Trade des Tages by Rüdiger Born

Update-TdT: USD/JPY, Stop kann nachgezogen werden

Vor einigen Tagen hatten wir vom US Dollar gegen den Japanischen Yen (USD/JPY) berichtet und unsere Short-Idee vorgestellt. Tatsächlich wurde der Trade auch ausgelöst und der Kurs bewegte sich bereits ein Stück in Richtung unseres Ziel. Nun können und wollen wir die Handelsmarken anpassen.

Vor einigen Tagen hatten wir vom US Dollar gegen den Japanischen Yen (USD/JPY) berichtet und unsere Short-Idee vorgestellt. Tatsächlich wurde der Trade auch ausgelöst und der Kurs bewegte sich bereits ein Stück in Richtung unseres Ziel. Nun können und wollen wir die Handelsmarken anpassen.

USD/JPY auf 4 Stundenbasis
USD/JPY auf 4 Stundenbasis (Quelle: GKFX MT4 Handelsplattform)

Zugegeben, der Renner war das Währungspaar bislang nicht, nachdem der Short ausgelöst wurde. Zwar fielen die Notierungen weiter, auch soweit, dass dabei die untere Trendkanallinie durchbrochen wurde, immerhin auch ein Zeichen, dass die Abwärtsseite nicht ganz doof zu sein scheint. Für ein Bruch der Zwischentiefmarke hat es indes noch nicht gereicht.

Alles kein Grund zur Sorge, aber vielleicht zur Vorsicht. Immerhin hat der Kurs noch nicht wirklich den Schub entwickelt, den man für eine dritte Welle gerne hätte. Das tolle an dieser Art des Tradens ist es, dass man mit der dritten Welle, in diesem Fall der zweiten nach unten, wählen kann, ob man das große Bild mit weiten Zielen, den schnellen Gewinn für zwischendurch oder aber den vorsichtigen Ansatz fahren will. Da die dritte Welle regelmäßig nicht allzu schlecht ausfällt, lohnt sich der Handel dieser Bewegung zumindest über mehrere Trades hinweg auf jeden Fall.

Nach der letzten Bewegung sehen unsere konkreten Marken so aus:
ENTRY: sold short @102,25 (bereits ausgeführt)
STOP: buy stop @102,50 (nachgezogen von initial 103,30)
TARGET: buy limit @100,13 (Mindestziel)

Der Stop ist damit noch nicht im Plus, doch noch gilt ja die Idee und so wollen wir der Überlegung auch noch Platz lassen. Andererseits wäre uns ein steilerer Abfall lieber gewesen, so dass wir hier nicht mehr allzu viel Luft lassen wollen, scheint der Markt doch an Lust verloren zu haben. In dem Wissen, dass der Stop sowieso nicht im Voraus optimal gesetzt werden kann, scheint uns das genannte Niveau zumindest ein guter Kompromiss aus Chancen wahren und Risiken begrenzen.

Wenn nicht schon geschehen, würden wir nun nicht noch mal Leerverkaufen, wenn der Kurs auf das Entry-Niveau klettern würde. Eher schon an den Ausbruchsniveaus auf der Südseite, doch das schließen wir in diesem Fall aus, weil der Gegentrend recht flach verlaufen ist und damit der Einstieg zu dicht am Mindestziel liegt, verglichen mit den möglichen Stop-Niveaus. Zwar könnten wir damit weiter Recht behalten, doch geht es dabei auch um das Chance/Risiko-Verhältnis und das scheint dafür nicht mehr ideal.

 

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