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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse: Gastronomie und Pflege bringen den großen Schub

Claudio Kummerfeld

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 312.000 neuen Stellen im Dezember, was deutlich besser ist als erwartet (178.000). Im Staatssektor wurden 11.000 Stellen geschaffen. Somit gibt es also 301.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor. 74.000 neue Stellen stammen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Im Untersektor Bergbau wurden 4000 Stellen geschaffen, und auf dem Bau waren es 38.000. Die Industrie schafft 32.000 neue Stellen, wobei hier die Metallbranche mit 6700 neuen Stellen besonders auffällt.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

US-Arbeitsmarktdaten

Verbleiben somit noch 227.000 neue Stellen im Dienstleistungssektor. Kaufhäuser brachten 15.000 neue Arbeitsplätze, während bei Paketlieferanten 5200 Jobs gestrichen wurden. Eine kleine Pause im Amazon-Boom?

Jobs wie Müllabfuhr, Hausmeister, einfache Zeitarbeiter-Jobs etc brachten im Dezember 25.200 neue Arbeitsplätze. Den großen Schub für diese tollen Gesamtzahlen von 312.000 neuen Stellen brachten aber die folgenden zwei Bereiche. „Bildung und Pflege“ schuf 82.000 neue Stellen, wovon 57.900 auf den Pflegebereich entfielen. Und der zweite Bereich, der den Schub brachte, war „Freizeit und Bewirtung“. Darunter fallen zum Beispiel alle Jobs in Freizeitparks, Kellner in Restaurants usw. Alleine 40.700 neue Stellen davon kommen direkt aus der Gastronomie.

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Konjunkturdaten

Verbrauchervertrauen Uni Michigan – Amerikaner erwarten Inflation

Markus Fugmann

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am

Das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (1.Veröffentlichung für Januar) ist mit 79,2 etwas schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose 80,0; Vormonat war 80,7).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 87,7 (Vormonat war 90,0)

Die Konsumentenerwartung liegt bei 73,8, (Vormonat war 74,6)

Die Inflationserwartungen für das nächste Jahr steigen auf +3,0% (Prognose war +2,5%) – die Amerikaner erwarten also ein deutliches Anziehen der Inflation in den nächsten Monaten..

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Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze schwach, NY Empire State Index auch

Markus Fugmann

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am

Die US-Einzelhandelsumsätze (Dezember) sind mit -0,7% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war -1,1%). Das ist der zweite monatliche Rückgang in Folge!

Ohne Autos liegen die Umsätze bei -2,1% (Vormonat war -0,8%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei -1,9% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,5%, nun auf -1,1% nach unten revidiert). Das wird das US-BIP deutliche senken..

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Der New York Empire State Index (Januar) ist mit 3,5 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 6,0; Vormonat war 4,9)

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe extrem schlecht

Schlechte Daten – bullisch. Gute Daten wären auch bullisch. Irgendwie..

Markus Fugmann

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 965.000 und damit deutlich mehr als erwartet (offizielle Prognose war 795.000, Vorwoche war 787.000, nun auf 784.000 leicht nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,271 Millionen ebenfalls höher (Prognose war 5,061 Millionen; Vorwoche war 5,072 Millionen).

Sicher extrem bullisch für die Aktienmärkte – mehr Stimulus und so..

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