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Uploadfilter: Sie werden wohl doch kommen – Bürokraten machen Druck

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Falls jemand es noch nicht weiß, was Uploadfilter sind, hier nochmal in Kurzform ein Crashkurs. Dabei handelt es sich um ein eine automatische Software, die alle Social Media-Plattformen in der EU bald installieren sollen, damit keine Urheberrechtsverstöße mehr entstehen, wenn Bilder, Videos oder Texte hochgeladen werden, die gar nicht vom eigentlichen Urheber der Inhalte genehmigt wurden.

Der Uploadfilter soll automatisch das Hochladen solcher Inhalte abblocken. Die Bürokraten (Mitgliedsstaaten, EU-Rat und Kommission) erwähnen den Uploadfilter als Instrument gar nicht wörtlich, aber erwarten in ihrem neuen Gesetz, dass die Portalbetreiber flächendeckend diese Verstöße verhindern. Also bleibt de facto aus technischer Sicht nur so ein Uploadfilter – da sind sich alle Experten und alle klar denkenden Menschen einig.

Das Problem dabei ist aber: Wie sollen Instagram, YouTube und Co wissen, welche Inhalte vom Urheber selbst stammen? Oder bei Dritten, die eine Erlaubnis vom Urheber haben, wie soll das automatisch erkannt werden? Praktisch ist das unmöglich umsetzbar, und die Tech-Gemeinde ist sich größtenteils einig, dass dieser Uploadfilter zu extrem vielen schwachsinnigen Blockaden von Inhalten führt, noch vor dem Hochladen. Denn die Portalbetreiber werden aus Angst vor hohen Geldstrafen im Zweifel lieber viel zu viele Inhalte noch vor dem  Hochladen ablehnen.

Uploadfilter sollen nun schnell durchgepeitscht werden

Im letzten Jahr hatte das EU-Parlament ursprünglich Uploadfilter abgelehnt. Dann ging dieses „Projekt“ in eine zweite Runde, und es wurden Abmilderungen vorgeschlagen. Zweck war es die ganze Sache doch noch durchs Parlament zu bekommen. Nun haben EU-Rat, Parlament und Mitgliedsstaaten (viel zu kurz) über dieses Problem diskutiert. Jetzt wurde bekannt, dass nur noch Deutschland und Frankreich sich über ein Detail gestritten hatten. Da es nun geklärt ist, sollen die Uploadfilter im §13 des EU-Urheberrechts schnell durchs EU-Parlament gedrückt werden – natürlich noch vor den EU-Parlamentswahlen.

Offenbar wollte Frankreich diese neue Richtlinie für alle Portalbetreiber verbindlich machen. Deutschland habe wohl durchgedrückt, dass kleinere Anbieter nun doch nicht betroffen sein sollen. So sollen Anbieter nicht betroffen sein, die weniger als drei Jahre am Markt sind, und deren Umsatz unter 10 Millionen Euro liegt. Aber auch für Forum-Anbieter wie zum Beispiel Heise kann das zum Problem werden, so der renommierte Rechtsanwalt Christian Solmecke. Auch hier müsste eventuell ein Uploadfilter eingebaut werden, weil dieser Anbieter eben so viel Aktivität hat.

RA Solmecke macht für den „einfachen kleinen“ Bürger einen konkreten Vorschlag, wie man gegen die Verabschiedung von §13 vorgehen kann, wenn man dagegen ist. Man solle seinen EU-Parlamentarier jetzt noch schnell direkt ansprechen. Wenn nur genug Menschen dies tun, könnte das durchaus eine Wirkung erzielen! Aber es müsste schnell geschehen! Bitte schauen Sie dazu das folgende Video vom Experten Christian Solmecke. Bitte den Ton etwas lauter stellen. So richtig los geht das Video ab Minute 2:20. Also bitte bis dahin vorspulen, wenn Sie keine Zeit vertrödeln wollen.

Axel Voss macht Druck für Uploadfilter
CDU-Mann Axel Voss im EU-Parlament ist Initiator der Urheberrechtsverschärfungen auf EU-Basis. Foto: Sebastiaan ter Burg CC BY 2.0

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Coronavirus: Lasst den Markt das Maskenproblem lösen!

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Im Kampf gegen das Coronavirus gibt es ein riesiges Maskenproblem

Schutzmasken stellen weltweit ein knappes Gut dar in Zeiten des Coronavirus. In zahlreichen Ländern können sich selbst Ärzte nicht mehr schützen, weil es keine Masken mehr gibt. Die Preise für verfügbare Masken schießen in die Höhe. eBay und Amazon verbieten den Verkauf. Landesweit empören sich Menschen und Politiker über die bösen Verkäufer, die aus der Krise mit angeblich überhöhten Preisen Profit schlagen wollen. Staaten beschlagnahmen daher lieber Masken, statt den Markt das Problem lösen zu lassen!

Ja, man bekommt ein ungutes Gefühl, wenn man hört, dass ehemals Centartikel inzwischen für mehrere Euro angeboten und auch verkauft werden. Und ja, es wäre natürlich schöner, wenn sich weltweit Krankenhäuser für Centbeträge mit beliebigen Mengen Schutzmasken  zum Schutz gegen das Coronavirus eindecken könnten. Doch die Wahrheit ist, dass die derzeit durch die Decke schießenden Preise für Masken letztendlich dafür sorgen werden, dass die Versorgungskrise schnellstmöglich gelöst wird. (taugt Südkorea grundsätzlich als Vorbild im Kampf gegen das Virus?)

Hohe Preise garantieren schnellstmögliche Deckung des Bedarfs

Gerade jetzt, in diesem Moment, arbeiten wahrscheinlich hunderttausende Menschen daran, schnellstmöglich eine größtmögliche Anzahl Schutzmasken herzustellen im Kampf gegen das Coronavirus. Dafür werden neue Maschinen angeschafft, bestehende Maschinenparks umgerüstet oder auch ganze Armeen von Arbeitern in Asien an die Nähmaschinen gesetzt. In manchen Fällen geschieht dies sicherlich, weil die Anbieter helfen wollen. Doch glauben Sie mir: Der Großteil tut es, weil es ein wahnsinnig profitables Geschäft ist, eine 5-Cent-Maske für einen Euro zu verkaufen. Und das ist phantastisch.

Der hohe Marktpreis der Masken führt zu einer rapiden Aufstockung der Produktionskapazitäten. Das führt zu einer schnellstmöglichen Deckung des kurzfristigen Bedarfs. Und anschließend führt es auch zu einer schnellstmöglichen Reduzierung der Preise, die aller Wahrscheinlichkeit nach weit unter das Niveau sinken werden, das vor dem Ausbruch des Coronavirus bestand. Und ja, dabei werden die Käufer in der Anfangsphase deutlichst mehr bezahlen müssen als vor einem Jahr. Doch dafür kann der Weltmarkt jetzt mit (fiktive Zahlen) 50 statt 5 Millionen Masken pro Tag versorgt werden. Und sobald der akute Bedarf, der um jeden (!) Preis so schnell wie möglich gedeckt werden muss, befriedigt wurde, werden die Käufer genauer auf den Preis achten und nicht jedes Angebot annehmen.

Große Produktionskapazitäten garantieren schnellstmöglich sinkende Preise

Und da derzeit die meisten Hersteller mit enormen Gewinnmargen operieren, werden sie sehr schnell Rabatte anbieten und sich gegenseitig unterbieten, wenn nicht mehr jede Tagesproduktion mühelos absetzbar ist. Auf einem freien Markt wird sich der Preis für eine Maske daher sehr schnell den Grenzkosten annähern – also den Kosten, die durch die Produktion einer zusätzlichen Maske entstehen. Am Ende haben zwar alle für die ersten dringend benötigten Masken mehr bezahlt als früher. Dafür wurde dieser erste dringende Bedarf aber auch schneller befriedigt als früher und kurze Zeit danach waren deutlich mehr Masken zu üblichen oder sogar niedrigeren Preisen verfügbar.

Sollte der Staat nun aber dazu übergehen, Bestände zu beschlagnahmen oder Preisobergrenzen einzuführen, dann wird dieser Marktmechanismus außer Kraft gesetzt. Welcher Zwischenhändler kauft auf eigene Gefahr Masken in Asien auf Vorkasse, wenn er Gefahr läuft, dass die Ware anschließend beschlagnahmt wird? Ebenso dumm ist die Idee von eBay und Amazon, in Zeiten des Coronavirus Angebote für Masken samt der dazugehörigen Accounts zu löschen. Jetzt sitzen tausende Anbieter auf Masken, die sie aber nicht mehr auf den beiden größten Marktplätzen Europas verkaufen können, nur weil die Preise gegen eBays und Amazons „Moralvorstellungen“ verstoßen. So finden Anbieter und Verkäufer nicht mehr zusammen und den Schaden haben beide Parteien. Diejenigen, die Masken benötigen, kriegen keine und diejenigen, die Masken haben, können sie nicht verkaufen.

Ohnehin scheint das Problem der Versorgung mit Schutzkleidung weniger ein Angebotsproblem zu sein, als vielmehr ein Bürokratieproblem in Deutschland. Wer auch im Angesicht der Notlage auf umfangreiche Zertifizierungen und für die asiatischen Anbieter untypische Lieferbedingungen wie Versand auf Rechnung besteht, der kriegt eben keine Ware. Zum Zuge kommt dann eben der Zwischenhändler, der das Risiko der Vorkasse trägt und sich dieses getragene Risiko mit einer üppigen Gewinnmarge bezahlen lässt.

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Achtung vor der zweiten Abwärtswelle am Aktienmarkt!

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Manuel Koch bespricht im folgenden Video die wirtschaftlichen Aussichten in Folge des Coronavirus. Die Regierungen stützen die Volkswirtschaften mit jeder Menge neue Schulden. Was bedeutet das für die Märkte? Im Interview bezieht der Profi Andre´ Stagge klar Position. Die aktuelle Erholung an den Aktienmärkten sei keine Bodenbildung. Die Kurse seien deutlich schneller gefallen als in den vorigen großen Börsenabstürzen. Daher sei es jetzt völlig normal, dass die Kurse erstmal etwas nach oben laufen. Im Sommer gehe da noch was auf der Abwärtsseite. Wer die nächsten Monate in Aktien investiere, werde keine Gewinne erzielen. Den April solle man eher nutzen um Aktienbestände abzubauen. Ab Ende des Jahres könne man überlegen günstiger in den Aktienmarkt einzusteigen.

Der Rentenmarkt wird von Andre´ Stagge sehr kritisch betrachtet. Man müsse die Haftungsfrage stellen bei den gigantischen Aufkäufen der Schulden durch die EZB. Die Anleihemärkte würden signalisieren, dass noch eine zweite Abwärtswelle bei Aktien anstehe! Liquidität sei ein entscheidender Punkt, weswegen die Notenbanken derzeit so aktiv seien. Maredo, Vapiano etc seien aktuell schon pleite. Man stehe am Anfang einer großen Pleitewelle. Und man könne nicht alle Zombieunternehmen retten. In den guten Jahren sei das große Schuldenproblem bei Unternehmen bereits entstanden. Auch im Video gibt es zwei konkrete Handelsempfehlungen der trading-house Börsenakademie. Die Aktie von Alphabet (Google) könne man jetzt zu aktuellen Kursen kaufen. Auch bei den Aktien von Volkswagen könne man aktuell einsteigen.

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Inflation massiv im Anmarsch? Konkrete Gegenargumente

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Erst Deflation, dann Inflation? Was passiert mit unserem Geld?

Es geht um das Thema Inflation! Abseits vom menschlichen Leid beim Coronavirus ist aus finanzieller Sicht derzeit am Interessantesten, ob die Aktienmärkte einen erneuten starken Absturz erleben werden. Aber direkt danach steht bei immer mehr Menschen gerade in Deutschland die Frage im Raum, ob demnächst die Inflation anfangen wird zu grassieren. Denn wir alle haben es vernommen. Ob EZB, Fed, Bank of England, Schweizerische Nationalbank uvm. Alle machen das selbe. Die Fluttore sind voll geöffnet, es wird Geld gedruckt bis zum Geht nicht mehr. Das muss doch zwangsläufig zur Inflation führen?

Inflation im Anmarsch? Die Pro-Argumente

Hannes Zipfel hatte Anfang der Woche beschrieben, dass die Inflation sehr schnell kommen könnte (hier nachzulesen). Auch Dirk Müller spricht derzeit von einem anstehenden Inflationsschock. Und wer die letzten Monate die Szenarien von Markus Krall verfolgt hat, der kann eigentlich nur sagen: Bisher läuft es genau so ab wie von ihm beschrieben. Also wird es nun bald auch zu einer extrem starken Inflation kommen? (hier das aktuelle Gespräch von Markus Krall mit Marc Friedrich). Es ist klar. Die Notenbanken drucken Geld, immer mehr Geld. Geld ohne Ende. Alles wird geflutet, damit die Volkswirtschaften das Coronavirus durchhalten können. Dadurch und durch die Neuverschuldungen der Staaten sollte nach allem menschlichen Ermessen die tatsächliche reale Geldmenge ansteigen. Und wie gesagt, viele als Crash-Propheten abwertend betitelte Kritiker sehen deshalb die Inflation oder sogar die Hyperinflation im Anflug. Eine drastisch ausgeweitete Geldmenge treffe nämlich auf ein derzeit schrumpfendes Warenangebot. Dadurch sei die Inflation zwangsläufig, um es so einfach zusammenzufassen. Wie die folgende Grafik zeigt, ist die Geldmenge der Fed ja schon stark am Ansteigen.

Doch zu viel Deflation derzeit, was die Inflation ausbremst?

Zwar betonen zahlreiche Beobachter wie zum Beispiel Markus Krall, dass es jetzt erst einmal eine Deflation gebe, die danach in eine Hyperinflation umschwenken werde. Aber wird die aktuelle Deflationsphase deutlicher ausgeprägter sein als gedacht, und auch länger anhalten? Wird dadurch die anschließende Phase der Inflation verzögert, abgemildert, oder entfällt sie sogar? Da wäre zum Beispiel das derzeit eingeschränkte Warenangebot, dass von einigen Kommentatoren angesprochen wird. Es sei neben der höheren Geldmenge halt der entscheidende Trigger um in Kürze die Inflation in Gang zu setzen. Aber ist das wirklich so?

Die Regale der Lebensmittelgeschäfte sind voll. Aber es werden derzeit zum Beispiel keine neuen Autos produziert, was für ein sinkendes Warenangebot spricht. Dennoch kann man auch der Meinung sein, dass bis vor wenigen Tagen die Autohersteller noch fleißig weiter produziert haben – obwohl die Autonachfrage schon seit Wochen eingebrochen sein sollte. Dadurch sind die Halden der Hersteller jetzt vermutlich gut gefüllt. Werden die durch das Coronavirus verursachten Beschränkungen hierzulande in einigen Wochen aufgehoben, was wird dann passieren? Es könnte sein, dass die Autohersteller dann versuchen werden ihre Halden abzubauen, und Autos mit starken Rabatten anbieten. Dies würde deflationär wirken.

Online-Rabattschlacht hat begonnen

Ein Indiz, dass dies passieren könnte, erlebt man aktuell im Einzelhandel für Bekleidung, Schuhe etc. Die Läden sind geschlossen. Die großen Ladenketten und auch die großen Online-Händler übertrumpfen sich derzeit Tag für Tag im Netz mit immer größeren Rabatten für Konsumenten, die nun zuhause hocken und online shoppen. Der Rabatt kann derzeit nicht groß genug sein. Es riecht nach Deflation, und nicht nach Inflation! Man nehme Zalando, Deichmann, Otto, DefShop, Adidas uvm. 20 Prozent auf alles, so lautet derzeit oft der Slogan. H&M bietet derzeit im „Mid-Season Sale“ online 70 Prozent Rabatt. Es ist simpel. Die Einzelhändler sitzen auf vollen Lagern, und machen nun den großen Online-Abverkauf. Wer nicht mit massiven Preisnachlässen am Start ist, wird seine Ware nicht los?

Das Szenario lautet: Die Menschen kaufen jetzt online zu stark reduzierten Preisen, und kaufen dann in den nächsten Monaten deutlich weniger zu dann wieder normalen Preisen – weil sie ja jetzt online viel und günstig geshoppt haben. Und sollten die Deutschen derzeit nicht geneigt sein zu hohen Rabatten online einzukaufen, dann bleiben die Lager der Ladenketten weiter voll – und die Rabattschlacht im stationären Einzelhandel wird im Mai oder Juni um so größer, wenn die Geschäfte wieder öffnen dürfen. Kommt es so? Das sollte dann wohl eher deflationär wirken! Auch erwähnt zum Beispiel Markus Krall dieser Tage, dass sich die Preise für Nudeln in Supermärkten schon verdreifacht hätten, was ein Auftaktsignal für die Inflation sei. An einer flächendeckenden Verdreifachung der Nudelpreise sind (so möchten wir es neutral formulieren) Zweifel angebracht.

Öl und Strom wirken deflationär

Außerdem möchten wir an unseren Artikel vom Montag erinnern. Wir hatten dort bereits auf die zuletzt brutal gefallenden Preise für Öl und Strom hingewiesen. Diese Faktoren sollten erst einmal stark deflationär wirken. Die Frage lautet: Wie stark und wie lange wirkt diese Situation bei Bekleidungsartikeln, Benzin und Strom deflationär, und wann und wie stark folgt darauf die Inflation, verursacht durch die höhere Geldmenge? Wichtig: Wir wollen hier und heute nicht bewerten, ob die Inflation nun anrollt, oder ob sie ausbleibt. Wir möchten lediglich anmerken: Es könnte weniger schlimm kommen als erwartet, weil die aktuell vorhandene Deflation in den besprochenen Bereichen erstmal stark dämpfend auf die Preisentwicklung für die Endverbraucher wirkt.

Auch der Tagesspiegel hat sich vor Kurzem mit dem Thema befasst, ob nun durch das Gelddrucken der EZB die Inflation in Euroland anstehe. Zu Wort kam dort auch der Chefanlagestratege der Commerzbank. Er ist der Meinung, dass derzeit kaum ein Unternehmen seine Preise erhöhen werde. Schließlich kauften Verbraucher allein schon aufgrund der geschlossenen Geschäfte derzeit sehr viel weniger. Wer seine Waren jetzt loswerden wolle, der werde sie eher günstiger anbieten. Auch dämpfe der zuletzt stark gefallene Ölpreis die Inflation. Denn dadurch werde Tanken und Heizen günstiger. Sollte der Ölpreis unter 30 Dollar pro Barrel bleiben, könne die Inflation im Mai sogar auf null Prozent zurückgehen.

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