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Und wieder Trump: Japaner mit 50 Milliarden Dollar-Investment und 50.000 neuen Jobs für die USA

Donald Trump lässt als gewählter US-Präsident schon vor seiner Vereidigung Wirtschaftsbosse in seinem Trump-Tower antanzen. Eines kann man ihm dabei nicht in Abrede...

FMW-Redaktion

Donald Trump lässt als gewählter US-Präsident schon vor seiner Vereidigung Wirtschaftsbosse in seinem Trump-Tower antanzen. Eines kann man ihm dabei nicht in Abrede stellen: Dass er nichts tun würde. Immerhin spricht er aktiv wichtige Wirtschaftslenker an um irgendetwas in Bewegung zu bringen. Aktuell ist ein Japaner an der Reihe namens Masayoshi Son, Softbank-Chef und unter anderem Chef eines neu aufgelegten Fonds über 100 Milliarden Dollar, in dem unter anderem Saudi-Arabien massiv investieren will. Worin genau dieser Fonds investieren wollte, war bislang nicht klar. Jetzt scheint zumindest der Ort der Investitionen etwas klarer zu sein.

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Masayoshi Son. Foto: Masaru Kamikura/Wikipedia (CC BY 2.0)

So tweetet Trump dazu aktuell die Hälfte der 100 Milliarden, also 50 Milliarden Dollar, würde der Softbank-Fonds in den USA investieren, und somit gleich 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Das sind genau die Headlines, die sich gut machen. Er soll Trump auch bestätigt haben, dass er diese Investition in den USA nicht tätigen würde, wenn Donald Trump nicht die US-Wahl gewonnen hätte. Mal wieder ein klarer Angriff auf all seine Gegner.

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/806214078465245185

https://twitter.com/realDonaldTrump/status/806214236053667842

Die beiden zeigten sich in der Lobby des Trump Tower, und Trump sagte zur anwesenden Presse Masayoshi (Masa) sei ein toller Typ, einer der tollsten Männer in der Wirtschaft überhaupt, er danke ihm sehr. Masayoshi bestätigte der Presse, dass er die Zusage für diese 50 Milliarden Dollar-Investition in der Tat gegenüber Trump gegeben hat. Das Geld werde in Startups in den USA investiert. Nur die Sache mit Trumps Wahl: Ohne ihn hätte der Japaner das Geld nicht ins Silicon Valley gesteckt? So oder so fließt doch bisher dorthin ohnehin schon ein Großteil von Startup-Investitionen weltweit. Aber natürlich macht es sich besser den neuen US-Präsidenten mit solchen Aussagen zu umschmeicheln. Aber so oder so. 50 Milliarden Dollar sind besser als 30 und besser als 0. Als Headline bei Twitter macht sich die große Zahl auf jeden Fall gut.



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1 Kommentar

  1. Dazu fallen mir zwei Sprüche ein:

    „Das Rad, das am lautesten quietscht, bekommt das meiste Fett.“

    „Wer die Schwäche seiner Sache fühlt, pflegt zu schreien.“

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