Folgen Sie uns

Aktien

US-Berichtssaison: Morgen wird ein extrem wichtiger Tag!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der geneigte Beobachter der US-Berichtssaison hat schaut diese Woche natürlich auf den Donnerstag Abend ab 22 Uhr, wo der Mega-Event ansteht, die Quartalszahlen von Amazon. In Deutschland melden am Donnerstag so „ganz nebenbei“ BASF und Daimler ihre Zahlen. Aber zurück in die USA. Morgen am 23. Oktober erleben wir in dieser US-Berichtssaison vielleicht den wichtigsten Tag für die US-Industrie und den Dow Jones 30 Index. Denn Boeing und Caterpillar melden morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit ihre Quartalszahlen.

Darum ist Boeing morgen so extrem wichtig für die US-Berichtssaison

Wir alle wissen es. Boeing ist durch die beiden Flugzeugabstürze arg in Bedrängnis, und die Neuzulassungen der 737 Max zögern sich immer weiter hinaus. Der Stillstand wird für Boeing immer teurer. Markus Koch hatte erst gestern darauf hingewiesen: Boeing verliert jeden Monat 1 Milliarde US-Dollar, wenn die Maschinen weiter am Boden stehen. Wollen Sie etwas tiefer in die Probleme von Boeing eintauchen, dann klicken Sie bitte an dieser Stelle. Hans Zipfel hatte das Thema vorhin nämlich eingehender besprochen. Credit Suisse und UBS haben die Aktie gestern abgestuft. Nun kommt es darauf an: Wird Boeing morgen Horror-Zahlen und einen Horror-Ausblick vermelden?

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln?

bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel,
. Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Entscheidend wird das für den Dow Jones 30 Index sein, denn die Boeing-Aktie ist aufgrund der altmodischen Berechnungsgrundlage des Dow (je höher der Aktienkurs, desto mehr Einfluss hat die Aktie auf den Index) am Stärksten gewichtet. Crasht die Aktie also morgen, geht wohl auch der Dow spürbar nach unten, wenn nicht alle anderen Aktien im Index gerade positiv gestimmt sind. Morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit wird Boeing melden – die Börsianer in New York haben somit bis zur Markteröffnung zwei Stunden Zeit die Zahlen einzuordnen. Wichtig wird auch der Ausblick von Boeing sein, ob man für die nächsten Monate Umsätze und Gewinne schlechter sieht. Also, Augen auf!

Caterpillar

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar ist ebenfalls im Dow enthalten. Er ist ein Gigant und quasi ein Frühindikator für die US-Industrie. Läuft sie auf Hochtouren, oder steht eine Flaute an? Das kann man bei Caterpillar immer recht gut erkennen, ob die Auftragsbestände für neue Maschinen noch voll sind, also ob die Auftraggeber für die nächsten Monate und Jahre noch gut zu tun haben, und daher neue Baumaschinen ordern. Auch Caterpillar meldet morgen um 13:30 Uhr deutscher Zeit. Melden CAT und Boeing schlechte Zahlen, könnte das zusammen einen kräftigen Effekt auf den Dow haben, und der Future schon in der Vorbörse übel nach unten rauschen.

Tesla und Microsoft

Tesla und Microsoft melden in dieser US-Berichtssaison morgen Abend nach Marktschluss ab 22 Uhr deutscher Zeit. Bei Tesla heißt es wie immer „Wundertüte“. Hat sich Elon Musk das Wachstum mal wieder mit Schulden erkauft, mit miesen Zahlen? Und Microsoft? Kann die Aktie mal wieder eine Stütze für den Markt sein mit guten Zahlen? Wichtiger sind morgen aber die beiden Industriegiganten. Sie werden morgen den US-Aktienmarkt bewegen nach ihren Veröffentlichungen.

Morgen extrem wichtiger Tag der US-Berichtssaison - Downtown Manhattan NYC
Downtown Manhattan.

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – „Ob gut oder schlecht – Sell the News!“

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Auch wenn es wie bei Microsoft gute Zahlen gab – der Markt ist derzeit negativ eingestellt.

weiterlesen

Aktien

Boeing-Quartalszahlen: Desaster, aber der Verlust ist kleiner als erwartet

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die Boeing-Quartalszahlen wurden soeben veröffentlicht. Boeing ist als Industrieunternehmen mit seiner gigantischen Zuliefererkette derart wichtig für die US-Volkswirtschaft, dass man mit starken Absatzrückgängen sogar das US-BIP in spürbare Bewegung bringen kann. Aber nun zu den wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 14,14 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 19,98/erwartet für heute 14,5). Laut Boeing sinken die Umsätze bei den zivilen Maschinen wegen der 737-Probleme, was teilweise durch höhere Umsätze in der Militärsparte ausgeglichen werde. Der Ergebnis liegt bei -1,39Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,45/erwartet für heute -2,32).

Gesponserter Inhalt

Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln?

bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel,
. Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Gegenüber Airbus ist Boeing doppelt hart getroffen. Nicht nur Corona trifft die Geschäfte des Flugzeugbauers, sondern immer noch das 737 Max-Desaster mit den zwei Abstürzen.

Der operative Cash Flow liegt bei -4,8 Milliarden Dollar.

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,0 Prozent – wohl weil der Verlust nicht so schlimm ausfiel wie erwartet.

Boeing betont, dass man noch in den Büchern noch Aufträge habe für 4.300 kommerzielle Flugzeuge im Volumen von 393 Milliarden Dollar.

Boeing soll Ende 2021 noch 130.000 Mitarbeiter haben, wo es Anfang 2020 noch 160.000 waren.

CEO-Statement:

“The global pandemic continued to add pressure to our business this quarter, and we’re aligning to this new reality by closely managing our liquidity and transforming our enterprise to be sharper, more resilient and more sustainable for the long term,” said Boeing President and Chief Executive Officer Dave Calhoun. “Our diverse portfolio, including our government services, defense and space programs, continues to provide some stability for us as we adapt and rebuild for the other side of the pandemic. We remain focused on the health and safety of our employees and their communities. I’m proud of the dedication and commitment our teams have demonstrated as they continued to deliver for our customers in this challenging environment. Despite the near-term headwinds, we remain confident in our long term future and are focused on sustaining critical investments in our business and the meaningful actions we are taking to strengthen our safety culture, improve transparency and rebuild trust.”

Grafik zeigt Detaildaten zu den aktuellen Quartalszahlen von Boeing

Hauptwerk nahe Seattle - Boeing-Quartalszahlen veröffentlicht
Das Boeing-Hauptwerk nördlich von Seattle. Foto: Jeremy Elson CC BY-SA 3.0

weiterlesen

Aktien

So sichern Sie in unruhigen Marktphasen Ihr Depot ab – Werbung

Avatar

Veröffentlicht

am

Werbung

Lieber Börsianer,

es ist wieder soweit. Deutschland fährt erneut runter und geht in einen moderaten Lockdown. Voraussichtlich noch im Verlauf des Tages werden Bund und Länder entsprechende Maßnahmen beschließen. In der Diskussion sind unter anderem: Verbot von Verwandtenbesuchen, Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit maximal einer Person eines anderen Haushaltes, die Gastronomie soll wieder komplett heruntergefahren werden, touristische Übernachtungen im Inland sollen jetzt auch ausbleiben.

Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass die Maßnahmen bis weit in die Adventszeit aufrecht erhalten werden sollen. Die Politik konzentriert sich offenbar auf das Weihnachtsfest. Am Weihnachtsbaum sollen wir also wieder Verwandte treffen dürfen und dabei möglicherweise auch wieder ein Restaurant besuchen dürfen. Es überrascht also nicht, dass der DAX bereits seit Tagen butterweich ist. Zuletzt sackte der deutsche Leitindex mit großer Dynamik unter die Marke von 12.000 Punkten ab. Noch hält sich der US-Markt wacker und hat noch kein Verkaufssignal generiert.

Es gibt folglich zwei Optionen. Die optimistische Variante: Der US-Markt wird die europäischen Börsen stützen, sodass die Korrektur bei DAX und Co. rasch auslaufen wird. Die pessimistische Variante: Die US-Märkte kippen nächstens „hinterher“ und leiten damit eine globale Korrekturphase ein.

Vor diesem Hintergrund fragen sich jetzt natürlich viele Investoren, wie kann ich mein Depot einmal absichern, wie kann ich meine schönen Gewinne der vergangenen Monate und Jahre kurzfristig festmachen.

Es gibt hier zwei anerkannte Methoden: So können Sie nun die Aktienpositionen Ihres Depots einfach vollständig oder weitgehend abverkaufen. Diese Lösung ist einfach, hat aber in der Praxis ihre Tücken. Zunächst kann diese Maßnahme vor allem bei etwas größeren Depots durchaus zeitaufwändig sein. Außerdem produzieren Sie dadurch für Ihr Depot eine gewisse Spesenbelastung, die sich am Ende, wenn Sie die Titel wieder zurückkaufen, quasi verdoppelt.

Außerdem dürfen wir getrost davon ausgehen, dass uns der Wiedereinstieg in der Praxis kaum optimal gelingen wird. Denn wenn dann die Börse plötzlich dreht, sind wir eben erst einmal nicht dabei. Und oftmals sind die Kursgewinne der ersten Erholungsphase, die auf eine Korrektur folgen, besonders großzügig. So zeigen alle Studien, dass man mit einem Totalverkauf langfristig Rendite verliert, selbst wenn Aus- und Wiedereinstieg halbwegs gut bewerkstelligt werden.

Machen Sie keine halben Sachen, sondern sichern Sie proaktiv ab

Sinnvoller ist in unruhigen Marktphasen die sog. aktive Absicherung. Bei diesem Verfahren halten Sie im Wesentlichen an Ihren bestehenden Aktienpositionen fest, stellen allerdings vorübergehend sog. Shorts oder Puts gegen diese Aktienpositionen.

Wie funktioniert die proaktive Absicherung in der Praxis? Die Deutsche Börse berechnet nicht nur den DAX, sondern auch den sog. Short-DAX. Dieser Index verhält sich exakt spiegelverkehrt oder invers zum „echten“ DAX. Zu Deutsch: Wenn der DAX an einem Tag um 1 % fällt, dann steigt der Short-DAX exakt um 1 %. Wenn Sie also DAX-Aktien im…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

ico Capital.com
Capital.com CFD Trading App
Kostenfrei

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen