Die US-Erzeugerpreise aus dem Dezember, die als Vorbote für Inflation gelten („Pipeline-Inflation“), sind mit +0,5% zum Vormonat deutlich höher als erwartet ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,2%).
Zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise mit +3,0% ebenfalls deutlich stärker gestiegen als erwartet (Prognose war +2,9%, Vormonat war +3,0%).
In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) sind die Erzeugerpreise mit +0,7% ebenfalls fiel höher ausgefallen (Prognose war +0,2%; Vormonat war +0,1%), und mit +3,3% zum Vorjahresmonat höher als erwartet gestiegen (Prognose war +2,9%; Vormonat war +3,0%).
Marktreaktion: US-Future nicht amüsiert, Dollar und Renditen höher. Allerdings alles in moderatem Umfang bisher. Warum die Fed die Zinsen senken sollte in diesem Umfeld, bleibt ein Geheimnis der Trump-Regierung! Was wird der designierte neue Fed-Chef Warsh dazu sagen?
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Zwar sind die Anleiherenditen gestiegen, aber eben nur moderat. Dies ist im Interesse des für die US-Volkswirtschaft wichtigen Konsumklimas. Für die Fed-Zinspolitik lautet momentan primär die Agenda: Inflation bestmöglich im Griff haben. Dem designierten Fed-Chef Kevin Warsh sagt man nach, daß er die Zinsen nicht übermäßig oft senkt.
„Aus dieser Nummer kommen die Notenbanken nicht mehr raus „….das sagte schon vor vielen Jahren Marc Faber ….zur Politik der Notenbanken….
„Es ist das süße Gift… das schwer zu zügeln ist….“…meinte schon 2010 Roland Leuschel auf NTV…
Es wäre schön wenn ich mich irre… aber ich glaube die beiden Herren haben recht….
Wie lange träumt die Zinssenker – Sekte noch ? der CRB Rohstoff- Index ist nach oben ausgebrochen und ist ca.6% über den alten Hochs. Der Index enthält je ca. 40% Energie- und Agrarwerte, aber wer braucht im täglichen Leben schon Lebensmittel und Energie ? Die Sektenjünger glauben ihre Selbstlügen meistens bis zum Kollektiv- Selbstmord. Die Notenbanken wollen ihr selbstgelegtes Feuer mit Benzin löschen.