Konjunkturdaten

US-Einzelhandelsumsätze solide – Märkte nicht begeistert

US-Einzelhandelsumsätze Fed

Die US-Einzelhandelsumsätze (April) sind mit +0,9 Prozent ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,9%; Vormonat war +0,7%, nun auf +1,4% nach oben revidiert).
Zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze um +8,19Prozent.

Ohne Autos und Gas liegen die Umsätze bei 1,0 Prozent (Vormonat war +1,2 Prozent)

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +1,0 Prozent (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,7%, nun auf +1,1% nach oben revidiert).

Sehr solide Zahlen – da war Schlimmeres zu fürchten. Aber die Aktienmärkte hatte auf eine schwächer Zahl gehofft, damit die Fed die Zinsen weniger stark anhebt! Vor allem die US-Renditen höher, die 10-jährige jetzt bei 2,91%.
Retailsalesapril



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3 Kommentare

  1. Das ist doch nicht sooo überraschend. Die Umsatzzahlen sind nominal. Wenn die Dinge des täglichen Bedarfs teurer werden, müssen die Menschen irgendwie das Geld dafür auftreiben. Also steigen die Einzelhandelsumsätze in Zeiten hoher Inflation tendenziell.

    Die interessanten Entwicklungen dürften unter der Oberfläche ablaufen. Meine Vermutung wäre, dass sich bei den Umsätzen der Anteil für essentielle Güter wie Nahrungsmittel und Benzin erhöht, während der Anteil von consumer discretionary fallen dürfte. Wer für den täglich notwendigen Bedarf mehr ausgeben muss, muss das an anderer Stelle einsparen. Ein Aufschlüsselung, gerade auch im Vergleich zur langjährigen Zusammensetzung, wäre hier interessant.

  2. Herr Rettich, sie haben es auf den Punkt gebracht wie ein Laserpointer.

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