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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten im Detail: Der große Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

USA angeschlagen - US-Arbeitsmarktdaten zeigen deutlich mehr Arbeitslose

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit einem Abbau von 20,5 Millionen Stellen im April, was grob im Rahmen der Erwartungen lag. Bezüglich der Gesamtzahl von -20,5 Millionen Stellen gab es einen Abbau von 980.000 Stellen beim Staat. Somit gibt es bei den neu geschaffene Stellen ein Minus von 19,52 Millionen Stellen im Privatsektor. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es insgesamt ein Minus von 2,36 Millionen Stellen. Im Untersektor Bergbau lag die Veränderung genau bei -50.000. Auf dem Bau waren es -975.000 Stellen, und in der Industrie -1,33 Millionen. Die folgende Grafik zeigt die gesamten Daten für das Verarbeitende Gewerbe im April.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

US-Arbeitsmarktdaten April für das Verarbeitende Gewerbe im Detail

Verbleibt bei den abgebauten Stellen im April ein Minus von 17,17 Millionen im US-Dienstleistungssektor. Was für Größenordnungen! Der Einzelhandel verliert 2,1 Millionen Arbeitsplätze. In allen Teilbereichen wird massenhaft entlassen. Bekleidungsgeschäfte zum Beispiel bauten 740.000 Stellen ab. Der Sektor „Transport und Warenhäuser“ hat insgesamt 584.000 Stellen verloren, aber der Untersektor „Kuriere und Lieferanten“ konnte 1.800 neue Stellen schaffen! Klar, der Amazon-Effekt. Viele Menschen bleiben zuhause und bestellen online – weil der stationäre Einzelhandel ja zu guten Teilen geschlossen war.

Der Sektor „Professional and business services“ baute im April 2,13 Millionen Stellen ab. Auch hier geht es quer durch alle Untersektoren mit dem Stellenabbau. Besonders betroffen war hier der Sektor für einfache Hilfstätigkeiten mit -1,5 Millionen Stellen. 842.000 Stellen gingen bei befristeten Hilfstätigkeiten verloren. Der Sektor „Bildung und Pflege“, der allein schon wegen dem Demografiewandel ständig neue Jobs schafft, verlor im April 2,54 Millionen Stellen. Davon entfielen 2,09 Millionen Jobs auf den Pflegebereich. Und da wären wir auch schon beim dicksten Brocken. Denn wie soll es anders sein. Hotels, Freizeitangebote und Gastronomie sind vom großen Corona Shut Down am Härtesten getroffen. Der Sektor baute im April 7,6 Millionen Stellen ab. Davon entfiel ein Minus von 5,5 Millionen Jobs direkt auf die Gastronomie.

US-Arbeitsmarktdaten - Details von Pflege und Gastronomie
Grafiken und Daten: US BLS

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes: zweitbester Wert seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Januar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 59,1 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 57,5 (Prognose war 53,6; Vormonat war 54,8)

Gesamtindex: 58,0 (Vormonat war 57,1)

Auffallend: die Input-Kosten steigen so stark wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr!

 

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“US businesses reported a strong start to 2021, buoyed by hopes that vaccine developments will mean the worst of the pandemic is behind us, and
that the new administration will provide a stable and supportive environment for stronger economic growth. Output growth accelerated in January to the second-fastest in almost six years, and business optimism about the year ahead surged higher. Over the past three months, business sentiment has been running at its highest since the start of 2015. “However, capacity constraints are biting amid the growth spurt. Not only have the last two months seen supply shortages develop at a pace not previously seen in the survey’s history, but prices have also risen due to the imbalance of supply and demand. Input cost inflation consequently also hit a survey high and exerted further upward pressure on average selling prices for goods and services. “There was also disappointing news on the labour market, as near-term concerns over the impact of the pandemic, notably on demand for consumer-facing services, and rising costs led to the weakest employment reading since July.”

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