Die US-Erzeugerpreise aus dem Dezember, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +0,2% zum Vormonat wie erwartet ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%, nun aber auf +0,6% nach oben revidiert).
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +3,0% stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +2,7%, Vormonat war +3,3%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit 0,0% niedriger ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,3%), und mit +3,0% zum Vorjahresmonat dagegen höher als erwartet gestiegen (Prognose war +2,7%; Vormonat war +2,7%).
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Die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat November (verzögert gemeldet wegen governemnt shutdown) sind im Monatsvergleich mit +0,6 Prozent in der Headline leicht besser als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,5 Prozent; Vormonat war 0,0%).
In der Kernrate, ohne Autos und Gas, liegen die Einzelhandelsumsätze bei +0,5 Prozent (Prognose war +0,4%, Vormonat war +0,4%).
Die control group (also der Teil der US-Einzelhandelsumsätze, der direkt in die Berechnung des US-BIP einfließt) liegt bei +0,4 Prozent (Prognose war +0,4%; Vormonat war +0,8 Prozent).
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Marktreaktion: eher überschaubar, wenig Veränderung bei US-Futures, Renditen und Dollar. Die Daten wirken (aufgrund des shutdowns?) erratisch: einerseits zum Vormonat niedriger als erwartet, zum Vorjahresmonat dagegen deutlich höher.
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