Neue Daten zur Wirtschaft der USA: die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat März sind im Monatsvergleich mit +1,7 Prozent in der Headline besser als erwartet ausgefallen (Prognose war +1,1 Prozent; Vormonat war +0,6%).
In der Kernrate, ohne Autos und Gas, liegen die Einzelhandelsumsätze bei +0,6 Prozent (Prognose war +0,8%, Vormonat war +0,8%).
Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +0,7 Prozent (Prognose war +0,6%; Vormonat war +0,5 Prozent).
Werbung
Marktreaktion: sehr überschaubar! Die Daten sind sehr ordentlich, ein Faktor sind jedoch die gestiegenen Benzinpreise im März seit Beginn des Iran-Krieges. Die Bank of America hatte das aufgrund ihrer Kreditkarten-Daten bereits antizipiert:
All beat as previewed:
Retail Sales 1.7%, Exp. 1.4%
Retail Sales ex auto 1.9%, Exp. 1.5%
Control Group 0.7%, Exp. 0.2% https://t.co/r4J9RIrQWF— zerohedge (@zerohedge) April 21, 2026
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Klingt so, daß der US-Konsument sowohl im Einzelhandel entsprechend konsumiert, als auch höhere Benzinpreise akzeptiert. Letzteres mittels der Kreditkarte, was noch möglich ist, da der US-Dollar weiterhin Weltreservewährung ist.
Der US Konsument leidet, kann seine Kredite nicht mehr bezahlen und die Benzinpreise gehen durch die Decke. Aber die Einzelhandelsumsätze sind besser als erwartet. Oh Wunder. Dann sind wohl auch die „Bremer Stadtmusikanten“ ein Tatsachenbericht.
bei massiv steigenden inflationserwartungen keine überraschung. vorzieheffekte. nur nach jahren des ausblutens des konsumenten, wohl das letzte juhe. die nächste inflationswelle wird auch der us konsument nicht mehr mitmachen (können).
timing perfekt für die midterms um den reps beide häuser abzunehmen und den orangenen unmittelbar in eine lame duck zu verwandeln, die dann von der eigenen partei endgültig entsort wird.