Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten im Detail: Viele neue Kellner und Pflegekräfte

FMW-Redaktion

Wie immer zählt bei den US-Arbeitsmarktdaten fast nur die Zahl der neu geschaffenen Stellen. Die lag mit +156.000 leicht unter den Erwartungen von 178.000. Hier nun unser monatlicher Blick in die Details: Woher kam das Jobwunder in diesem Monat? 12.000 Stellen wurden bei staatlichen Stellen geschaffen. Verbleiben für den Privatsektor 144.000 neue Stellen. Und erstaunlich, man sieht: Das produzierende Gewerbe hat nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder ein Plus zu verzeichnet mit brutto +12.000 Stellen, wovon im Kernbereich „Industrie“ satte 17.000 Stellen geschaffen wurden.

Nach wirklich einer Ewigkeit stetigem Abbaus gibt es hier ein Plus, das ist fast schon eine Sensation! Zulegen können wichtige Detailbereiche wie Autos, Metalle uvm. Einfach unglaublich. Ist das schon der Trump-Effekt? Gut, vielleicht weit hergeholt, aber der zeitliche Zusammenhang ist schon auffällig. Betrachtet man das Gesamtbild der monatlich neu geschaffenen privaten Stellen von 144.000, sind 12.000 für die Industrie immer noch recht wenig. Wie immer ist der Dienstleistungssektor in den USA die Jobmaschine mit 132.000 neuen Stellen.

Nochmal erwähnen wir es wie in vorangegangenen Artikeln auch: Es sind allesamt ehrbare Berufe, aber nun mal dramatisch schlechter bezahlt. Daher wird wohl kaum jemand jubeln über einen 9 Dollar Job bei einer Kaffee-Kette an der Kasse, wenn er sich doch eher nach seinem Studium einen Ingenieursposten in einer Fabrik für 30 Dollar die Stunde gewünscht hatte. So kommt es auch diesen Monat, dass vor allem dramatisch schlecht bezahlte Jobs in den USA massenweise neu geschaffen wurden. Ganz vorne rangiert der Bereich Pflege mit 63.000 neuen Jobs, wie gesagt nur im Dezember! Auch wurden bei Hotellerie, Gaststätten und Bars insgesamt 64.000 neue Jobs geschaffen. Die Detailbereiche kann man in der Grafik genauer betrachten.

Also, mal sehen was Donald Trump zu bieten hat. Wird man wirklich eine nachhaltige Veränderung bei den Industriearbeitsplätzen sehen in den nächsten Monaten? Von 150.000 mal 100.000 neue Jobs in dem Bereich? Das wäre mal ein positives Zeichen für eine strukturelle Verbesserung für die US-Volkswirtschaft!

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Zum Vergrößern bitte anklicken. Grafik: BLS

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Zum Vergrößern bitte anklicken. Grafik: BLS



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1 Kommentar

  1. 1.) https://www.zeitenschrift.com/artikel/us-wahlen-ein-trumpf-im-weissen-haus
    Was hat Trump zu bieten?
    a) Er räumt mit der Lobbyarbeit auf.
    b) Er beginnt die Freundschaft Rußland-USA, was ja die Gefahr eines WK3 mindert. https://alexandrabader.wordpress.com/2016/08/13/donald-trump-vs-hillary-clinton/comment-page-1/
    c) Er versucht, den Arbeitsmarkt in USA zu retten,
    – durch Zölle gegen Billiglohnländer(China)
    – Steuererleichterung bei Rückkehr der US-Firmen
    – Einwanderungsstopp
    Klingt doch gut?
    2.) Was tut Obama dagegen? Nochmal schnell 35 russische Diplomaten ausweisen, drohen … Ob das etwas aufhält?
    3.) Ich glaub übrigens, das wichtige Israeliten nicht gegen den Abgang Obamas und seiner Kreise sind. Sie könnten sich mit Trump durchaus anfreunden!
    https://www.rt.com/usa/201327-us-israel-reaction-netanyahi-chickenshit/
    http://www.epochtimes.de/politik/welt/israel-und-911-netanyahu-cartoon-heizt-verschwoerungstheorie-an-a1192793.html
    (Trump ist eingebildet? War Frau Obama und ihre Kinder auch. Obama selbst? keine Ahnung. Aber es stimmt: Dummheit und Stolz wächst auf dem gleichen Holz.)

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