Die US-Arbeitsmarktdaten (für den Mai) sind da: Die Zahl der neuen Stellen liegt bei 172.000 und damit deutlich über der Erwartung (Prognose war +85.000 Stellen).
Der März von +185.000 neue Stellen auf nun +214.000 nach oben revidiert, der April von +115.000 auf nun +179.000 nach oben revidiert. Damit wurden die beiden Vormonate um insgesamt 93.000 Stellen nach oben revidiert.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3% (Prognose war 4,3%, Vormonat war 4,3%).
Die Stundenlöhne liegen bei +0,3% zum Vormonat (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,2%) und bei +3,4% zum Vorjahresmonat (Prognose war +3,4%, Vormonat war +3,6%).
Marktreaktion: erst US-Futures freundlich, aber dann ging ihnen ein Licht auf: wenn die Inflation steigt und auch der Arbeitsmarkt stark ist (angeblich) – dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen anheben muß! Daher die 10-jährige US-Anleihe deutlich auf 4,54% steigend – nicht gut für Aktienmärkte..
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Die amerikanische Umlaufrendite müsste eigentlich bei den 6,5 Prozent.. von 2000 liegen….( Inflation 2000 : 3,3 % )
Exemplarisch hierfür die Neuauflage des „MINI- QE“ … trotz der höheren Inflation und den ganzen All Time Highs…
Kevin Warsh hat sich noch nicht geäußert …ob er das QE Programm fortführen wird oder nicht…
Im Gegensatz zu früher.. wo er Ben Bernanke ‚ s QE Programm heftig kritisierte…ist jetzt nicht ganz klar…ob er seine Meinung dazu geändert hat oder nicht…
Kevin Warsh blieb dazu in seinen Statements zuletzt sehr vage…
Wie wirkt sich das jetzt auf die aktuelle suboptimale Situation der US-Kreditkartenkonsumenten aus? Auf der einen Seite werden sie wohl aufgrund der momentan steigenden Renditen der US-Staatsanleihen auch noch mit steigenden Zinskosten konfrontiert, und auf der anderen Seite wird sich wohl für deutlich viele die Einkommenssituation hinsichtlich der neuen Stellen verbessern.