Konjunkturdaten

Reaktion auf Daten zeigt psychologische Verfassung der Märkte US-Erzeugerpreise: Pipeline-Inflation mit unterschiedlichen Signalen

US-Erzeugerpreise Inflation

Die US-Erzeugerpreise (September), die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +0,4% zum Vormonat höher ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,2%; Vormonat war -0,1%, nun auf -0,2% nach unten revidiert).

Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise um +8,5% gestiegen (Prognose war +8,4%; Vormonat war +8,7%).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) stiegen die Erzeugerpreise um +0,3% zum Vormonat (Prognose war +0,3%; Vormonat war +0,4%, nun auf +0,3% nach unten revidiert) und mit +7,2% zum Vorjahresmonat (Prognose war +7,3%; Vormonat war +7,3%).

FMW: höhere Headline-Zahl zum Vormonat, aber die Zahlen aus dem Monat zuvor nach unten revidiert; die Kernrate wie erwartet zum Vormonat, aber sogar niedriger zum Vorjahresmonat als erwartet. In der Summe durchwachsene Zahlen zur „Pipeline-Inflation“ – die Märkte aber reagieren nach dem Muster US-Futures tiefer, Dollar höher, ebenso die US-Renditen. Das alles erinert an die mittelmäßigen US-Arbeitsmarktdaten, auf die hin die Märkte auch abverkauft hatten (was die Daten eigentlich gar nicht „hergeben“, aber viel über die derzeitige psychologische Verfassung der Märkte verrät..).



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