USA

Renditen und Dollar steigen, Gold fällt US-Arbeitsmarktdaten deutlich besser, Stundenlöhne steigen deutlich

Zinsen dürften nicht bald sinken!

Foto: www.slon.pics - Freepik.com
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Die US-Arbeitsmarktdaten (für den Januar) sind da: Die Zahl der neuen Stellen liegt bei 130.000 und damit deutlich über der Erwartung (Prognose war 66.000 Stellen. Der Dezember war von 50.000 neue Stellen auf nur noch 48.000, der November von 56.000 auf nun nur noch 41.000. Damit wurden die beiden Vormonate um insgesamt 17.000 Stellen nach unten revidiert.

Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,3% (Prognose war 4,5%, Vormonat war 4,4%).

Die Stundenlöhne liegen bei +0,4% zum Vormonat (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,3%) und bei +3,7% zum Vorjahresmonat (Prognose war +3,8%, Vormonat war +3,8%).

Revision der Daten April 2024 bis März 2025: -862.000 Stellen, Prognose war -825.000; erste Revision war -911.000)

Marktreaktion: US-Futures positiv, Renditen und Dollar höher, Gold fällt! Die Zahlen sind eine Überraschung, weil Hassett und Navarro aus der Trump-Administration eigentlich schwächer Daten signalisiert hatten! Die Daten senken die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinssenkung – gut für die Aktienmärkte?



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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6 Kommentare

  1. So langsam sollten die Experten einsehen, dass sie in punkto der US Wirtschaft einfach keine
    Ahnung mehr haben. Alle Prognosen und Prophezeiungen sind schlichtweg falsch.
    Oder die Daten sind alle nur noch getürkt und das Papier nicht wert.

    1. Die Daten sind getürkt, aber das interessiert noch nicht, solange sich mit einer Illusion prima Geld verdienen lässt. Die Flitterwochenstimmung weicht erst dann der Ernüchterung, wenn Banken zur Überzeugung gelangen, jetzt mehr Geld mit fallenden Kursen einnehmen zu können, als mit steigenden. Und wenn es aufhört lustig zu sein, gibt es immer noch den Staat, der mit Bail-Outs auf Kosten der Allgemeinheit einspringt. Das war schon in der DotCom- und der Finanzkrise 08 so. Das wissen sie. Das funktioniere schon mal.

    2. ja die Daten sind ganz klar gefaked.

  2. um wie viel Stellen werden die Zahlen nächsten Monat nach unten korrigiert?

    1. genau, die Zahlen sind gefaked und werden immer in Zukunft wenn sie keinen interessieren nach unter korrigiert.

  3. Die erhöhten Anleiherenditen werden wohl durch die Arbeitsmarktsituation im Interesse des Konsumklimas kompensiert. Der US-Dollar momentan Weltreservewährung, und diesbezügliche Auswirkungen im Falle eines erneuten Government Shutdown bleiben abzuwarten. Momentan definitiv keine Grundlage für eine umgehende Fed-Zinssenkung. Möglicherweise vereinzelte Zinsenkungen innerhalb dieses Jahres.

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