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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Daten gegenüber Kanada und EU deutlich verschlechtert

Redaktion

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am

Die vollständige US-Handelsbilanz (Waren und Dienstleistungen) wurde vorhin für den Monat März mit -50,0 Milliarden Dollar veröffentlicht. Die Prognose wurde somit ziemlich genau getroffen nach -49,4 Milliarden Dollar im Vormonat. By the way: Mal locker 600 Milliarden Dollar Defizit auf ein Jahr hochgerechnet, wen juckt das in Washington denn noch?

Die folgende Grafik zeigt den Verlauf des Defizits in der US-Handelsbilanz in den letzten zwei Jahren. Seit Anfang 2017, wo der Chart beginnt, ist Donald Trump Präsident. Von -45 entwickelte sich das Defizit bis dato tendenziell eher aufwärts auf jetzt -50 Milliarden Dollar – auch wenn es zuletzt etwas schrumpfte. Dabei tut Donald Trump doch enorm viel um das Defizit zu senken. Sind es vielleicht doch die falschen Werkzeuge, die er benutzt um ans Ziel zu kommen?

Im März sind die US-Exporte zwar um 2,1 Milliarden Dollar gestiegen. Aber gleichzeitig stiegen die US-Importe noch stärker mit +2,8 Milliarden Dollar gegenüber Februar. Wichtige Punkte, welche die Statistiker aktuell hervorheben: Das Defizit der USA gegenüber China ist um 1,9 Milliarden auf „nur noch“ 28,3 Milliarden Dollar gesunken. Der US-Überschuss gegenüber Kanada von 0,5 Milliarden Dollar sank auf ein Defizit von 2,1 Milliarden Dollar. Grund dafür ist, dass die Importe aus Kanada kräftig angestiegen sind! Und das Defizit der USA gegenüber der EU steigt deutlich um 3,4 auf 15,8 Milliarden Dollar. Das dürfte Donald Trump nicht gefallen. Bald wieder neue US-Zölle auf EU-Produkte?

US-Handelsbilanz

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Konjunkturdaten

ISM Index (Dienstleistung) leicht schwächer – Preise steigen

Markus Fugmann

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Der ISM Index (Dienstleistung; November) ist mit 55,9 leicht schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 56,0; Vormonat war 56,6 – das war der schwächste Wert seit Mai).

Die Komponenten:

– Beschäftigung 51,5 (Vormonat war 50,1)

– Auftragseingang 57,2 (Vormonat war 58,8)

– Preise 66,1 (Vormonat war 63,9)

Wie schon vorhin beim Markit PMI für die USA steigen die Preise also weiter..

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Konjunkturdaten

US-Erstanträge besser als erwartet

Markus Fugmann

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Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen um 712.000 (offizielle Prognose war 775.000, Vorwoche war 778.000, nun auf 787.000 nach oben revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 5,520 Millionen unter der Erwartung (Prognose war 5,915 Millionen; Vorwoche war 6,071 Millionen, nun auf 6,089 Millionen nach oben revidiert).

Hinweis: zuletzt gab es Kritik an der Genaugikeit der Daten vom Labor Department, mehr dazu hier..

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -0,7 Mio Barrels (jetzt 488,0 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 488 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit +3,5 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,4 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,1 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-2 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +21 Cents auf 45,06 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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