Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten deutlich besser – Stundenlöhne mit starkem Anstieg- Märkte nicht begeistert

Die Fed hat keinen Grund, von ihrem hawkishen Bias abzuweichen!

US-Arbeitsmarktdaten

Die US-Arbeitsmarktdaten (Januar) sind mit 467.000 Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +150.000 Stellen; Vormonat war 199.000 Stellen, nun auf 510.000 nach oben revidiert). Das sind also mehr als 300.000 Stellen mehr im Dezember als zunächst gemeldet, der November wurde von November 249.000 auf  647.000 nach oben revidert, fast 400.000 Stellen mehr! All das zeigt die miserable Daten-Qualität der non farm payrolls!

Die US-Stundenlöhne steigen mit +0,7% zum Vormonat und mit +5,7% zum Vorjahresmonat deutlich stärker als erwartet (Prognose war +0,5% zum Vormonat und +5,2% zum Vorjahresmonat; Vormonat November war +0,6% und +4,7%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 4,0% (Prognose war 3,9%; Vormonat war 3,9%).

Die US-Futures wegen den hohen Stundenlöhnen nicht begeistert, ausserdem lagen die Flüsterschätzungen (siehe unten) viel tiefer für die Zahlen der neuen Stellen. Daher hat die Fed keinen Grund, von ihrem hawkishen Bias abzuweichen! Gute Daten sind jetzt schlechte Daten – und umgeekehrt..

So sahen die Prognosen der Banken aus:

US-Arbeitsmarktdaten Prognosen



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

3 Kommentare

  1. Da kann die FED ja ad hoc mit den schon lange angekündigten
    Leitzinsanpassungen beginnen.

    Noch eine Anmerkung: Mir fällt schon seit langem auf, dass fast
    jedesmal die Daten des ADP-Arbeitmarktberichts von dem 2
    Tage später veröffentlichen offiziellen Arbeitsmarktbericht stark
    abweicht. Meist das Gegenteil!

    1. Warum sollte die FED das tun?

      Die Anleihenzinsen explodieren auch ohne Leitzinsanhebung ;-)

      1. Natürlich sind nicht die Leitzinsen sondern die Marktzinsen entscheidend.
        Aber die FED kann im Grunde gar nichts anderes machen als nur über Erwartungen den
        Eindruck erwecken als hätte sie die Hosen an. Dabei entwickelt sie Widersprüche.

        Die Notenbanken können in diesem überschuldeten System keine Lösungen
        mehr finden. Sie können nur noch Zeit gewinnen. Nicht mehr und nicht
        weniger.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage