USA

Aber Vormonat wieder deutlich nach oben revidiert US-Erzeugerpreise niedriger – noch „fressen“ US-Firmen die Zölle?

Alles Zufall, oder?

US-Erzeugerpreise Juni Inflation
Foto: user21859082 - Freepik.com

Die US-Erzeugerpreise (Juni), die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit 0,0% zum Vormonat niedriger als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%, jetzt aber nach oben revidiert auf +0,3%).

Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +2,3% ebenfalls weniger gestiegen als erwartet (Prognose war +2,5%, Vormonat war +2,6%, nun aber auf +2,7% nach oben revidiert).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit 0,0% niedriger ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%, nun aber auf +0,4% nach oben revidiert), und mit +2,6% zum Vorjahresmonat ebenfalls weniger als erwartet gestiegen (Prognose war +2,7%; Vormonat war +3,0%, nun aber auf + 3,2% nach oben revidiert).

Marktreaktion: Also das selbe Muster wie in den Vormonaten: lasse die aktuellen Daten niedriger ausfallen als erwartet und revidiere dafür den Vormonat deutlich nach oben – das geht schon so seit Trump die Regierung übernommen hat. Zufall? Wenn man die Vormonatsrevision einrechnet, sind die Erzeugerpreise nicht niedriger ausgefallen als erwartet. US-Futures höher, Renditen tiefer – wen interessieren schon die Taschenspielertricks mit den Revisionen..



Markus Fugmann
Über den RedakteurMarkus Fugmann
Historische Analyse und gesellschaftspolitische Expertise mit Blick auf die Finanzmärkte in Wort (Artikel) und Videos – immer mit dem Fokus auf die Frage: „Warum geht uns das etwas an!“
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14 Kommentare

  1. Das ist Verarschung in Reinkultur.

  2. diese Verarschung geht seit Biden schon so. Und wen hat es interessiert und interessiert es? Niemanden. Bringt uns doch nichts, wenn wir jahrelang Recht haben und das ganze monieren. Entscheidend ist, was die Märkte machen und die Revidierungen ließt kein Mensch. Also Mission erfüllt…

  3. Dem 47. US-Präsident Donald John Trump wird klar sein, daß der Konsum in den USA einen entsprechenden Stellenwert besitzt.

    1. Trump tut alles, was seiner eigenen Wählerschaft schadet (das weiß er auch)… Er arbeitet für die reiche Oberschicht, die Geld verdient. Er hat nie irgendetwas auf die Unterschicht gegeben. Aber das checken die Leute nicht. Sind die Reichen happy, ist er es auch. Und die oberen Schichten tragen auch den Konsum. Daher wird die Wirtschaft weiter wachsen. Ob die Arme Unterschicht sich etwas wegen Inflation leisten kann oder nicht, ihm egal und er wird es eh auf andere schieben. Als Demokratie sind die USA verloren und ich wage sogar die Prognose: in 30 Jahren wird man sog. Demokratien an einer Hand abzählen können!

      1. An FMW-Nutzer Frank Johanni: Sie verkennen, daß Präsident Trump steuerliche Rahmenbedingungen für Trinkgelder auf den Weg brachte.

        1. Ändert nichts an der Politik für seine Milliarden Freunde. Und daher gehorchen auch Meta und Co auf Fuß

          1. An FMW-Nutzer Frank Johanni: Mit Ihrer Aussage nicht kompatibel. Nein zu einer Digitalabgabe für Amazon und meta in meinem Land Bundesrepublik Deutschland.

          2. Verstehe Ihren Kommentar nicht…

          3. An FMW-Nutzer Frank Johanni: Der Medienstaatsminister im Bundeskanzleramt Wolfram Weimer spricht sich für eine Digitalabgabe für Amazon und meta aus. Diese lehne ich wegen der dann bestehenden Wettbewerbsverzerrungen ab. Für den Fall, daß sich die G20 für die genannte Digitalabgabe ausspricht, würde mich dies überzeugen.

      2. Typischer Kulturpessimismus zur Unzeit. Die Demokratie ist das erfolgreichste Modell der Geschichte. Aber da alle Entwicklungen zyklisch sind und in der Demokratie jeder in einem höheren Maße am Leben teilnimmt und mitreden kann, sind alle Phasen auch stärker ausgeprägt. In 30 Jahren bricht gerade der nächste Sommer nach einem tollen Frühling an. Wenn Sie jung sind, investieren Sie zukunftsorientiert. Wenn Sie alt sind, motivieren Sie die Jugend.
        Mit Kritik müssen wir alten Säcke deswegen aber nicht sparen. Es läuft ja nun tatsächlich vieles falsch. Weil es uns lange gut ging.

        1. An FMW-Nutzer Felix: Bitte in meinem hießigen FMW-Feld beim Thema bleiben.

          1. Holger

            Sie haben kein eigenes Umfeld hier. Und abgesehen davon betrifft das Ihre Themen. Sie Sie etwa CDU – Wähler, dass sie das nicht bemerkt haben?

          2. An FMW-Nutzer Felix: Wir wissen, wovon wir reden.

  4. Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast. Winston Churchill.

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