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Einzelhandelsumsätze mit drastischen Steigerungen in allen Bereichen – hier die möglichen Erklärungen

Im Jahresvergleich von November 2016 zu November 2017 steigen die Einzelhandelsumsätze in Deutschland in allen Teilbereichen drastisch an, wie es die aktuellsten Daten…

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Im Jahresvergleich von November 2016 zu November 2017 steigen die Einzelhandelsumsätze in Deutschland in allen Teilbereichen drastisch an, wie es die aktuellsten Daten vom Statistischen Bundesamt zeigen. Insgesamt steigen sie um 4,4%! Supermärkte legen um 4,3%, der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln um 2,3%, wo er noch vor einigen Monaten nicht so stark zulegen konnte. Textilien und Schuhe legen beim Umsatz um 10,6% zu, der Internet- und Versandhandel um 10,5%.

Wie gesagt: Es geht nicht um Preissteigerungen, sondern um Umsatzsteigerungen! Und da sind solche Zuwächse binnen 12 Monaten schon enorm viel! Was sind die möglichen Erklärungen, welche von den Statistikern nicht mit geliefert werden? Mal nachdenken… da wären zum Beispiel die Tariflohnerhöhungen aus letzter Zeit, die von den mittleren und unteren Einkommensschichten in den Konsum geleitet werden. Und dann ist da natürlich noch die Erhöhung des Mindestlohns, den diese unteren Einkommensbezieher wohl ebenfalls voll in den Konsum stecken.

Hinzu kommt natürlich das Dauerthema Onlineshopping mit seinen Zuwächsen von regelmäßig über 10%. Sie ziehen den Schnitt stets gut nach oben, obwohl ja derzeit auch der stationäre Einzelhandel gut am Boomen ist. Und last but noch least wäre da noch der Faktor Flüchtlinge. Viele rutschen nach und nach hinüber vom Flüchtlingstaschengeld (richtige Bezeichnung?) ins „normale“ Hartz 4 oder in einen Job mit Gehalt. So kommt eine große Menge neuer Konsumenten hinzu, die das Volumen des Einzelhandels pushen!

7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    baeuerin

    5. Januar 2018 10:55 at 10:55

    Das ist der importierte Billigschrott aus China,der die Umsaetze steigen laesst!
    Qualitaet ist aber minderwertig!
    Waeren es reine dt.Produkte,dann schauts anders aus!

  2. Avatar

    Gerd

    5. Januar 2018 11:37 at 11:37

    Schreib ich doch immer. Bevölkerungswachstum bedeutet in der Tendenz Wirtschaftswachstum.

    Der Einzelhandel ist auch einer von vielen Kriegsgewinnlern, der gar nicht genug kriegen kann von immer mehr Krisen und weiterem Menschenzustrom.
    Und offiziell geben sie sich, wie viele andere Profiteure, als Menschenfreunde. Aber das Schlimmste, jene Menschen, die durch die Zuwanderer verlieren, titulieren sie mit Begriffen angefangen von fremdenfeindlich über rechtsextrem bis hin zu Nazis und brauner Soße.

    Ich könnte immer kotzen, wenn ich solche Heucheleien mitkriege.

    • Avatar

      baeuerin

      5. Januar 2018 12:08 at 12:08

      Gerd…verstehst jetzt,warum ich den Begriff:…DUMM.. immer erwaehnen muss!
      Von welcher Bildung,wird in DE dauernd gepredigt?
      Ich bin nach dt.Standart, auch ein dummer Hauptschueler…aber fit wie ein Turnschuh (nicht sportlich gesehen)!!!
      Sich Dumm bilden zu lassen,ist das Ziel der Heuchler-Elite!!
      Wird Zeit,dass FMW, als Bildungsfach in dt.Schulen,ab der 1.Klasse eingefuehrt wird!
      Aber genau,da liegt das gewollte Problem…den BUERGER fuer Dumm verkaufen,das ist das Ziel…

      • Avatar

        Gerd

        5. Januar 2018 16:24 at 16:24

        Bauer und Bäuerin, ich verstehe doch sowieso alles von euch beiden. Nicht erst jetzt.

        Und wenn du die Deutschen als dumm bezeichnest, ist mir klar, dass du nicht diejenigen meinst, die gut mit Immobilien bestückt sind. Sei es selbst gekauft oder geerbt. Seien es nur Eigengenutzte oder sogar Mietobjekte, die beständig und rapide aufgewertet haben.
        Und du meinst natürlich auch nicht all die anderen, welche sich durch die Umwälzungen der letzten Jahre eine goldene Nase verdient haben (statt Gold mit sich rumtragen zu müssen, wie du). Und die auch fortan an der Umverteilung von den Nichthabenden hin zu den ohnehin schon Besitzenden gehören.

        Vergrößerung der Einkommens/Vermögenskluft in Deutschland durch den Zustrom von immer mehr Menschen. Und ausgerechnet Frau Merkel faselt zu Neujahr, dass sie die Spaltung innerhalb Deutschlands beseitigen möchte.

        Nein, ich bin überzeugt, du meinst diejenigen, die auf der Strecke bleiben und die trotzdem so bescheuert sind, die Altparteien zu wählen. Die dahingestreckt werden finanziell oder hingemetzelt durch die alltäglichen Attacken, deren vieler „Einzelfälle“ mittlerweile in die Tausende gehen und hinter denen nochmal wiederum Zehntausende Verwandte und Bekannte stehen, die das mitkriegen. Es wissen (auch) aufgrund des Pressekodex insgesamt aber leider nur die Wenigsten davon – bis es sie selber trifft. Das Nichtwissen der trägen Masse könnte ich eventuell noch als gewisse Entschuldigung gelten lassen. Aber auch nur begrenzt, denn bis zum Inkrafttreten des Pressezensurgesetzes am 01.01.18 hatten die meisten noch die Möglichkeit gehabt, sich etwas schlauer zu machen.
        Aber ansonsten hätte auch ich von all denen mehr Verstand erwartet, aber dafür ist die Dummheit bei den Genannten in der Tat zu groß.

        Also, wie gesagt, ich verstehe so gut wie alles von dir. Ehrlich.
        Bis auf eins – dass, du so sehr viel schreibst.
        Eigentlich schon ein klein bisschen zu viel. Ehrlich.

        • Avatar

          baeuerin

          5. Januar 2018 17:16 at 17:16

          Gerd,
          erstmal vielen Dank fuer dein (Buch) an mich!
          ABER….
          1. (statt Gold mit sich rumtragen zu müssen, wie du)
          Ich sehe Gold in erster Linie als Versicherung(wie die Mehrheit der Deutschen,das Vers.Papier!!!)
          2.Waere ich,wie du beschreibst,z.b.ein (Millionaer) bzw.Immo.Besitzer in DE…
          dann haette ich DE(ende 2004) auch den Ruecken gekehrt,DENN,ich lass mich doch nicht von einer Frau (Merkel Ukermark) regieren!!
          Das Ergebnis ist ja bekannt…und der feige Michl nimmts ohne Widerstand hin!
          Ich haette heutzutage in DE ein gewaltiges Problem,wenn ich meine Meinung oeffentlich,an den Pranger stellen wuerde!(Knast)
          Als Bayer sich dann noch verarschen zu lassen zu muessen….nein Danke…
          3.Da ich keine(noch NIE) sozial Networks benutze (Fazebook,Zwitter,ect) und nochdazu mich hier in Th,nicht mit dem dt.Besserwissermuell beschaeftige,ist es mir durch meine unbegrenzte Zeit moeglich,hier mein finanz.Hobby nach zu gehen.
          Es gibt im dt.sprachigen Raum,keinen besseren Traed,als bei FMW!
          Seitdem sich Fugi,als „Exilbayer“geoutet hat,bin ich ihm nat.als waschechter Muenchner verfallen…
          Gerd…i bin a groder und koa Fake-Mander“l bzw.Heuchler!
          Wennst fast dein halbes Leben in Asien verbringst und siehst,wie hier Patriotismus gelebt wird,dann kannst als Bayer neidisch werden!!
          PS:
          den Bauern,habe ich rausgeschmissen,weil seine verbale Art,hier nicht wuenschenswert ist,lol

        • Avatar

          baeuerin

          5. Januar 2018 17:55 at 17:55

          Habe ich doch glatt ,wg.meiner schreiberei vergessen…den SK von Gold zu verkuenden….(1320$)
          Wir sind schon drueber und schliessen nat.heute noch im PLUS!

        • Avatar

          baeuerin

          5. Januar 2018 18:18 at 18:18

          Noch ein Wort zu meiner „Bauerngold-Versicherung“
          Da meine Tochter im August 2018,in Bangkok ihr Studium(IT) antritt,werde ich naechste Woche Dienstag,10 oz verk.und somit sind 8 Semester im voraus schon mal bezahlt!(ohne Verpflegung u.Unterkunft)
          Diese 10 oz.ist der Gewinn seit 12.12.17!
          Haette ich eine PAPIER-VERS.muesste ich den Vertrag kuendigen,um an Bares ran zu kommen!
          Das waere sinnvoll,im Interesse der Vers.Gesellschaft…aber doch nicht fuer mich,oder??

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

:

Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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Gabor Steingart: „Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt“

Claudio Kummerfeld

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Gabor Steingart redet Klartext im folgenden aktuellen Video-Interview mit Mission Money. Er spricht von der Ausbeutung einer Zukunft, die es noch gar nicht gibt, von einer Zinsknechtschaft von noch Ungeborenen. Die heutige Politik erkaufe sich mit der Druckerpresse Ruhe in der Bevölkerung, so lautet eine der Hauptthesen von Gabor Steingart (hier geht es zu Steingarts Morning Briefing).

Gemeint ist damit, dass (so wollen wir es formulieren) Notenbanken und Regierungen derzeit ohne Ende neues Geld drucken und die Staatsverschuldung hochschrauben. Damit werden Rettungspakete bezahlt, die zukünftige Generationen als Schuldenlast erben, und dann abbezahlen müssen. Mit diesem jetzt frisch erschaffenen Geld würden alte Industrien gerettet. Und das nun zwei Jahre laufende Kurzarbeitergeld sei de facto ein Bedingungsloses Grundeinkommen, so drückt es Gabor Steingart aus.

Gabor Steingart plädiert für Abkehr von alten Industrien, und für Aufbruch in die Zukunft

Im geht es im Interview hauptsächlich darum, dass es einen Art Aufbruch in Politik und Gesellschaft geben müsse. Denn derzeit rette Deutschland seine Industrie aus dem letzten Jahrhundert. Man müsse aber in Zukunftstechnologien investieren. So plädiert Gabor Steingart unter anderem dafür die Bildungsausgaben zu verfielfachen. Anfangen könne man zum Beispiel bei deutlich mehr Ausgaben für die Digitalisierung der Schulden. In diesem Zusammenhang erwähnt er, dass die Lufthansa vom Staat gerade 2 1/2 Mal so viel Rettungsgeld bekommen habe als die Schulen in Deutschland für die Digitalisierung.

Die Aussagen von Gabor Steingart sind hochinteressant! Sie sollten sich die 30 Minuten Zeit nehmen. Auch werden im späteren Verlauf des Interviews andere interessante Themen angesprochen, und auch der „Wandel von Journalisten hin zu Aktivisten“. Aber hauptsächlich widmet man sich der bislang verspielten Chance, jetzt massiv in die Zukunft zu investieren. Dabei gibt er sich betont optimistisch, dass Deutschland diese Herausforderung bewältigen könne – man müsse nur endlich mal losgehen, jemand müsse den Startschuss geben.

Gabor Steingart
Gabor Steingart, Ausschnitt aus Originalfoto. Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Coronakrise: Die Deutschen entdecken plötzlich Aktien!

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Ziemlich genau ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem die Coronakrise die Aktien auf ihren tiefsten Stand drückten. Anschließend folgte mit einem Lockdown ein einmaliger Stillstand im Berufs- und Alltagsleben der Menschen in Deutschland. Die Konsumenten gaben zwangsläufig weniger aus als vor der Coronakrise, auch unter Berücksichtigung des geringeren Einkommens seit dieser Zeit. Was sie mit ihrem Geld anstellten, ergab eine Umfrage im Auftrag der Postbank – mit teilweise überraschenden Erkenntnissen.

Coronakrise: Die Zurückhaltung der Konsumenten

Wie veränderte die Coronakrise das Konsumverhalten der Deutschen? Dieser Frage ging das Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag der Postbank nach. Die Ergebnisse:

Drei Viertel der Bundesbürger gaben weniger aus als zuvor, am meisten – 82,4 Prozent die 20 bis 29-Jährigen, die geringste Zurückhaltung bei den über 60-Jährigen mit 64,2 Prozent.
Da aber insgesamt die Einkommenseinbußen im Lande aufgrund von Zuschüssen, Kurzarbeitergeld u.a. moderat ausfielen, muss Geld gespart worden sein. Und zwar bei diesen Ausgaben:

  • Urlaub 46,2 Prozent
  • Gaststättenbesuche 39,6 Prozent
  • Hobby 31,7 Prozent
  • Mode 28,1 Prozent …..

Am geringsten waren die Sparmaßnahmen bei:

  • Genussmitteln (Alkohol, Zigaretten) 14,1 Prozent
  • Lebensmitteln 7,2 Prozent
  • Altersvorsorge 6,5 Prozent

Damit verbleibt ein Viertel der Bevölkerung, welches keine Ausgabenänderungen durchgeführt haben.

Wohin floss das Eingesparte?

Bei der Betrachtung der Sparziele treten doch einige Tugenden der Deutschen zu Tage – auch und gerade während der Coronakrise. Bei den Sparzielen nannten die Befragten:

  • Rücklagen für unerwartete Ausgaben 39,5 Prozent
  • Altersvorsorge 36,6 Prozent
  • Persönliche Muße 31,6 Prozent
  • Rücklagen für Krisenzeiten 28,9 Prozent
  • Erwerb von Wohneigentum 12,5 Prozent
  • Renovierungen 12,0 Prozent
  • Autokauf 11,6 Prozent
  • Rücklagen für Kinder 10 Prozent
  • Fast 13 Prozent konnten oder wollten überhaupt nichts zurücklegen.

Die Überraschung: Engagement in Aktien

Um diese Ziele wie Altersvorsorge und Weiteres zu erreichen, haben viele Sparer ausgerechnet in der Coronakrise mit all den Katastrophe-Nachrichten ihr Engagement in Aktien verstärkt. 3,2 Prozent tätigten zum ersten Mal eine Anlage in Aktien, 7,2 Prozent verstärkten ihre Wertpapierkäufe. Wie bereits schon öfters berichtet, macht 2020 das Sparplanprinzip in Deutschland die Runde. Mit 62 Prozent war die Anlage in Aktien seit dem Ausbruch der Coronakrise das bevorzugte Investment, gefolgt von ETFs (39,8 Prozent), Investmentfonds (22,2 Prozent), Zertifikate (13,9 Prozent), ganz am Ende Anleihen und Optionsscheine. Sollten deutsche Anleger tatsächlich einmal antizyklisch ins Geschäft mit Aktien eingestiegen sein?

Fazit

Auch wenn das gesamte Finanzsystem in einer sehr angespannten Lage ist und man jederzeit mit heftigen Korrekturen rechnen muss (vor allem in den kommenden Jahren) ist die Fokussierung auf Aktien von neuen Anlegern vermutliche keine schlechte Entscheidung. Die finanzielle Repression läuft – und die Zinsen haben nach vier Jahrzehnten ihren Nullpunkt erreicht. Eine (Leit-)Zinsanhebung ist aus faktischen Gründen auf lange Zeit obsolet und Zinsanlagen ergeben (gewollt) keine Rendite.

Aber die Wirtschaft muss weiter laufen, wie nach jeder Krise – und viele Aktien werden ihren Wert behalten, viele Anleihen dagegen nicht. Keiner hat eine Glaskugel. Aber ohne Wirtschaft, keine Einkommen, keine Steuereinnahmen, kein funktionierender Staat und ……kein Aktienmarkt. Banal aber wahr.

In der Coronakrise entdecken die Deutschen plötzlich Aktien

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