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Indizes

US-Berichtssaison – werden die tiefgelegten Erwartungen wieder übertroffen?

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Heute erreicht die US-Berichtssaison einen ersten Hochpunkt mit den Zahlen von Johnson & Johnson sowie den US-Großbanken JP Morgan, Goldman Sachs und Wells Fargo. Zu Begin dieser Berichtssaison handeln die US-Aktieninidizes auf Allzeithochs, getrieben von der Erwartung, dass die Fed mehrfach die Zinsen senken wird.

Wie schon im ersten Quartal liegen die Erwartungen für die Zahlen der US-Konzerne sehr niedrig: die Gewinn dürften um gut -2% einbrechen (vor allem aufgrund höherer Kosten der Unternehmen, die die Margen drücken), wenngleich die Umsätze zulegen dürften (+5% Erwartung). Entscheidend werden aber wieder einmal die Ausblicke sein, da die Märkte bekanntlich die Zukunft handeln!

Wird es wieder so laufen wie im 1.Quartal, als die sehr niedrigen Erwartungen übertroffen wurden? Insgesamt fielen die Gewinne pro Aktie im 1.Quartal um -0,3% – sollte auch in diesem Quartal ein Minus vor dem Komma stehen, wäre das eine Gewinnrezession. Wobei eines gesagt werden muß: durch die stetigen Aktienrückkäufe der US-Konzerne muß der Gewinn durch immer weniger Aktien geteilt werden, was den Gewinn pro Aktie nach oben manipuliert.

So oder so: diejenigen Amerikaner, die Aktien besitzen, werden immer reicher (die Hälfte der US-Haushalte dagegen besitzen praktisch keine Aktien), sodass nun das in den Finanzmärkten geparkte Vermögen der US-Bürger im Relation zum US-BIP wieder nahe der Allzeithochs ist:

Und wenn man Jochen Stanzl glaubt, dann wird dieser Chart weiter nach oben gehen – die US-Indizes seien aus einer eineinhalbjährigen Seitwärtsphase nach oben ausgebrochen und dürften weiter steigen, so Stanzl – der sich auch dazu äußert, warum der Dax soweit hinterher hinkt:

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Finanznews

Wall Street nervös, Dax (noch) nicht! Marktgeflüster (Video)

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Nachdem nun wohl drei Fälle in den USA von Coronavirus-Infektionen aufgetreten sind, wird die Wall Street langsam nervös, während der Dax völlig unbeeindruckt scheint und nach wie vor unmittelbar unter seinem Allzeithoch handelt. Aber wenn die Wall Street weiter nach unten geht, wird sich wohl auch der Dax dem nicht enziehen können. Unterdessen ergreift China immer drastischere Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie:in den Großstädten werden Neujahsfeierlichkeiten abgesagt, Rückkehrer in die Großstädte sollen zwei Woche zu Hause bleiben. Das wird starke Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft haben – und das wiederum ist eigentlich besonders für den Dax relevant! Sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen sind gefragt – war die Euphorie vor allem der Wall Street schlicht zu groß?

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Devisen

Aktuell: Neuer Corona-Fall in USA – Goldpreis rauf, Aktien runter

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Gold Barren Beispielfoto

Vor wenigen Minuten wurde bekannt, dass es in den USA einen weiteren bestätigten Fall einer mit dem Corona-Virus infizierten Person gibt. Es geht um eine Frau in Chicago. 63 weitere Personen werden beobachtet. Was hatten wir gestern und heute in einem Marktüberblick zu verschiedenen Assetklassen noch erwähnt? Der Schweizer Franken steigt zwar, und Öl fällt immer weiter (wie es in so einem Angst-Szenario sein sollte). Aber der Goldpreis, der kam nicht aus den Puschen. Aber jetzt, mit dieser Veröffentlichung des zweiten Falls in den USA, da scheint der Knoten ganz frisch geplatzt zu sein.

Der Goldpreis springt seit einer Stunde von 1.562 Dollar auf bis zu 1.575 Dollar in der Spitze (aktuell 1.573 Dollar). Der Markt ist nervös. Parallel dazu fällt der Ölpreis immer weiter. WTI-Öl notiert aktuell nur noch bei 54,37 Dollar. Der Dow 30 sackte vorhin zur Bekanntgabe des zweiten Corona-Falls um 125 Punkte ab, Tendenz weiter fallend. Der Dax verliert parallel dazu 35 Punkte. Also, kurz vor dem Wochenende steigt die Nervosität. Noch schnell fliehen (Risk Off Trade) in die Sicheren Häfen namens Gold und Schweizer Franken? Ganz aktuell wirkt es so. Im Chart sieht man den Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh.

Goldpreis vs Dow 30 seit heute früh

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Devisen

Rüdiger Born: Dax, Dow, S&P 500 und Euro am Chart besprochen

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Dax und Dow schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart an. Sprechen die Charts für Long oder Short? Bei Euro vs USD jetzt noch short zu gehen, könnte zu spät sein. Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“  (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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