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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse: Gastronomie und Pflege bringen den großen Schub

Claudio Kummerfeld

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit 312.000 neuen Stellen im Dezember, was deutlich besser ist als erwartet (178.000). Im Staatssektor wurden 11.000 Stellen geschaffen. Somit gibt es also 301.000 neu geschaffene Stellen im US-Privatsektor. 74.000 neue Stellen stammen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Im Untersektor Bergbau wurden 4000 Stellen geschaffen, und auf dem Bau waren es 38.000. Die Industrie schafft 32.000 neue Stellen, wobei hier die Metallbranche mit 6700 neuen Stellen besonders auffällt.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

US-Arbeitsmarktdaten

Verbleiben somit noch 227.000 neue Stellen im Dienstleistungssektor. Kaufhäuser brachten 15.000 neue Arbeitsplätze, während bei Paketlieferanten 5200 Jobs gestrichen wurden. Eine kleine Pause im Amazon-Boom?

Jobs wie Müllabfuhr, Hausmeister, einfache Zeitarbeiter-Jobs etc brachten im Dezember 25.200 neue Arbeitsplätze. Den großen Schub für diese tollen Gesamtzahlen von 312.000 neuen Stellen brachten aber die folgenden zwei Bereiche. „Bildung und Pflege“ schuf 82.000 neue Stellen, wovon 57.900 auf den Pflegebereich entfielen. Und der zweite Bereich, der den Schub brachte, war „Freizeit und Bewirtung“. Darunter fallen zum Beispiel alle Jobs in Freizeitparks, Kellner in Restaurants usw. Alleine 40.700 neue Stellen davon kommen direkt aus der Gastronomie.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Chicago Einkaufsmanagerindex besser

Markus Fugmann

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Der Chicago Einkaufsmanagerindex (Oktober) ist mit 61,1 besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 58,0; Vormonat war 62,4).

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Konjunkturdaten

US-Verbaucherpreise (PCE) – wenig Inflationsdruck

Markus Fugmann

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Die US-Verbraucherpreise (PCE, Personal Consumption Expenditure; September) sind zum Vormonat mit +0,2% ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um +1,5% (Prognose war +1,7%; Vormonat war +1,6%, nun auf +1,4% nach unten revidiert).

Die PCE-Verbraucherpreise werden nur in der Kernrate berechnet (ohne Nahrung und Energie) und sind seit dem Jahr 2000 die von der Fed erklärtermaßen wichtigste Inflationskennzahl für ihre Geldpolitik..

Die Einkommen der Amerikaner liegen bei +0,9% (Prognose war +0,4%; Vormonat war -2,7%, nun auf -2,5% nach oben revidiert).
Die Ausgaben der Amerikaner liegen bei +1,4% (Prognose war +1,0%)

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone dritten Monat in Deflation, BIP besser als erwartet

Claudio Kummerfeld

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Geldbörse in der Klemme

Soeben wurden als Vorabschätzung die Verbraucherpreise für die Eurozone für den Monat Oktober veröffentlicht. Im Jahresvergleich sinken sie um 0,3 Prozent nach -0,3 Prozent und -0,2 Prozent in den beiden vorigen Monaten. Also sehen wir den dritten Monat in Folge Deflation! Das Minus der Energiepreise wird wieder größer mit -8,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Verbraucherpreise für Lebensmittel können von +1,8 Prozent auf +2,0 Prozent sogar zulegen, aber die Energie zieht den Schnitt weiter runter. Der Schnitt wird auch durch die deutsche Mehrwertsteuersenkung (wirksam seit Juli) negativ beeinflusst.

Grafik zeigt Details der Verbraucherpreise in der Eurozone im Oktober

BIP für Eurozone weniger schlimm als gedacht

Zusammen mit den Verbraucherpreisen wurden vorhin auch frische Daten für das Eurozonen-Bruttoinlandsprodukt für das 3. Quartal veröffentlicht. Die Wirtschaftsleistung wächst im Quartalsvergleich um 12,7 Prozent (+9 Prozent erwartet). Im Jahresvergleich ist es ein Minus von 4,3 Prozent (-7 Prozent erwartet). Also wie beim deutschen BIP – die Lage scheint etwas weniger schlimm zu sein als erwartet.

Grafik zeigt BIP in Eurozone

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