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US-Behörden: Florence könnte als Kat-5-Killersturm gegen Nord-Carolina-Küste krachen

Eine Kolumne aus New York von Herbert Bauernebel

 

Die US-Ostküste hält den Atem an wegen der größten Bedrohung durch einen Wirbelsturm seit Jahrzehnten.

Monstersturm Florence, derzeit ein Hurrikan mit der zweithöchsten Kategorie und Winden von 209 km/h, dürfte laut Prognosen am Freitag mit voller Wucht gegen die Küste krachen – am ehesten in North Carolina.

Bereits 1,5 Millionen Menschen wurden evakuiert während des Heranrückens des Sturmes. Mehrere Bundesstaaten riefen den Notstand aus.

Befürchtet werden Überschwemmungen „biblischer Ausmaße“, so US-Medien.

Den letzten Treffer eines Sturmes der Kategorie 4 gab es 1954, als Dwight Eisenhower Präsident war: Hurrikan „Hazel“, der mit Winden von 241 km/h weite Teile des US-Staates verwüstete, forderte 19 Menschenleben.

Bei Florence jetzt droht jedoch eine weit größere Katastrophe: Der Sturm könnte sich vor dem Landgang in ein röhrendes Monster der Kategorie 5 intensiveren, so das „National Hurricane Center“ (NHC).

Durch die sintflutartigen Regenfälle könnten Depots mit giftigem Müll von Kraftwerken und mit Tier-Exkrementen gefüllte Lagerstätten ausgeschwemmt werden, wird befürchtet.

Auch einige Atomkraftwerke liegen in der Bahn des Sturmes, es wird mit Abschaltungen gerechnet.

 

Herbert Bauernebel ist freier US-Korrespondent in New York seit 1999. Er leitet dazu das Info-Portal AmerikaReport.de mit Blogs, Analysen und News – von „Breaking News“ bis Politik-Aufregern, von Trends aus dem „Silicon Valley“ bis zur Wall Street.   

 



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