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US-Autoabsatz: Katastrophale Einbrüche sind schon im Ansatz sichtbar

Claudio Kummerfeld

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Der US-Autoabsatz wurde heute Nacht von diversen Herstellern vermeldet. Ein vollständiges Bild haben wir nicht. Aber man kann sich dennoch schon ein relativ gutes Bild über die aktuelle Lage verschaffen. Einige Hersteller vermelden nur Daten für das Gesamtquartal. Andere bieten auch einen separaten Blick für den März.

US-Autoabsatz mit kräftigem Absturz

General Motors meldet im Jahresvergleich einen US-Autoabsatz von -7 Prozent. Dabei erwähnt man verständlicherweise „signifikante Einbrüche“ im März wegen dem Coronavirus. Bei Fiat Chrysler geht der Autoabsatz in den USA um 10 Prozent zurück. Man spricht von einem starken Momentum im Januar und Februar, was aber durch den März kaputt gemacht wurde. Volkswagen of America berichtet aktuell über einen Absatzrückgang von 13 Prozent. VW erwähnt die März-Verkäufe separat. Hier geht der Absatz im Vergleich zu März 2019 um 42 Prozent zurück! Toyota ist in Nordamerika für das letzte Quartal mit -8,8 Prozent dabei. Nur für den März ist es ein Rückgang von 36,9 Prozent!

Das Schlimmste kommt erst noch

Das waren nur die Daten für das 1. Quartal. Und hier sahen wir noch einen relativ normalen US-Autoabsatz in den Monaten Januar und Februar. Sie dämpfen den deutlich stärkeren Einbruch im März, so dass der Quartalsschnitt nicht all zu katastrophal aussieht. Denn der ökonomische Shutdown in den USA begann ja erst so richtig Mitte März. Das nun gestartete 2. Quartal dürfte so richtig düster werden für die Autohersteller, und das natürlich weltweit. Denn wer verspürt aktuell den Drang ein Auto zu kaufen? Zumal weltweit auch in vielen Ländern derzeit gar nicht die Möglichkeit besteht in einen Autosalon zu spazieren.

Auch in den USA ist das ja teilweise gar nicht möglich. Jetzt heißt es für die Masse der Verbraucher: Geld zusammenhalten, keine neuen Schulden machen, versuchen durch die Krise zu kommen. Der Absturz beim Autoabsatz nur für April dürfte für die Autoindustrie weltweit katastrophal sein! Die Experten von JD Power erwarten laut aktuellen Aussagen für April im Jahresvergleich für die USA nämlich einen Einbruch beim Autoabsatz an Privatkunden von 80 Prozent! Aber auf diese Zahlen für die USA müssen wir dann noch bis Anfang Juli warten, wenn Daten für den US-Autoabsatz für das 2. Quartal verkündet werden.

US-Autoabsatz bricht ein - Beispielbild eines Autohändlers in den USA
US-Autoverkäufer in Nevada Beispielfoto. Foto: Famartin CC BY-SA 4.0

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen Logo

Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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