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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten im Detail: Einzelhandel, Gastronomie und Freizeitindustrie sehr schwach

Claudio Kummerfeld

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 164.000 neuen Stellen im Juli, was ungefähr die Erwartungen übertroffen hat (+165.000). Beim Staat wurden 16.000 neue Stellen geschaffen (fast ausschließlich auf kommunaler Ebene). Somit gibt es 148.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor. Im Verarbeitenden Gewerbe wurden insgesamt 15.000 Stellen neu geschaffen. Im Untersektor Bergbau gingen 5.000 Jobs verloren. Auf dem Bau wurden 4.000 neue Stellen geschaffen. Die Industrie schuf 16.000 neue Stellen.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

Somit verbleiben noch 133.000 neu geschaffene Stellen in Dienstleistungsjobs in den USA im Monat Juli. Der Einzelhandel hat unterm Strich 3.600 Jobs abgebaut. Ein sehr schwacher Wert bei einer Volkswirtschaft, die nicht von der Produktion, sondern vom Konsum lebt! Kurierdienste und Lagerhaltung (der Amazon-Effekt) haben im Juli knapp 10.000 neue Jobs geschaffen. Im Bereich „Professional and business services“ wurden im Juli 38.000 neue Stellen geschaffen. Alleine 10.600 neue Stellen sollen laut den Statistikern im Untersektor „Computer systems design and related services“ geschaffen worden sein.

Der Sektor „Bildung und Pflege“ ist auch diesen Monat sehr stark mit 66.000 neu geschaffenen Stellen. 50.000 davon entfallen auf den Pflegebereich. Der Sektor „Freizeit und Bewirtung“ (Kellner, Kartenabreißer im Freizeitpark etc) schafft nur 10.000 neue Jobs. Das ist wie auch im Einzelhandel ein sehr schwacher Wert für die US-Konsum-Volkswirtschaft!

US-Arbeitsmarktdaten Detailanalyse

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Konjunkturdaten

Aktuell: Aufträge langlebiger US-Wirtschaftsgüter schwächer

Markus Fugmann

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; August) sind mit +0,4% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,5%; Vormonat war +11,4%, nun jedoch auf +11,7% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +0,4% (Prognose war +1,2%; Vormonat war +2,6%, nun auf +,% nach en revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +1,8% (Vormonat war +2,5%)

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Europa

Exporte: Die Stimmung ist prächtig! Alles eitel Sonnenschein?

Claudio Kummerfeld

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Viele deutsche Exporte laufen über den Hamburger Hafen

Die deutschen Exporte sind ein Hort der Glückseligkeit, zumindest wenn man nach den aktuellen Exporterwartungen der deutschen Industrie geht. Heute ganz frisch für den Monat September veröffentlichte Umfragedaten vom ifo-Institut (2.300 befragte Unternehmen) zeigen, dass der Index der Exporterwartungen aktuell bei einem Wert von +10,4 liegt, nach +5,5 im August. Im absoluten Tief der Coronakrise im April war es ein Wert von -49,6. Der Chart, der bis 2014 zurückreicht, zeigt den Verlauf der Erwartungen an die Exporte sehr gut. Das Tal ist in V-Form durchschritten, und die Erwartungen steigen weiter an. Die Stimmung ist so gut wie seit Oktober 2018 nicht mehr. Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute, so das ifo-Institut.

Diese prima Stimmung bei den Erwartungen an die Exporte ist schon erstaunlich, so möchten wir anmerken, bei den aktuellen Massenentlassungen bei den Auto-Zulieferern (hier eine kleine Übersicht). Und auch die großen Autohersteller selbst bauen weiter ab, siehe aktuell MAN und Daimler. Hier weitere aktuelle Detailaussagen vom ifo-Institut im Wortlaut:

In der Chemischen Industrie erwarten deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gilt für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechnet mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwartet vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigen sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.

Chart zeigt Erwartungen an die deutschen Exporte

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Konjunkturdaten

Aktuell: Verkäufe neuer US-Häuser extrem stark

Redaktion

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am

Von

Die Verkäufe neuer US-Häuser (New Homes Sales; August) sind mit +4,8% auf eine Jahresrate von 1.011 Millionen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,1% auf eine Jahresrate von 895.000; Vormonat war +13,9% auf eine Jahresrate von 901.000, nun jedoch auf +14,7% auf eine Jahresrate von 965.000 nach oben revidiert).

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