Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten extrem enttäuschend!

Die US-Arbeitsmarktdaten (April) sind mit 266.000 Stellen viel schwächer ausgefallen als erwartet (offizielle Prognose war 893.000 Stellen; die Konsensschätzungen von Banken und Broker lag bei 1,1 Millionen Stellen; Vormonat war 916.000 Stellen, nun auf 770.000 nach unten revidiert).

Die US-Stundenlöhne liegen mit +0,7% zum Vormonat und bei +0,3% zum Vorjahresmonat jweils deutlich höher als erwartet (Prognose war +0,1% zum Vormonat und -0,4% zum Vorjahresmonat; Vormonat war -0,1% und +4,2%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,1% (Prognose war 5,8%; Vormonat war 6,0%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,7% (Vormonat war 61,5%).

Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fällt deutlich auf 1,465%, das gibt dem Nasdaq Rückenwind – während der Russell 2000 deutlich fällt. Der Dollar schwach auf breiter Front, Gold nach oben. Auffallend die deutlich höheren Stundenlöhne (in Rellation zur Erwartung) – das riecht nach Inflation!

Wir werden die Daten in einem Folgeartikel genauer unter die Lupe nehmen..



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6 Kommentare

  1. offizielle Prognose war 893.000 Stellen; Vormonat war 780.000 Stellen, nun auf 770.000 nach unten revidiert

    Noch schlimmer: offizielle Prognose war 978.000 Stellen; Vormonat war 916.000 Stellen, nun auf 770.000 nach unten revidiert.

  2. Amerika ist auf dem richtigen Weg, Ziel Null Arbeitssteellen. Wenn die FED immer steigende Aktien garantiert und das Volk mit Gamblen mehr verdient als mit Arbeiten ist das Paradies nicht mehr weit.

  3. warum soll man in den USA zur Zeit arbeiten gehen, wenn durch Helikoptergeld nasenbohrend daheim auf der Couch mehr zu holen ist?
    also die Arbeitslosenzahlen sind für mich hausgemacht

    1. @Stadl, exakt! Besonders schlecht bezahlte Teilzeitjobs sind verloren gegangen, über 111.000. Warum arebiten gehen, wenn es vom Staat das Doppelte gibt?

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