Devisen

Und der Euro schießt durch die Decke – der Weg des größten Schmerzes

Von Markus Fugmann

An den Finanzmärkten passiert jetzt das, was eigentlich nicht passieren darf: der Euro steigt massiv und überwindet das gestrige Tageshoch nach den schwachen US-BIP-Daten:

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Damit gehen die Märkte einmal mehr den Weg des größten Schmerzes! Denn viele sind short im Euro, gestern hatte typischerweise Jan Hatzius, Chefvolkswirt von Goldman Sachs, gegenüber dem Handelsblatt geäußert, dass seine Bank noch in 2015 die Parität erwarte, mit anschließend weiter fallenden Kursen des Euro zum Dollar. Aber unverhofft kommt oft.

Je höher der Euro nun steigt, um so schiefer liegen viele Positionen im Markt. Für viele Unternehmen, die sich in Euro verschuldet haben und Unternehmensanleihen ausgegeben haben, ist ein steigender Euro gefährlich, weil er die faktische Schuldenlast erhöht. Besonders betroffen davon sind US-Unternehmen, die sich derzeit im Euro deutlich günstiger verschulden können als auf dem Heimatmarkt.

Und auch der Dax zeigt sich – aufgrund seiner Exportlastigkeit mit Auto- und Chemikonzernen – nur begrenzt amüsiert:

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