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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten Analyse: Nur 96.000 neue private Stellen, sehr schwach, Einzelhandel baut ab

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 130.000 neuen Stellen im August, was schwächer war als erwartet (+150.000). Beim Staat wurden 34.000 neue Stellen geschaffen (28.000 davon bei Bundeseinrichtungen). Somit gibt es nur 96.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor, was ein wirklich sehr schwacher Wert ist. Im Verarbeitenden Gewerbe wurden insgesamt 12.000 Stellen neu geschaffen. Im Untersektor Bergbau gingen 5.000 Jobs verloren. Auf dem Bau wurden 14.000 neue Stellen geschaffen. Die Industrie schuf 3.000 neue Jobs

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US-Arbeitsmarktdaten Details

Es verbleiben somit nur 84.000 neu geschaffene Stellen im Hauptsegment Dienstleistungen. Ein wirklich schwacher Wert. Der Sektor Einzelhandel hat im August 11.100 Stellen abgebaut. Kaufhäuser und Supermärkte bauten 14.800 Stellen ab. Gleichzeitig wurden 4.900 neue Stellen bei Kurierdiensten und Lagerhaus-Betreibern geschaffen. Der Amazon-Effekt, deutlicher geht es nicht.

Der Sektor Pflege und Bildung schuf nur 32.000 neue Stellen im August, was ebenfalls sehr wenig ist. Es sieht wirklich so aus, dass die Schwäche bei der Schaffung neuer Stellen breit verteilt auf alle Sektoren ausfällt. Der Sektor Freizeit und Bewirtung (Gastronomie, Freizeitparks etc), der neben dem Pflegebereich jahrelang der größte Lieferant neuer Jobs war, bringt nur 12.000 neue Stellen. Auch das ist ein sehr geringer Wert.

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Konjunkturdaten

Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Amerikaner erwarten Inflation

Markus Fugmann

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am

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 79,2 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 80,0; Vormonat war 80,7).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,7 (Vormonat war 90,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,8, (Vormonat war 74,6)

Die Inflationserwartungen für das nächste Jahr steigen auf +3,0% (Prognose war +2,5%) – die Amerikaner erwarten also ein deutliches Anziehen der Inflation in den nächsten Monaten..

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Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze schwach, NY Empire State Index auch

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die US-Einzelhandelsumsätze (Dezember) sind mit -0,7% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -1,1%). Das ist der zweite monatliche Rückgang in Folge!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -2,1% (Vormonat war -0,8%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -1,9% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -1,1% nach unten revidiert). Das wird das US-BIP deutliche senken..

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Der New York Empire State Index (Januar) ist mit 3,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 6,0; Vormonat war 4,9)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe extrem schlecht

Schlechte Daten – bullisch. Gute Daten wären auch bullisch. Irgendwie..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 965.000 und damit deutlich mehr als erwartet (offizielle Prognose war 795.000, Vorwoche war 787.000, nun auf 784.000 leicht nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,271 Millionen ebenfalls höher (Prognose war 5,061 Millionen; Vorwoche war 5,072 Millionen).

Sicher extrem bullisch für die Aktienmärkte – mehr Stimulus und so..

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