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US-Drohne: Iran präsentiert mutmaßliche Trümmerteile (Fotos)

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am

Hat der Iran die US-Drohne nun in internationalem Luftraum abgeschossen, wie die USA es behaupten? Oder hat der Iran sie in iranischem Luftraum vom Himmel geholt? Wir wissen es nicht. Und man kann auch fragen: Wenn die Drohne in internationalem Gewässer runter kam, haben die Amerikaner dann die Trümmerteile geborgen?

Und wenn der Iran sie auf eigenem Gebiet abschoss, hat er dann die Trümmerteile? Ganz aktuell hat die iranische Nachrichtenagentur Tasnim auf Twitter Fotos präsentiert, welche die Trümmerteile der US-Drohne in einer iranischen Lagerhalle zeigen sollen. Stimmen die Fotos? Sind sie echt? Wir können das natürlich nicht beurteilten. Aber schauen Sie hier selbst.

Das folgende Video soll sogar den Ratetenstart und Abschuss zeigen. Es wirkt doch recht PR-mäßig. Ob es wirklich den konkreten Vorgang zeigt? Unklar.

Übrigens: Tasnim erwähnt aktuell auch, dass ein Begleitflugzeug der US-Drohne nicht vom Iran abgeschossen worden sei. Man hätte es auch abschießen können, aber habe davon abgesehen. So liebe Leserinnen und Leser. Donald Trump müsste so langsam wach werden. Kommt gleich ein Tweet zu dem Thema?

US-Drohne Beispielfoto
Beispielbild einer US-Drohne. Foto: Photo Courtesy of U.S. Army – http://en.wikipedia.org/wiki/File:OCPA-2005-08-11-080331.jpg Gemeinfrei

4 Kommentare

4 Comments

  1. joah

    21. Juni 2019 15:19 at 15:19

    Ein Schmutzwerkzeug weniger, das ist die Hauptsache.

    • ilse

      22. Juni 2019 02:03 at 02:03

      Genau.

  2. ilse

    22. Juni 2019 02:02 at 02:02

    Je mehr Drohnen abgeschossen werden desto besser!

  3. Hesterberg

    22. Juni 2019 10:05 at 10:05

    Die Trümmerteile dürften echt sein und der Drohnenflug über iranischem Staatsgebiet dürfte eine gezielte Provokation der USA gewesen sein, um einen Gegenangriff zu begründen. Dass dann doch (noch) keine Bomben fielen, haben wir der Eitelkeit Trumps zu verdanken, der sich in letzter Minute noch zugunsten einer Anwartschaft für den Friedensnobelpreis entschied. Im Wahlkampf kommt das gut an.

    Die USA werden sicher nicht darum verlegen sein, einen erneuten Zwischenfall zu provozieren. Und es ist zu befürchten, dass dabei Amerikaner zu Schaden kommen. Dann würde ein Angriff auf den Iran auch mehr Rückhalt in der amerikanischen Bevölkerung finden. Immer das gleiche durchsichtige Spiel.

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Aktuell: Ursula von der Leyen mit hauchdünner Mehrheit neue EU-Kommissionspräsidentin

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Vor wenigen Augenblicken wurde das Abstimmungsergebnis im EU-Parlament verkündet. Ursula von der Leyen wird neue EU-Kommissionspräsidentin. Sie erhielt 383 JA-Stimmen, gerade mal 9 Stimmen mehr als benötigt. Es gab 327 NEIN-Stimmen, 23 Enthaltungen und 1 ungültige Stimmen. Die Aussagen der Parlamentarier in den letzten Stunden haben es klar gemacht. Vor allem Konservative und Liberale haben Ursula von der Leyen die Mehrheit gesichert, zusammen mit Teilen der Sozialdemokraten.

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen. Foto: Dirk Vorderstraße CC BY 3.0

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Martin Sonneborn im EU-Parlament über „kenntnisfreie“ von der Leyen und die „verurteilte“ Christine Lagarde

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Es muß ja ein Fest sein für einen Satiriker wie Martin Sonneborn, die Dinge auf politischer Ebene der EU aus der ersten Reihe beobachten zu können. Bekanntlich gelang Sonneborn mit „Die PARTEI“ (deren Bundesvorsitzender er ist) der Wiedereinzug ins EU-Parlament – und das mit deutlich mehr Stimmen als im Jahr 2014 bei der letzten Europawahl.

Und das nutzte Sonneborn heute in einer Philippika über von der Leyen. So auch gegen die designierte EZB-Chefin Christine Lagarde und einige andere neue designierte Verantwortungsträger der EU

Martin Sonneborn mit ungewöhnlichem Outfit
Sonneborn in Stauffenberg-Verkleidung mit Parteikollege Nico Wehnemann auf der Frankfurter Buchmesse 2018
Von Ptolusque – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73580794

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Automatisierung: „Job-Kahlschlag konnte immer kompensiert werden“ – auch dieses Mal?

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Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), eine Tochter der Bundesagentur für Arbeit, hat heute in einer Studie darauf hingewiesen, dass die seit den 70er-Jahren stattgefundene Automatisierung von der deutschen Volkswirtschaft gut verkraftet worden sei. Es seien in anderen Bereichen ausreichend neue Arbeitsplätze geschaffen worden, um die Arbeitslosen aus den wegbrechenden Industrien aufzufangen. Auf längere Sicht betrachtet entstanden etwa in dem Maß, wie Arbeitsplätze abgebaut wurden, auch neue, so das IAB. Technischer Fortschritt habe in Deutschland bislang nicht zu weniger Arbeit geführt, sondern zu einer Umschichtung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften. Aber die Automatisierung kennt doch eine Verlierer-Gruppe. Und siehe da, welche ist das? Zitat IAB:

Für Hochqualifizierte seien sogar mehr Arbeitsplätze hinzugekommen als verschwunden, so die IAB-Forscher. Für Geringqualifizierte sind den Forschern zufolge dagegen weniger Stellen entstanden als abgebaut wurden. Die technologische Entwicklung war also verbunden mit einer qualitativen Veränderung des Bedarfs an Arbeitskräften: Die Nachfrage nach hochqualifizierten Arbeitskräften ist gestiegen, die Nachfrage nach Geringqualifizierten hat abgenommen. Die zunehmend besser ausgebildeten Arbeitskräfte konnten vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden. Gleichzeitig wuchs ab den 70er Jahren lange Zeit die Arbeitslosigkeit bei den Geringqualifizierten.

Bezogen auf die aktuelle Digitalisierungsdebatte („Wirtschaft 4.0“) erwarten die Forscher, dass auch dieses Mal das Beschäftigungsniveau in Deutschland unterm Strich nicht sinken werde. Man prognostiziere allerdings große Umbrüche. Durch die Digitalisierung würden rund 1,5 Millionen Stellen wegfallen, jedoch in ähnlichem Umfang auch neue entstehen. Dass neu entstehende Arbeitsplätze oft ein anderes Anforderungsniveau aufweisen als die weggefallenen Arbeitsplätze, sei mit ein Grund, dass es immer ein bestimmtes Maß an Mismatch-Arbeitslosigkeit gebe. Qualifizierung sowie professionelle Beratung und Vermittlung seien deshalb von zentraler Bedeutung, damit die Beschäftigten mit den Herausforderungen der Digitalisierung schritthalten könnten, so das IAB.

Tja, wird also alles so „rosig“ weitergehen wie bisher? Die Frage aller Fragen, die niemand im Vorhinein beantworten kann, lautet: Ist die nun beginnende Welle von Automatisierung und Digitalisierung überhaupt zu vergleichen mit dem Strukturwandel in den 70ern und 80ern? Oder werden die Kahlschläge in Unternehmen und ganzen Branchen viel schlimmer als jemals zuvor sein? Schaut man zum Beispiel auf Banken und vor allem Versicherungen, dann werden dort ganze Abteilungen platt gemacht und durch Algorithmen ersetzt, oder ins billigere Ausland verlagert. Können wirklich so viele neue Jobs für App-Entwickler, Software-Ingenieure und E-Auto-Konstrukteure entstehen, wie in „alten“ Industrien wegfallen? Da müssten auch wir raten.

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