Das US-BIP (zweite Veröffentlichung für das 2. Quartal) liegt bei annualisiert +3,3% und damit höher als erwartet (Prognose war +3,0%, Vorquartal war -0,5%).
Der Preisindex des BIP liegt bei +2,0% (Prognose war +2,1%; Vorquartal war +3,7%)
Die PCE-Kernrate des Preisindex liegt bei +2,5% (Prognose war +2,5%; Vorquartal war +3,5%)
Der persönliche Konsum liegt bei +1,6% (Vorquartal war +0,5%)
Marktreaktion: Die Daten sind aus dem 2.Quartal, also schon gewissermaßen Schnee von gestern: Ein zwingendes Argument für eine Senkung der Zinsen sind die Daten nicht wirklich. US-Futures etwas höher, Renditen etwas tiefer, Dollar kaum verändert.
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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) – der wohl zuverlässigste Indikator für den Arbeitsmarkt in den USA – steigen um 229.000 und liegen damit leicht niedriger als erwartet (offizielle Prognose war 231.000, Vorwoche war 235.000).
Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen bei 1,954 Millionen und damit niedriger als erwartet (Prognose war 1,970 Millionen, Vorwoche war 1,972 Millionen).
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Beim für die USA-Volkswirtschaft wichtigen Konsum sieht es aktuell ja gar nicht so schlecht aus. Eine Fed-Zinssenkung könnte zu höheren Anleiherenditen, und somit zu höheren Kreditkosten für Konsumenten führen, welche sich dann wiederum nachteilig auf das Konsumklima auswirken könnten.
Naja, laut dem Ökonom Irving Fisher soll der Leitzins 1-2% über der erwarteten Inflation liegen, um neutral zu wirken. Wenn man die Inflationserwartungen der US Konsumenten vom 7.Aug heranzieht (3,1%), sollte der neutrale Leitzins bei 4,1-5,1% liegen. Man könnte also nach der „Fisher-Gleichung“ schon den Zins senken.