gespürt ? So viele Zufälle und so gutes Timing,der Logik folgend würde ich sagen ,nicht gespürt sondern gewußt!!

      Stichwort: England ist der älteste Hedgefond der Geschichte,der obendrein noch mit dem ältesten industriellen/kolonialen Kapital agiert.

  8. also wenn wir schon schrumpfen müssen finde ich die sozialistischen Ideen von Frau Herrmann öde, dann doch lieber gleich das chinesische System. Soweit ich weiß, können die noch in Urlaub -mit dem Verkehrsmittel Ihrer Wahl- wohin sie wollen, Süßes essen und man kann tolle Militärparaden anschauen *Ironie Ende*.
    Das mit der totalen Überwachung und Kontrolle über jedes Individium wäre ja gleich, wenn man das umsetzen wollte.
    Die Unterschiede der (gewollten) Systeme scheinen zu verwischen, obwohl man das eine verteufelt und seine Sichtweise selig spricht. Frau H. müßte präzisieren, dass die Planwirtschaft von 1978 wie in der Ost-Hälfte Deutschlands angestrebt wird.
    Die Konsum-Wünsche werden doch eh schon kleiner – wünsche ein schönes WE im warmen, beleuchteten Heim :).
    Vielen Dank für die unabhängige und unerschrockene Berichterstattung von dem Mann mit den Charts von capital dot com

  9. Armes Deutschland
    wie viele unterbelichtete Gestalten will Lanz noch in seine Sendung einladen ? Die Politfiguren muss er ja wohl …….. aber solche pseudo-intellektuellen Gestalten mit Ihren wirren Phantasien

    1. @Henry, vielleicht sollte er Sie einmal einladen, um das Niveau ein paar Klassen zu heben 🙄

  10. Was gab es in Amerika, Deutschland und Großbritannien nach dem zweiten Weltkrieg? Spitzensteuern bis zu 60-80% und keine Höchstgrenzen, das ging auch.

    Das ist besser als Enteignung.

    Wir können so weiterleben wie bisher, aber nur wenn wir diesen ökologischen Kreislauf konsequent aufbauen.
    Kaufen was man wirklich braucht und nicht was man sich leisten kann. Produkte müssen wieder so designet werden das sie lange halten und nicht kurz damit man neue Gerät kaufen muss. Das geht nur mit einer „bewussten“ Wachstumsbremse.

    40% der Menschen werdn nicht zur Produktion von Waren gebraucht, aber der Mehrwert den die 60% herstellen muss auf alle verteilt werden. Wer ein Bürgergeld bekommt MUSS für die Gesellschaft zu stundenweiser/tageweiser Arbeit verpflichtet werden können. (Sozialarbeit, Stadtreinigung, Grünanlagen etc. ). Das Bürgergeld wird dann mit einem Bonus entsprechend der geleisteten gemeinnützigen Stunden erhöht.

    Was steht am meisten im Wege? Unser verkrustetes Verwaltungssystem. Ich würde durch intelligente IT 50% der Verwaltung ersetzen.

    Die Rentendauer ist auch zu lange, Anhebung des Renteneintrittsalter muss kommen. Ein riesiges Anzahl von Konsumenten die Ressourcen verbrauchen aber keinen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Soziales Engagement wäre sinnvoll zur Unterstützung von Kindergärten und Schulen im Hort oder bei Vereinen etc.

    1. Verpflichtende gemeinnützige Arbeit in Grünanlagen, die Nutzung von AI in der Verwaltung, am besten mit Social-Credit-Scoring, länger Arbeiten für alle Lohnabhängigen – Torsten wünscht sich das tolle chinesische Modell auch bei uns, natürlich unter grüner Führung. Wenn das mal keine erstrebenswerte Zukunft für meine Kinder ist, dann weiß ich auch nicht….

      1. Punktesystem wie China lehne ich ab. Es sollte jedem Bürger eine Freude sein auch im Rentenalter für die Gemeinschaft sich zu engagieren. Kein Zwang.
        Es gibt sehr viele ältere Menschen die durchbdie Burokratie, Verwaltung und Bedenkenträger abgehalten werden.
        Jemand der 2 Kinder und 5 Enkel hat muss erstmal im Umgang mit Kindern qualifiziert werden. Leute mit Ideen werden Steine vor die Füße geworfen, blos keine Veränderungen.

        Früher hat die Familie in einem
        Haus gewohnt. Das Haus war sozusagen Wohnung, Kita und Pflegeheim in einer Funktion. Gibt es so kaum noch, also btmraucht es neue Ideen.

    2. Ihre Darlegung klingt sanft, ist hingegen total(itär)er Terror auf Schleichsohlen. Besser mal vorher nachgedacht, was man sich wünscht.

      1. Leute wie Frau Herrmann sind nie richtig aus der Schule herausgekommen und glauben immer noch, dass sich eine komplexe Welt mit Schulweisheiten von vor 40 Jahren erklären lässt. Weder kann so eine Minimalmodellierung diese Erde ausreichend erklären noch kann es sie steuern, zumindest nicht in eine bessere Welt. An dem Glauben scheitern auch die meisten Politiker und fast alle Journalisten. Fällt das Steuern nicht nach Wunsch aus, muss letztendlich Zwang ausgeübt werden. Das ist dann unausweichlich.

        Beispiel: „Wir müssen“ und „zurück zum Jahr 1978“. Wir, dass sind sicher die Deutschen, denn weder China noch der Rest der noch nicht ganz entwickelten Welt würde sich dorthin zurück begeben wollen und können. Dann ist es aber egal, denn wir werden die Welt allein sicher nicht retten. Weil wir aus dem tiefsten Wunsch nach Anerkennung immer das Falsche tun, taugt Deutschland auch nicht als Vorbild.

  11. Hallo Torsten,
    ja, das mit dem Katalysator ist schon besser heute. Aber Mülltrennung kostet Milliarden, und es werden nur wenige Kunststoffe wirklich wiederverwertet. Z. B. darf auch die Lebensmittelindustrie keine recycelten Kunststoffe verwenden, und die Zementindustrie wird dafür bezahlt, dass in ihren Öfen Kunsstoffabfälle verbrennt, usw.
    Auch 1978 gab es kostenlose Kitas, meine Meisterprüfung (und weiter Lohn) hat das Arbeitsamt bezahlt, und ich war nicht vorher arbeitslos. Keine Zuzahlung bei Medikamenten, Rentner brauchten keine Krankenkassenbeiträge zahlen. Von den Renten konnte man noch leben, wenn man mind. 40 Jahre gearbeitet hatte. Arbeitslosenhilfe war etwa so hoch wie das Arbeitslosengeld.
    Die Deutschen hatten die Spitzenlöhne in der EU.
    Zwangsimpfungen gab es nicht. Die Energie war billig; Benzinpreise ausgenommen.
    Wenn man alt war und Sozialhilfe bekam, konnte man über den Winter seine Kinder in südlichen Ländern besuchen.
    Bedürftige wurde nicht mit den Methoden überwacht, die heute gegen Terrorismus, Drogenhandel und Gäeldwäsche angewandt werden.
    Wir wussten noch nicht einmal was ein Blackout ist.
    Ja, und wirklich hundert Seiten weiter.

    Viele Grüße aus Andalusien Helmut

  12. @leftutti, danke für die Antwort.Was ich dazu im Netz gefunden habe deckt sich ungefähr mit ihren Aussagen.
    Ich leugne nicht,sondern versuche mir ein Bild zu machen. Ich werde da auch nix nachrechen müssen.Das was ich vermutet habe haben sie mir bestätigt! Der Maintakeaway ist eine vorhandene Schwankungsbreite und die ist bezogen auf die in Rede stehenden Nominalgrössen quantitativ erheblich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungshaushalt_der_Erde

    „“Eine spätere Modellrechnung von 2013 ergab einen Energieüberschuss von 0,6 W/m², mit einem Unsicherheitsbereich von 0,2 bis 1,0 W/m².[2]“““

    Sagen wir mal grob, Modellierungen in der Praxis sind mir nicht fremd,vorsichtig formuliert!!

    Und ich sage ihnen ,wenn die Modellierung ein Target von 0,6 produziert mit einem Unsicherheitsfaktor von 1.33 = ein Slip von 133 % . Was soll ich dazu sagen ?? In der realen Praxisanwendung heißt das, das neuronale Netz macht was es will!!! Die Prognosequalität ist ,sagen wir mal, Zero negativ.
    Man ist sich aber ganz sicher ,daß man über Null positiv bleibt und nicht unter Null negativ dreht.
    Oder ich hab das wahrscheinlich alles falsch verstanden.
    Warum ich drauf komme,sage ich ihnen. Als vor Jahren das Wort „Hockeystick“ die Runde machte wurde ich wach.Klima und Wetterrohdaten kommen ja grundsätzlich aus chaotischen Systemen,die aber am Ende in einem Wert einen „Hockeystick“ produzieren.Das zweifel ich aber aus meiner Praxiserfahrung an.Im Normalfall
    liegt ein Fehler(oder Rohdatenfehler) auf den untersten Ebenen des neuronalen Netzes vor und der wird im Verlauf immer dominanter
    und erzeugt den „Stick“ und eben nicht eine angenäherte lineare Linie.Ich sehe aber in der Realität keine expo.Temperatursteigerung ,sondern wenn überhaupt linear. Die Erderwärmungsdiskussion ist ja schon ein paar Jahrzente auf dem Tisch,oder ? Da gibt es ja richtige Messwerte .Auch die kürzliche Rede über die Eisbohrkerne = Erst Temperaturanstieg dann mißt man folgend die CO2 Steigerung.Die Informationen dazu haben mich nicht plausibel überzeugen können,bis jetzt.
    Am Ende des Tages sind ,immer wenn man genauer hinschaut , größte Schwankungsbreiten da,die nachträglich zu erklären sind. Verstehen sie mich ? Nicht sie persönlich,sie bringen immer Zahlen,nein,allgemein klingt das ziemlich nach Geschwurbel und nicht nach Klarheit.Nichts für ungut ,aber eventuell finde ich den Stein der Weisen ja noch.

  13. Es gibt grenzenloses Wachstum, allein die wiederverwendbaren Raketen sind doch Teil der Lösung. Sonnenkollektoren in den Orbit und Weltraum-Mining mit autonom fliegenden Raumschiffdrohnen. Wofür gibt es denn unser Gehirn. Es wird immer technische Lösung geben. Genau dafür ist unser Hirn doch evolutiv entwickelt. Vllt schaffen wir das Ziel „in 15 Jahren“ nicht. Aber warum soll das in Stein gemeißelt sein.
    Schrumpfen ist ja wohl die Vogel-Strauß-Methode, hartzen als Gesellschaftsmodell. Wie wäre es mit Forschung, Wissenschaft und Ingenieurskunst auf technischer Basis.
    Atomkraft 50 Jahre und zeitgleich 50 Jahre an der Endlagerproblematik forschen. Am besten außerhalb des Orbits der Erde.
    Fokussiert Gas geben ist angesagt nicht blocken und schrumpfen.

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