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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten miserabel: -140.000 Stellen; Löhne steigen extrem

Markus Fugmann

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am

Die US-Arbeitsmarktdaten (Dezember) sind mit -140.000 Stellen deutlich schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war 71.000 Stellen; Vormonat war 245.000 Stellen, nun auf 336.000 nach oben revidiert). Das ist der schlechteste Monat seit April.
Die Privatwirtschaft hat dabei -95.000 Stellen verloren, der Staat -45.000 Stellen!

Die US-Stundenlöhne liegen mit +0,8% zum Vormonat und bei +5,1% zum Vorjahresmonat deutlich höher als erwartet(Prognose war +0,2% zum Vormonat und +4,4% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,3% und +4,4%).

Kommt damit ein inflationärer Schub? Möglich ist auch, dass Geriingverdiener überproportional Jobs verloren haben – was den Lihn-Durchschnitt anhebt!

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 6,7% (Prognose war 6,8%; Vormonat war 6,7%). Die Beteiligungsquote (participation rate) liegt bei 61,5% (Vormonat war 61,5%).

Wir werden die Daten in einem Folgeartikel genauer unter die Lupe nehmen..

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    rettich

    8. Januar 2021 14:56 at 14:56

    Spontan würde mir kein Grund einfallen, warum bei den Arbeitslosenzahlen in den USA die Löhne stark steigen sollten. Es gibt ja auch keine Berichte zu großen Lohnsteigerungen in den Zeitungen. Da erscheint es plausibler, dass der Andchein eines Anstiegs dadurch verursacht wird, dass vorwiegend schlecht bezahlte Dienstleistungsjobs wegfallen: K-förmige Entwicklung.

  2. Avatar

    Christian

    8. Januar 2021 15:00 at 15:00

    Einzig relevant ist doch die U6 rate, welche bei 11,7% liegt und schon seit Monaten oben verweilt.

    Ähnlich wie in Deutschland die Zahl der Menschen in Kurzarbeit nicht bei der Verkündung der AL_Quote erwähnt wird (welche real verwirklicht 1,99 Mio. per Oktober waren, letzte Veröffentlichung)

  3. Avatar

    Boernschn

    8. Januar 2021 17:09 at 17:09

    Und trotzdem rasselt der goldpreis in den keller… verkehrte Welt …

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Europa

ifo Index schwächer – aber hätte viel schlimmer kommen können..

Markus Fugmann

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am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Januar veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,1 (Prognose war 91,8; Vormonat Dezember war 92,1)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 90,6; Vormonat war 91,3)

– Erwartungen: 91,1 (Prognose war 93,2; Vormonat war 92,8)

Na gut, schwächer als erwartet, aber viel besser, als es hätte im schlimmsten Fall kommen können! Sehr bullisch..

Dazu ifo in einer Pressemeldung:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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