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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten im Detail: Bau stark, Industrie schwach

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 225.000 neuen Stellen im Januar, was besser war als erwartet (160.000 Stellen). Bezüglich der Gesamtzahl von 225.000 neuen Stellen gab es 19.000 neue Jobs beim Staat. Somit gibt es 206.000 neu geschaffene Stellen im Privatsektor. Im Verarbeitenden Gewerbe wurden insgesamt 32.000 Stellen geschaffen! Im Untersektor Bergbau lag die Veränderung genau bei +-0. Auf dem Bau wurden 44.000 neue Stellen geschaffen. Die Industrie baute 12.000 Stellen ab. Alleine der Untersektor Motorenteile verlor im Januar 10.600 Stellen.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

US-Arbeitsmarktdaten Detailübersicht

Verbleiben 174.000 neue Stellen im Januar im US-Dienstleistungssektor. Der Einzelhandel hat 8.300 Stellen im Januar abgebaut – das ist wirklich schwach. Während 16.900 Stellen in Kaufhäusern verloren gingen, konnten Kurierdienste um 14.300 Stellen aufstocken. Mal wieder ein eindrucksvoller Fall von „Der Amazon-Effekt“.

Der Sektor „Professional and business services“ schuf 21.000 neue Stellen. „Bildung und Pflege“ ist vor allem dank der alternden Gesellschaft ein stets guter „Lieferant“ für neue Jobs in den USA, und schuf im Januar 72.000 Stellen. Mit +36.000 Stellen war auch der stets gute Sektor „Freizeit und Bewirtung“ dabei, wobei 24.400 neue Stellen für Kellner geschaffen wurden.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex besser

Markus Fugmann

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am

Der Chicago Einkaufsmanagerindex (Oktober) ist mit 61,1 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 58,0; Vormonat war 62,4).

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Konjunkturdaten

US-Verbaucherpreise (PCE) – wenig Inflationsdruck

Markus Fugmann

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Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; September) sind zum Vormonat mit +0,2% ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,5% (Prognose war +1,7%; Vormonat war +1,6%, nun auf +1,4% nach unten revidiert).

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei +0,9% (Prognose war +0,4%; Vormonat war -2,7%, nun auf -2,5% nach oben revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +1,4% (Prognose war +1,0%)

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone dritten Monat in Deflation, BIP besser als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in der Klemme

Soeben wurden als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Jahresvergleich sinken sie um 0,3 Prozent nach -0,3 Prozent und -0,2 Prozent in den beiden vorigen Monaten. Also sehen wir den dritten Monat in Folge Deflation! Das Minus der Energiepreise wird wieder größer mit -8,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Verbraucherpreise für Lebensmittel können von +1,8 Prozent auf +2,0 Prozent sogar zulegen, aber die Energie zieht den Schnitt weiter runter. Der Schnitt wird auch durch die deutsche Mehrwertsteuersenkung (wirksam seit Juli) negativ beeinflusst.

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise in der Eurozone im Oktober

BIP für Eurozone weniger schlimm als gedacht

Zusammen mit den Verbraucherpreisen wurden vorhin auch frische Daten für das Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal veröffentlicht. Die Wirtschaftsleistung wächst im Quartalsvergleich um 12,7 Prozent (+9 Prozent erwartet). Im Jahresvergleich ist es ein Minus von 4,3 Prozent (-7 Prozent erwartet). Also wie beim deutschen BIP – die Lage scheint etwas weniger schlimm zu sein als erwartet.

Grafik zeigt BIP in Eurozone

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