Aktien

US-Arbeitsmarktdaten: warum es gut für die Märkte ist, wenn sie schlecht sind..

FMW-Redaktion

Die US-Arbeitsmarktdaten (non-farm payrolls) sind die „schlechteste, überflüssigste Konjunkturzahl der Welt“ – das sagt zu Recht Steen Jakobsen. Denn die Fehlerhaftigkeit der Daten ist extrem hoch, wie dann die immensen nachträglichen Revisionen immer wieder zeigen. Dazu kommen noch die sogenannten „seasonal adjustments“, die wiederum auf dem faktisch unseriösen „Birth-Death-Modell“ basieren. Wer in Deutschland solche Daten erheben und veröffentlichen würde, liefe Gefahr, ins Gefängnis zu wandern!

Aber sei´s drum – die Märkte nehmen sie aus nicht erfindlichen Gründen ernst. Und sollten die Daten heute schlecht ausfallen, wäre die Fed gezwungen, ihre bislang „hawkishe“ Rhetorik zurück zu schrauben (Fed-Chefin Janet Yellen wird nächste Woche ihre halbjährliche Ansprache vor dem US-Kongress halten) – und das wiederum würde den Risikoappetit steigern und die Aktienmärkte beflügeln. Schräg, aber Fakt. Hören wir dazu Steen Jakobsen:



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