Folgen Sie uns

Konjunkturdaten

US-Erstanträge schlecht, US-BIP und langlebige US-Aufträge

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die wegen des morigen Thanksgiving-Feiertags bereits heute veröffentlichten US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 778.000 (offizielle Prognose war 730.000, Vorwoche war 742.000, nun auf 748.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 6,017 Millionen im Rahmen der Erwartung (Prognose war 6,02 Millionen; Vorwoche war 6,372 Millionen, nun auf 6,370 Millionen leicht nach unten revidiert).

——–

Das US-BIP (3.Quartal, zweite Veröffentlichung) ist mit +33,1% leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +33,2%; 1. Veröffentlichung war +33,1%; Vorquartal war -31,4%)

——-

Die US-Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter (Durable Goods Orders; Oktober) sind mit +1,3% besser ausgefallen als erwartet (Prognose war +1,0%; Vormonat war +1,9%, nun jedoch auf +2,1% nach oben revidiert).

In der weniger volatilen und daher mehr beachteten Kernrate (ohne Transport und Verteidigung) liegen die Aufträge bei +1,3% (Prognose war +0,5%; Vormonat war +0,8%, nun auf +1,5% nach oben revidiert).

Ohne Verteidigung liegen die Aufträge bei +0,2% (Vormonat war +3,4%)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    thinkSelf

    26. November 2020 09:02 at 09:02

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage voraus, das China spätestens am Ende dieses Jahrzehnts die einzige Supermacht sein wird.
    So lange die USA über die Leitwährung verfügen, können sie sich noch auf Pump über Wasser halten. Die Demokraten werden allerdings mit ihrer Ökoidiologie dem Land final das wirtschaftliche Rückrad brechen (wenn es nicht schon gebrochen ist). Inzwischen würde ich nicht mal mehr ein politisches Auseinanderbrechen des Landes ausschließen (was ich, zumindest für die absehbare Zeit noch vor kurzem für praktisch ausgeschlossen gehalten habe, aber man lernt ja nie aus).

    Indien war durch sein Kastenwesen immer gehandikapt und hat sich durch den Corona Unfug nun final aus dem Rennen genommen. Da wird gerade der Fortschritt der letzten Jahrzehnte im Zeitraffer rückabgewickelt.

    Europa ist sowieso durch. Da werden jetzt die restlichen Reserven verbraucht und dann das Licht ausgeschaltet. Das wird sich hinziehen, aber ich halte den Niedergangsprozess für nicht mehr umkehrbar. Ich hoffe nur, das der sich so lange hinzieht, das mich die ganz üblen Folgen nicht mehr treffen.
    Und über den ganzen Rest muss man sowieso nicht sprechen.

    Ach ja, Russland wird mit seinen unendlichen Bodenschätzen eine gemütliche Zwischenposition einnehmen und einfach sein Ding machen.

    Ostasien wird dann die einzige prosperierende Region auf diesem Planeten sein.
    Historisch ist das nicht ungewöhnlich. Hochkulturen vagabundieren nun mal über die Erdoberfläche. Was heute das Zentrum der Welt ist, ist morgen das Klo.

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      26. November 2020 09:22 at 09:22

      sehr starker Kommentar!

  2. Avatar

    MMT- Leugner

    26. November 2020 11:54 at 11:54

    Gerade wurden mit dem Tod von Maradona Parallelen zu Argentinien gezogen. Argentinien sei früher ein reiches Land gewesen und jetzt im Durchschnitt alle sechs Jahre Pleite.
    Ein Hinweis an alle MMT – Gläubiger, auch ein Land wie die USA kann sich nicht auf ewig unendlich verschulden ohne Folgen. Vor allem die Auslandverschuldung wird sich in den Zinsen und dem Dollarkurs niederschlagen. ( Marc Faber, auf lange Sicht ist der Dollar Konfetti)
    Die Meinung von ThinkSelf ist nachvollziehbar.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Europa

ifo Index schwächer – aber hätte viel schlimmer kommen können..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Januar veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,1 (Prognose war 91,8; Vormonat Dezember war 92,1)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 90,6; Vormonat war 91,3)

– Erwartungen: 91,1 (Prognose war 93,2; Vormonat war 92,8)

Na gut, schwächer als erwartet, aber viel besser, als es hätte im schlimmsten Fall kommen können! Sehr bullisch..

Dazu ifo in einer Pressemeldung:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.“

weiterlesen

Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

weiterlesen

Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage