Der US-Arbeitsmarkt war schon angeschlagen, bevor die US-Regierung in den Shutdown ging. Und während des Shutdowns zeigten zum Beispiel privat ermittelte Daten, dass US-Unternehmen mit -153.074 die meisten Stellenstreichungen für einen Monat Oktober seit mehr als zwei Jahrzehnten angekündigt hatten. Jetzt, zwei Tage bevor offizielle US-Arbeitsmarktdaten für September nachgemeldet werden, zeigen frische Fed-Daten eine Entlassungswelle.
Fed-Daten für US-Arbeitsmarkt: Viele Ankündigungen für Entlassungen
Laut einer Auswertung von Analysten der Federal Reserve Bank of Cleveland ist die Zahl der angekündigten Massenentlassungen in den USA im Oktober stark gestiegen – auf einen der höchsten Werte seit Beginn der Erhebung, so Bloomberg News. Insgesamt haben 39.006 Amerikaner im vergangenen Monat eine Vorankündigung erhalten, wie sie der Worker Adjustment and Retraining Notification Act vorschreibt. Nach den vorläufigen Daten der Cleveland Fed für den US-Arbeitsmarkt war dieser Wert in monatlichen Erhebungen seit 2006 nur in den Jahren 2008, 2009, 2020 und im Mai 2025 höher.
Diese Zahlen verstärken die Anzeichen für eine Verschlechterung am US-Arbeitsmarkt – nicht nur durch sinkende Neueinstellungen, sondern auch durch zunehmende Arbeitsplatzverluste. Vertreter der Federal Reserve diskutieren derzeit, wie stark die Abschwächung tatsächlich ist, während sie über eine mögliche Fortsetzung der Leitzinssenkungen beraten.
Optimisten verweisen auf die wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung, die weiterhin niedrig bleiben. Pessimisten hingegen sehen in der jüngsten Welle von Entlassungen ein Warnsignal. So meldete die Personalberatung Challenger, Gray & Christmas, dass US-Unternehmen im Oktober die meisten Stellenstreichungen seit mehr als 20 Jahren angekündigt haben.
Kommentar
Sollten die offiziellen September-Daten, die Donnerstag gemeldet werden, eine kräftige Abschwächung am US-Arbeitsmarkt anzeigen, dürfte die Wahrscheinlichkeit für sinkende Fed-Zinsen im Dezember steigen. Denn die Fed macht seit Wochen klar, dass ihr der Arbeitsmarkt derzeit wichtiger ist als die Inflation (Fed hat Doppelmandat Preisstabilität und Arbeitsmarkt). So ein Zinsausblick könnte dem Aktienmarkt möglicherweise wieder Aufschwung geben.
FMW/Bloomberg
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Nachdem die Märkte ,wie zum Beispiel die in den USA, um teilweise 3200 Prozent gestiegen sind ( Anstieg im Nasdaq 100 vom Oktober 02 bis zum neulich erreichtem All Time High) und damit eine deutliche Blasenbildung aufweisen, sollen also wieder mal die FED und die anderen Notenbanken… die Märkte retten…
Ist das Ihre Moral von freier Marktwirtschaft….?
Dann geht der Buffet Indikator bis auf über 250 Prozent…die 225 hatte er ja schon erreicht…
Die Arbeitsmarktdaten sind doch nur vorgeschoben, es geht Ihnen darum, Ihr Kapital …das im Feuer steht… zu retten…
Wenn’s nach den „Tauben“ ginge…wie einem Draghi oder Bernanke …dann hätten wir immer 0- Zinsen und ständig neue Rekorde im Geldmengenwachstum …