Durch Trumps Handelskrieg könnte die US-Konjunktur abstürzen. Ein wichtiger Frühindikator zeigt schon seit Wochen genau so einen Absturz an, und aktuell zeigt der Trend weiter nach unten! Der GDPNow-Indikator der Atlanta Fed (US-Notenbank) zeigt laut Veröffentlichung von gestern Abend, dass das US-BIP (Bruttoinlandsprodukt) im ersten Quartal saisonbereinigt annualisiert um 3,7 % fallen wird, nach -2,8 % in der Vorwoche. Noch vor fünf Wochen stand dieser Wert bei +2 %, siehe folgende Grafik.
Die alternative Modellprognose, die um die Importe und Exporte von Gold bereinigt ist, liegt immer noch bei -1,4 Prozent im US-BIP. Nach dem gestrigen Bericht des US Census Bureau über die Bauausgaben und der Einbeziehung der verfügbaren März-Daten in das dynamische Faktormodell der Modelle, einschließlich der Produktionsdaten des Institute for Supply Management und der Messungen der Verbrauchereinstellungen aus zwei Umfragen, gingen sowohl die Prognosen des Standardmodells als auch die des alternativen Modells für das Wachstum der realen Endverkäufe an private inländische Käufer im ersten Quartal von 1,5 Prozent auf 0,4 Prozent zurück, so schreibt es aktuell die Atlanta Fed.
Zur Erläuterung: Die GDPNow-Prognose wird laut Aussage der Atlanta Fed durch die Aggregation statistischer Modellprognosen von 13 Teilkomponenten erstellt, aus denen sich das US-BIP zusammensetzt.
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