Soeben wurde der US-Einkaufsmanagerindex für die USA (S&P Global PMI für November) veröffentlicht – einer der besten Gradmesser für die Wirtschaft der USA.
Gesamtindex: 54,8 (Vormonat war 54,6).
Dienstleistungen: 55,0 (Prognose war 54,6 / Vormonat war 54,8).
Verarbeitendes Gewerbe: 51,9 (Prognose 52,0 / Vormonat war 52,5)
Dazu kommentiert Chris Williamson, Chief Business Economist at S&P
Global Market Intelligence (eigene Übersetzung):
„Die vorläufigen PMI-Daten deuten auf eine relativ robuste US-Wirtschaft im November hin und signalisieren ein annualisiertes BIP-Wachstum von etwa 2,5 % im vierten Quartal. Der Aufschwung scheint derzeit auch erfreulich breit angelegt zu sein, da sowohl die Produktion im verarbeitenden Gewerbe als auch in der großen Dienstleistungsbranche zunimmt. „Ein deutlicher Anstieg des Geschäftsklimas hinsichtlich der Aussichten für das kommende Jahr trägt zusätzlich zu den guten Nachrichten bei. Die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen und das Ende des Regierungsstillstands haben den Optimismus gestärkt, ebenso wie eine allgemein verbesserte wirtschaftliche Stimmung und geringere Sorgen über das politische Umfeld. „Allerdings meldeten die Hersteller eine besorgniserregende Kombination aus einem langsameren Wachstum der Auftragseingänge und einem Rekordanstieg der Lagerbestände an Fertigprodukten. Diese Anhäufung unverkaufter Lagerbestände deutet auf eine langsamere Expansion der Fabrikproduktion in den kommenden Monaten hin, sofern sich die Nachfrage nicht belebt, was wiederum zu einem geringeren Wachstum in vielen Dienstleistungsbranchen führen könnte. „Darüber hinaus wurden im November zwar weiterhin Arbeitsplätze geschaffen, doch die Einstellungsrate wird weiterhin durch Kostenbedenken eingeschränkt, die wiederum mit Zöllen zusammenhängen. Sowohl die Inputkosten als auch die Verkaufspreise stiegen im November stärker an, was für Inflationsbefürworter Anlass zur Sorge sein dürfte.“
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Hört sich gar nicht gut an.
Lager voll?
Erst verkaufen, dann wieder produzieren.
Überhaupt Auftragseingänge für noch mehr Lagerproduktion?
Wenn das ein Zeichen von Wirtschaftsstärke ist. Zumindest logisch dass eine Verringerung der Prouktionsumfang erwartet wird. Ich denke das ist ein Bärencall.
Bis auf über 225 Prozent… im Buffet Indikator… trieben die Spekulanten die US- Märkte…
Und nun entweicht ein klein wenig Luft aus der Blase und schon wird nach Papa Staat geschrien…
In der einen oder anderen Form. Zum Teil soll er sich selbst an der KI Blase beteiligen und zum anderen Teil durch seine Notenbank die Zinsen senken… damit das überteuerte Vehikel nicht auffliegt…!
Sowas nenne ich echte Staatswirtschadt…nicht Marktwirtschaft bestimmt den Preis aus Angebot und Nachfrage sondern der Staat…!
Was sind Zinsen…die nichts wert sind weil sie das Risiko nicht mehr adäquat abbilden…?
Wenn die FED die Zinsen senkt …dann platzt die Blase wieder nicht und der Buffet Indikator geht auf über 250 !