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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten: Das wird für 14:30 Uhr erwartet

Um 14:30 Uhr werden in den USA die monatlichen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, fast die wichtigsten Konjunkturdaten überhaupt. Hier eine kurze Vorschau, was zu erwarten ist…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Um 14:30 Uhr werden in den USA die monatlichen Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, fast die wichtigsten Konjunkturdaten überhaupt. Hier eine kurze Vorschau, was zu erwarten ist. Dabei ist wie immer nicht die Arbeitslosenquote entscheidend, sondern die Anzahl der neu geschaffenen Stellen (Nonfarm Payrolls), in diesem Fall für den Monat Juni.

Im Mai enttäuschte die Zahl mit extrem geringen +38.000 neu geschaffenen Stellen (+160.000 erwartet), ein krasser Ausreißer nach unten, und auch die niedrigste Monatszahl seit 6 Jahren . Für Juni liegen die Konsens-Schätzungen bei +180.000 neuen Stellen. Die Deutsche Bank rechnet nur mit +150.000. Eine höhere Zahl als der Konsens könnte den Druck bzw. die Tendenz für die Fed wieder erhöhen, dass man die Zinsen früher anhebt. Denn offiziell (!) ist die US-Volkswirtschaft mit 4,7% Arbeitslosenquote (wie gesagt offiziell) ja schon in der Vollbeschäftigung angekommen.

Die Notenbanker der Fed hatten nach den extrem schwachen Mai-Daten Bedenken geäußert. Waren die nur ein einmaliger Ausrutscher? Kommen die Zahlen mit +180.000 oder besser rein, könnten sie den Mai als Solchen aussehen lassen. Die Fed wird heute auch besonders stark auf die Stundenlöhne schauen. Sind sie kräftig gestiegen? Erwartet werden +0,2%. Das ist für die Fed neben der Anzahl der neu geschaffenen Stellen extrem wichtig für ihre Inflationsprognose. Steigen sie kräftig an, kann man die Zinsen früher und schneller anheben.

Das Fed Watch Tool der Terminbörse CME zeigt die Wahrscheinlichkeiten für eine Zinserhöhung der Fed auf 50-75 Basispunkte für die jeweiligen Sitzungsmonate derzeit an mit:

Juli 0%
September 0%
November 0%
Dezember 18,4%
Februar 18%
März 20,7%

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Zinsgespenst

    8. Juli 2016 14:08 at 14:08

    Interessant zu Beobachten, das die Mär von der Zinswende immer noch geglaubt wird, sogar von hochintelligenten Menschen.

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Europa

Verbraucherpreise in Deutschland zweiten Monat in Folge in der Deflation

Claudio Kummerfeld

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Verbraucherpreise schwanken

Soeben hat das Statistische Bundesamt als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Jahresvergleich zu Oktober 2019 ist es ein Minus von 0,2 Prozent, nach ebenfalls -0,2 Prozent im September. Die Erwartung lag für heute bei -0,3 Prozent. Es ist offensichtlich, dass die seit 1. Juli geltende Mehrwertsteuersenkung die Verbraucherpreise insgesamt in den Negativbereich drückt – was die Statistiker auch ausdrücklich erwähnen. Die Grafik zeigt die Details der aktuellen Vorabschätzung (endgültige Zahlen am 12. November).

Grafik zeigt aktuelle Details der Verbraucherpreise für Oktober

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Devisen

Aktuell: EZB-Entscheidung veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

EZB-Tower in Frankfurt

Die EZB hat soeben ihre Entscheidung veröffentlicht.

Der EZB-Leitzins (Refinanzierungssatz) bleibt unverändert bei 0,00 Prozent. Der extrem wichtige Banken-Einlagenzins, auf den sich Banken bzgl. der Negativzinsen berufen, bleibt ebenfalls unverändert bei -0,50 Prozent. Die Marginal Lending Facility bleibt ebenfalls unverändert bei 0,25 Prozent.

Die Aufkauf- und Liquiditätsprogramme (PEPP, APP und TLTRO III) laufen wie bisher weiter.

Um 14:30 Uhr folgt die PK von Christine Lagarde. Wir berichten dann umgehend über alle interessanten Aussagen. Hier das offizielle Statement der EZB zur jetzigen Entscheidung:

(2) The Governing Council will continue its purchases under the pandemic emergency purchase programme (PEPP) with a total envelope of €1,350 billion. These purchases contribute to easing the overall monetary policy stance, thereby helping to offset the downward impact of the pandemic on the projected path of inflation. The purchases will continue to be conducted in a flexible manner over time, across asset classes and among jurisdictions. This allows the Governing Council to effectively stave off risks to the smooth transmission of monetary policy. The Governing Council will conduct net asset purchases under the PEPP until at least the end of June 2021 and, in any case, until it judges that the coronavirus crisis phase is over. The Governing Council will reinvest the principal payments from maturing securities purchased under the PEPP until at least the end of 2022. In any case, the future roll-off of the PEPP portfolio will be managed to avoid interference with the appropriate monetary policy stance.

(3) Net purchases under the asset purchase programme (APP) will continue at a monthly pace of €20 billion, together with the purchases under the additional €120 billion temporary envelope until the end of the year. The Governing Council continues to expect monthly net asset purchases under the APP to run for as long as necessary to reinforce the accommodative impact of its policy rates, and to end shortly before it starts raising the key ECB interest rates. The Governing Council intends to continue reinvesting, in full, the principal payments from maturing securities purchased under the APP for an extended period of time past the date when it starts raising the key ECB interest rates, and in any case for as long as necessary to maintain favourable liquidity conditions and an ample degree of monetary accommodation.

(4) The Governing Council will also continue to provide ample liquidity through its refinancing operations. In particular, the third series of targeted longer-term refinancing operations (TLTRO III) remains an attractive source of funding for banks, supporting bank lending to firms and households.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-BIP und US-Erstanträge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

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Das US-BIP (3.Quartal, erste Veröffentlichung) ist mit +33,1% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +31,0%; Vorquartal war -31,4%). Das ist der größte je gemessene Anstieg in der US-Geschichte!

Die realen Konsumausgaben der Amerikaner liegen bei +40,7% (Vorquartal war -33,2%).

—-

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 751.000 (offizielle Prognose war 775.000, Vorwoche war 787.000, nun aber auf 791.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 7,756 Millionen leicht unter der Erwartung (Prognose war 7,70 Millionen; Vorwoche war 8,373 Millionen, nun auf 8,465 Millionen nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 7,756 Millionen leicht unter der Erwartung (Prognose war 7,70 Millionen; Vorwoche war 8,373 Millionen, nun auf 8,465 Millionen nach oben revidiert).

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