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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Defizit schrumpft, deutlich weniger Importe – Zölle wirken?

Claudio Kummerfeld

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am

Die US-Handelsbilanz für Waren wurde soeben für den Monat Oktober veröffentlicht. Das Defizit der USA mit Warenhandel mit dem Ausland ist geschrumpft von 76 Milliarden Dollar vor einem Jahr auf 66 Milliarden Dollar. Auch im Vergleich zu den beiden vorigen Monaten schrumpft das Defizit (vorher -70 und -73 Milliarden Dollar). Man schaue mal auf die folgende Tabelle, wo man die Details zu Exporten und Importen sehen kann. Im Jahresvergleich sind die Exporte um 5 auf 135 Milliarden Dollar gesunken. Aber die Importe, die sinken um 15 auf 201 Milliarden Dollar. Man kann hier einen eindeutigen Zusammenhang zum Handelskrieg herstellen. Durch höhere US-Importzölle auf ausländische Waren (China) werden die Produkte für US-Abnehmer teurer.

Dass dieses Szenario in der Realität einschlägt, sieht man an zwei Einzelposten. Bewegung gibt es nämlich bei den Importen von Industriegütern, die im Jahresvergleich um 8 Milliarden Dollar rückläufig sind. Und die Importe von Konsumgütern sind um 4 Milliarden Dollar rückläufig! Aber im ganz, ganz großen Bild, wenn man ein paar Schritte zurücktritt und das Gesamtbild betrachtet – da sind -66 Milliarden Dollar beim Warenhandel in nur einem Monat in der US-Handelsbilanz immer noch katastrophal viel. Denn für 135,3 Milliarden Dollar haben die USA im Oktober Waren exportiert, und für 201,8 Milliarden Dollar Waren importiert. Ein gigantisches Defizit – jeden Monat aufs Neue!

US-Handelsbilanz für Waren im Oktober

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Konjunkturdaten

US-Verbrauchervertrauen (Conference Board): aktuelle Lage schwach

Markus Fugmann

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am

Das US-Verbrauchervertrauen (Conference Board; Januar) ist mit 89,3 leicht besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 89,0; Vormonat war 88,6)

Die Erwartung liegt bei 92,5 (Vormonat war 90,3)

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei 84,4 (Vormonat war 87,5)

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Europa

ifo Index schwächer – aber hätte viel schlimmer kommen können..

Markus Fugmann

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Soeben hat das ifo Institut den ifo Index für Januar veröffentlicht:

– ifo Geschäftsklimaindex 90,1 (Prognose war 91,8; Vormonat Dezember war 92,1)

– aktuelle Lage 89,2 (Prognose war 90,6; Vormonat war 91,3)

– Erwartungen: 91,1 (Prognose war 93,2; Vormonat war 92,8)

Na gut, schwächer als erwartet, aber viel besser, als es hätte im schlimmsten Fall kommen können! Sehr bullisch..

Dazu ifo in einer Pressemeldung:

„Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten im Dezember. Die Unternehmer beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.“

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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