USA

Seltsame Daten! US-Arbeitsmarktdaten etwas besser, Arbeitslosenquote steigt, Abwärtsrevision der Vormonate

Foto: TravelScape - Freepik.com

Die US-Arbeitsmarktdaten (Juni) sind mit 206.000 neuen Stellen etwas besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +191.000 Stellen; Vormonat war +272.000 Stellen, jetzt revidiert auf nur noch +210.000). Die Daten für April und Mai wurden insgesamt um 111.000 neue Stellen nach unten revidiert. Der Staat alleine mit 70.000 neuen Stellen!


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Dazu das BLS: The change in total nonfarm payroll employment for April was revised down by 57,000, from +165,000 to +108,000, and the change for May was revised down by 54,000, from +272,000 to +218,000. With these revisions, employment in April and May combined is 111,000 lower than previously reported.

Die US-Stundenlöhne liegen mit +0,3% zum Vormonat wie erwartet, und mit +3,9% zum Vorjahresmonat ebenfalls wie erwartet (Prognose war +0,3 % zum Vormonat und +3,9% zum Vorjahresmonat; Vormonat war bei +0,4% und +4,1%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 4,1% (Prognose war 4,0%, Vormonat war 4,0%).

Die Participation Rate liegt bei 62,6% nach 62,5 % im Mai.

Marktreaktion: US-Futures erst runter, dann rauf, nun sich einpendelnd. Die Renditen erst einmal teifer, der Dollar wenig verändert. Schwer zu interpretieren die Daten – aber die Schwäche am Arbeitsmarkt ist greifbar, zumal die Vormonate wieder einmal deutlich nach unten revidiert wurden!



Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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3 Kommentare

  1. @Fugmann: was waren die ursprünglichen April Zahlen? jetzt insgesamt schon zwei mal nach unten revidiert?
    Zum Glück gibt es kein drittes mal ;)

  2. man darf sich wirklich Fragen was mit diesen Daten los ist.
    und jedesmal werden diese nach unten korrigiert. es geht ja nicht das man 20-30% daneben liegt sehr r fragwürdig das ganze.

  3. stellenaufbauangaben sind nun zum x-ten mal um größenordnungen revidiert worden, dass es einfach nur mehr (gewollt?) peinlich für die ami-statistiker ist. unseriös und bullshitnumbers.

    die einzig relevante und harte zahl ist die arbeitslosenquote. und diese hat nun die entscheidende zahl von 4,1% erreicht. mehr braucht man nicht zu wissen und der trend wird bestätigt und ein weiterer zumindest historisch relevanter indikator für eine kommende rezession ist erfüllt.

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