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Umsätze der gewerblichen Wirtschaft brechen ein

Zahnräder

Die Umsätze der gewerblichen Wirtschaft sind im Januar gegenüber Dezember eingebrochen. Wir hatten vor vier Wochen bei den Dezember-Zahlen verwundert geschrieben, warum sie so gut ausfallen. Offenbar wollten viele Betriebe damals noch nicht so richtig wahrhaben, dass der zweite Lockdown dramatisch länger dauern würde als der erste? Heute zeigt das Statistische Bundesamt nun die Daten für Januar. Demnach sind die Umsätze gegenüber Dezember um 8,6 Prozent eingebrochen.

Nach dem kontinuierlichen Anstieg seit dem Tiefpunkt im April 2020 ist der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft erstmals wieder gesunken und liegt im Januar 2021 nun wieder 3,7 Prozentunter dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, so die Statistiker. Der Chart (geht zurück bis 2015) zeigt den aktuellen Absturz.

Grafik zeigt Umsätze der gewerblichen Wirtschaft seit dem Jahr 2015

Zur Erläuterung hier von den Statistikern:

Diese Entwicklung zeigt der Frühindikator für die Konjunkturentwicklung der gewerblichen Wirtschaft, der aus den monatlichen, noch unvollständig vorliegenden Umsatzsteuervoranmeldungen ermittelt wird. Er ermöglicht frühzeitige Aussagen zur Umsatzentwicklung, noch bevor die amtlichen Ergebnisse aus den Erhebungen nach Wirtschaftsbereichen vorliegen. Die gewerbliche Wirtschaft umfasst die Bereiche Industrie, Energie- und Wasserversorgung, Bau, Gastgewerbe sowie Handel und Dienstleistungen.



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2 Kommentare

  1. Es gab jetzt ja auch die Mehrwertsteuererhöhung. Also ist es für Dezember vielleicht die Kombination aus Vorzieheffekt (weniger Steuer) und Nachholeffekt (Einbruch im Gesamtjahr vorher).

  2. Die Pleitewelle fängt an zu rollen -daher auch Zuckerbrot von der Bundesregierung.
    Man will ja wiedergewählt werden,damit man entgültig den Sack zumachen kann.
    Die Masse unserer „Angestelltengesellschaft“ hat das noch nicht kapiert und will es auch nicht
    begreifen,dass durch die Digitalisierung 50-60% der Arbeitsplätze wegfallen werden.
    Wenn dann wirklich „auf die Straße“gegangen wird,ist es bereits viel zu spät.
    Dann entscheiden entgültig andere.Wer ein Gewerbe hat sieht dies schon bedauernswerterweise
    länger – nur sind dies keine Massen,die unserer Bevölkerung klar machen kann was auf sie zukommt !

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