Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

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Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

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Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)



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3 Kommentare

  1. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage voraus, das China spätestens am Ende dieses Jahrzehnts die einzige Supermacht sein wird.
    So lange die USA über die Leitwährung verfügen, können sie sich noch auf Pump über Wasser halten. Die Demokraten werden allerdings mit ihrer Ökoidiologie dem Land final das wirtschaftliche Rückrad brechen (wenn es nicht schon gebrochen ist). Inzwischen würde ich nicht mal mehr ein politisches Auseinanderbrechen des Landes ausschließen (was ich, zumindest für die absehbare Zeit noch vor kurzem für praktisch ausgeschlossen gehalten habe, aber man lernt ja nie aus).

    Indien war durch sein Kastenwesen immer gehandikapt und hat sich durch den Corona Unfug nun final aus dem Rennen genommen. Da wird gerade der Fortschritt der letzten Jahrzehnte im Zeitraffer rückabgewickelt.

    Europa ist sowieso durch. Da werden jetzt die restlichen Reserven verbraucht und dann das Licht ausgeschaltet. Das wird sich hinziehen, aber ich halte den Niedergangsprozess für nicht mehr umkehrbar. Ich hoffe nur, das der sich so lange hinzieht, das mich die ganz üblen Folgen nicht mehr treffen.
    Und über den ganzen Rest muss man sowieso nicht sprechen.

    Ach ja, Russland wird mit seinen unendlichen Bodenschätzen eine gemütliche Zwischenposition einnehmen und einfach sein Ding machen.

    Ostasien wird dann die einzige prosperierende Region auf diesem Planeten sein.
    Historisch ist das nicht ungewöhnlich. Hochkulturen vagabundieren nun mal über die Erdoberfläche. Was heute das Zentrum der Welt ist, ist morgen das Klo.

    1. sehr starker Kommentar!

  2. Gerade wurden mit dem Tod von Maradona Parallelen zu Argentinien gezogen. Argentinien sei früher ein reiches Land gewesen und jetzt im Durchschnitt alle sechs Jahre Pleite.
    Ein Hinweis an alle MMT – Gläubiger, auch ein Land wie die USA kann sich nicht auf ewig unendlich verschulden ohne Folgen. Vor allem die Auslandverschuldung wird sich in den Zinsen und dem Dollarkurs niederschlagen. ( Marc Faber, auf lange Sicht ist der Dollar Konfetti)
    Die Meinung von ThinkSelf ist nachvollziehbar.

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