USA

US-Einzelhandelsumsätze wie erwartet, Philly-Fed extrem stark

Foto: aishazeyn - Freepik.com

Neue Daten zur Wirtschaft der USA: die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat Juni sind im Monatsvergleich mit +0,2 Prozent in der Headline wie erwartet ausgefallen (Prognose war +0,2 Prozent; Vormonat war +0,9%).


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Märkte reagieren auf Druck, gute Entscheidungen nicht

In der Kernrate, ohne Autos und Gas, liegen die Einzelhandelsumsätze bei -0,82 Prozent (Prognose war -0,1%, Vormonat war +0,5%).

Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +0,5 Prozent (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,7 Prozent).


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Der Philadelphia Fed Manufacturing Index – auch Philly Fed-Index genannt – ist für den Juli mit 41,4 Punkten massiv besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +13,0; Vormonat war +10,3).

Die Komponenten:

Beschäftigung: 10,0 (Vormonat war +7,9)

Neue Aufträge: 34,4 (Vormonat war +27,3)

Preise: +53,9 (Vormonat war +53,2)

Dazu schreibt die Philadelphia Fed (eigene Übersetzung):

„Die Produktionstätigkeit in der Region hat sich laut den Unternehmen, die an der Umfrage zur Konjunkturprognose im verarbeitenden Gewerbe vom Juli teilgenommen haben, insgesamt weiter ausgeweitet. Die Indikatoren der Umfrage für die allgemeine Geschäftstätigkeit und die Auftragseingänge stiegen in diesem Monat beide – auf fast Fünfjahreshochs –, und auch der Index für die Auslieferungen legte zu. Der Beschäftigungsindex war den zweiten Monat in Folge positiv und deutete weiterhin auf einen allgemeinen Beschäftigungsanstieg hin. Der Einkaufspreisindex veränderte sich in diesem Monat kaum, während der Verkaufspreisindex stieg. Die Unternehmen rechnen weiterhin mit einem allgemeinen Wachstum in den nächsten sechs Monaten, obwohl sich die meisten Zukunftsindikatoren von ihren hohen Niveaus zurückbewegten.“



Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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4 Kommentare

  1. Hat man mal wieder die Würfel ausgepackt? Ich glaube China mehr, als diesem sterbenden Imperium, Scheinriesen. Es wird alles nur noch gefälscht, um die Everything Bubble zu nähren.

  2. Der Ölpreis war im Juni d.J. moderat, weswegen Walmart günstiges Rindfleisch anbieten konnte. Die jüngst gesunkenen Renditen der US-Staatsanleihen sind im Interesse des US-Konsumklimas, somit auch zugunsten von Wachstum und Beschäftigung im US-Einzelhandel.

    1. …werden Rinder in den USA mittlerweile auch mit Öl betankt…die Amis…erfinden das Rad auch immer wieder neu…geschmacklich bestimmt eine Offenbarung so ein ölgetränktes Rindvieh…ähm…Rindfleisch…

  3. An FMW-Nutzer Ranzentier: Fragen kann man alles. Ansonsten: Die Energiepreise können sich auch auf sonstige Produkte und Dienstleistungen preislich auswirken.

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