Die neuesten Konjunkturdaten aus den USA zeichnen ein gemischtes, aber insgesamt robusteres Bild der Wirtschaft. Sowohl die US-Einzelhandelsumsätze als auch wichtige Preis- und Stimmungsindikatoren fielen besser aus als erwartet. Besonders auffällig: Die US-Importpreise steigen stärker, und die New York Fed meldet eine überraschend optimistische Stimmung in der Industrie des Bundesstaates New York.
Einzelhandelsumsätze wie erwartet
Neue Daten zur Wirtschaft der USA: die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Juli sind im Monatsvergleich mit +0,5 Prozent in der Headline geringer als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,6 Prozent; Vormonat von 0,6% auf +0,9% nach oben revidiert).
In der Kernrate, ohne Autos und Gas, liegen die Einzelhandelsumsätze bei +0,3 Prozent (Prognose war 0,3%, Vormonat war +0,6%, nun auf 0,8% nach oben revidiert).
Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +0,5 Prozent (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,5 Prozent, nun auf +0,8% nach oben revidiert).
—–
Die wegen der Inflation beachteten US-Importpreise liegen bei +0,4% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,1%, jetzt auf -0,1 nach unten revidiert)
Die US-Exportpreise liegen bei +0,1% (Prognose war +0,1%; Vormonat war +0,5%)
New York Empire State Herstellungsindex
Der New York Empire State Manufacturing Index (August) ist mit 11,90 Punkten besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -1,2; Vormonat war +5,5).
Dazu schreibt die New York Fed:
Den an der Empire State Manufacturing Survey teilnehmenden Unternehmen zufolge hat sich die Geschäftstätigkeit im Bundesstaat New York im Juli leicht belebt. Der Gesamtindex für die allgemeinen Geschäftsbedingungen stieg um 22 Punkte auf 5,5 und erreichte damit erstmals seit Februar wieder einen positiven Wert. Die Auftragseingänge und Lieferungen stiegen leicht an. Die Lieferzeiten verlängerten sich und die Verfügbarkeit von Lieferungen verschlechterte sich weiter. Die Lagerbestände wuchsen deutlich. Die Beschäftigung stieg zum zweiten Mal in Folge, und auch die durchschnittliche Wochenarbeitszeit nahm zu. Während die Inputpreissteigerungen anzogen, hielt sich das Tempo der Verkaufspreiserhöhungen stabil. Die Investitionspläne nahmen zu. Die Unternehmen blieben hinsichtlich der Aussichten recht optimistisch.
Fazit: Die Inputpreissteigerungen haben zugenommen, während das Tempo der Verkaufspreiserhöhungen stabil blieb.
Kommentare lesen und schreiben, hier klicken














