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Unterschätzter Boris Johnson, Brexit-Optimismus, intelligente Vorschläge zur Neuverschuldung

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Ist Boris Johnson wirklich so ein “Hampelmann” wie es viele Beobachter annehmen? Ist Johnson einfach nur ein ungehobelter Grantler, ein Populist? Florian Homm wirft im folgenden Video ein genaueres Bild auf Boris Johnson und vertritt die Meinung, dass er viel intelligenter ist, als man denkt. Auch in Sachen Brexit entwirft er ein mögliches Erfolgsszenario für Großbritannien. Die Insel als eine Mischung aus Schweiz, Singapur und Irland?

Und auch zur Frage, ob man in Deutschland nun doch die “Schwarze Null” aufgeben soll, also ob der deutsche Staat neue Schulden machen soll, möchte Florian Homm aktuell etwas sagen. Schon in einem früheren Video hatte er das Thema angesprochen. Jetzt aber holt er es erneut aus der Schublade. Ein sehr intelligenter Vorschlag, so meinen wir. Der Staat könnte mit sehr großen Geldsummen massiv den sozialen Wohnungsbau ausweiten. Zu 0% am Markt neue Schulden machen und damit eine kleine Mini-Rendite erzielen. So macht die Staatskasse sogar noch Gewinn, und die Bürger haben jede Menge neuen bezahlbaren Wohnraum! Sein zweiter Vorschlag: Mit neuen Schulden in Bildung investieren. Die neu aufgenommenen Schulden sollen laut Homm übrigens zweckgebunden in die Bereiche Wohnungsbau und Bildung fließen. Auch das wäre wohl ein wichtiger Aspekt. Denn man weiß ja: Wo neues Geld im Budget vorhanden ist, sind sofort alle Ressortleiter zur Stelle.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    27. August 2019 18:34 at 18:34

    Seine Ansichten zum Wohnungsbau sind gut nachzuvollziehen und meiner Meinung nach eine genauere Betrachtung wert. Leider wird es da aber vermutlich nicht mal eine Diskussion in die Richtung geben.

  2. Pingback: Unterschätzter Boris Johnson, Brexit-Optimismus, intelligente Vorschläge zur Neuverschuldung - finanzmarktwelt.de - Clockhit News

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Videoausblick und Marktgeflüster entfallen bis auf weiteres

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Aufgrund eines Fahrrad-Unfalls entfallen Videoausblick und Marktgeflüster in der gewohnten Form bis auf weiteres (mindestens in dieser Woche). Mehr Infos im Video..

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Pläne von Merkel, Macron, EZB: “Brandgefährlich” für unser Geld

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Thomas Mayer war ehemals Chefvolkswirt der Deutschen Bank und ist heute für Flossbach von Storch tätig. Aktuell hat er Mission Money ein Interview gegeben, in dem die neuen Vorschläge von Angela Merkel und Emmanuelle Macron besprochen werden. Sie wären eine neue Ära der Eurozone in Sachen Verschuldung, so Thomas Meyer. Wie schon nach der Gründung des Euro werde es auch diesmal keine Anpassungsprozesse in den Südländern der Eurozone geben, sondern es gebe halt nur neue Schuldentöpfe, die aufgemacht und angezapft werden (unsere Wortkreation). Es brauche laut Thomas Mayer Punkte wie Deregulierung und flexiblere Arbeitsmärkte in diesen Ländern. Warum Macron auf dem Schuldentrip sei? Thomas Mayer ist der Meinung, dass Frankreich sich nach der Coronakrise nun den Südländern zugehörig fühle, weil die Krise das Land wirtschaftlich viel härter treffe als Deutschland. Auch nennt Meyer Gründe, warum Angela Merkel wohl beim Plan für EU-Schulden und quasi Geschenke Richtung Südländer mitmacht. Aber schauen Sie selbst!

Merkel und Macron
Merkel und Macron. Foto: Kremlin.ru CC BY 4.0

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EZB-Bilanz explodiert immer weiter – zu großer Hunger auf deutsche Papiere

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Die Zentrale der EZB in Frankfurt

Seit gestern liegt die EZB-Bilanz für den Stichtag 29. Mai vor. Am Ende dieses Artikels drucken wir die Übersicht der Aktiva ab, woraus auch die gigantischen Anleihekäufe der EZB ersichtlich sind. Die gesamte Bilanzsumme wuchs binnen einer Woche um 40,8 Milliarden auf 5,596 Billionen Euro! Noch im Februar waren es 4,7 Billionen Euro. Tja, das Geld für all die aufzukaufenden Staatsschulden und für die Kredite an die Banken muss irgendwo her kommen. Euros aus dem Nichts erschaffen, das bläht die Bilanzsumme auf! Die zu “geldpolitischen Zwecken gehaltene Wertpapiere” (Anleihekaufprogramme) haben jetzt ein Volumen von 3,019 Billionen Euro erreicht – ein Plus von 24 Milliarden Euro in nur sieben Tagen.

Die längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (Kredite an Banken) wuchsen um 18 Milliarden Euro im Vergleich zur Vorwoche. Die EZB-Bilanz macht nun 47 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone aus. Abgesehen von der Summe ist auch diese prozentuale Relation ein Rekord! Interessant ist auch, dass die EZB derzeit offenbar mehr deutsche Staatsanleihen aufkauft, als es nach dem Kapitalschlüssel angedacht wäre. Schon mal vorsichtshalber viele deutsche Papiere aufkaufen, bevor es der Bundesbank nach dem Urteil aus Karlsruhe endgültig verboten wird an den Anleihekäufen der EZB mitzuwirken? Im folgenden Chart sehen wir den Verlauf der EZB-Bilanz seit der Entstehung der Zentralbank.


source: tradingeconomics.com

EZB-Bilanz mit Stand 29. Mai

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