Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze besser, NY Empire State schwächer – Gold fällt, US-Renditen steigen

US-Einzelhandelsumsätze und NY Empire State Index

Die US-Einzelhandelsumsätze (September) sind mit +0,7 Prozent besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,2%; Vormonat war +0,7%, nun aber auf +0,9% nach oben revidiert).

Ohne Autos und Gas liegen die Umsätze bei +0,7 Prozent (Vormonat war +2,0 Prozent)

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +0,8 Prozent (Prognose war +0,4%; Vormonat war +2,5%, nun auf +2,6 Prozent nach oben revidiert).

Die US-Renditen daraufhin höher, ebenso der Dollar – Gold unter Druck

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Der New York Empire State Index (Oktober) ist mit 19,8 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 27,0; Vormonat war 34,3).

Dazu die New York Fed, die die Daten erhebt:

„The delivery times index inched up to a record high. Labor market indicators pointed to ongoing growth in employment and the average workweek. Both the prices paid and prices received indexes held near record highs.“

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Die aufgrund ihrer Wirkung auf die Inflation viel beachteten US-Importpreise (September) sind mit +0,4% niedriger ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,6%; Vormonat war -0,3%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Importpreise um +9,2%

Die US-Exportpreise sind mit +0,1% niedriger er ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,6%). Zum Vorjahresmonat stiegen die Exportpreise um +16,3%.



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4 Kommentare

  1. Das ist ja tatsächlich eine Überraschung. Interessant wäre jetzt ein Zusammenhang zwischen den Inflationserwartungen der Verbraucher und den Einzelhandelsumsätzen. GIbt es da eine Korrelation der Art, dass die Umsätze stark anziehen, wenn die Inflationserwartungen nach oben drehen? Gibt es vielleicht so eien Art Schmerzgrenze, ab der die Konsumenten anfangen zu sagen: lieber jetzt kaufen als gar nichts mehr zu bekommen? Wenn das so wäre und das heutige Datum tatsächlich den Beginn eines solchen Wechsels anzeigt, dann geht demnächst die Post ab mit der Inflation.

    1. @pigeon
      Aber ist es nicht so, dass wir schon nach einem Tag wieder – wie seit mehr als einem Jahr – das
      übliche m.E. gewollte Kursverhalten sieht: US-Aktien grün und Gold rot. Man kann die Uhr danach
      stellen. Dies aber unabhängig von Wirtschaftsdaten und Perspektiven. Und Plausibilität kann ich
      zuweilen nicht meh erkennen.

  2. Analysten der 1ten Kategorie, erwarten einen starken Wintereinbruch.
    Analysten der 2ten Kategorie, erwarten einen warmen Winter.
    Analysten der 1Kategorie, prognostizieren für das Jahr 11988…..OH je, lese gerade gleichzeitig Asimov.

  3. Einzelhandelsumsätze inflationsbereinigt wären dann praktisch gleich und somit unbedeutend.Für die intelligenten Aktienpusher sind es natürlich wieder gute Zahlen.Der chinesische Immobilienmarkt präsentierte ja auch immer gute Wachstumszahlen!

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