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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz: Defizit schrumpft spürbar- aber der schöne Schein täuscht!

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Die US-Handelsbilanz (Waren und Dienstleistungen) für den Monat Oktober wurde soeben veröffentlicht. Laut den staatlichen Statistikern sinkt das gesamte Defizit der USA im Handel mit dem Ausland von -51,1 Milliarden Dollar im September auf -47,2 Milliarden Dollar im Oktober! Also ein deutlicher Rückgang. Liegt es etwa daran, dass die USA wie von Donald Trump gewünscht fleißig mehr exportieren und weniger importieren? Schauen wir uns die interessanten Details an.

Erstmal kurz zur Grafik. Sie zeigt das Defizit in der US-Handelsbilanz im Verlauf der letzten zwei Jahre. Seit Monaten ist es schon rückläufig (also eine gute Entwicklung), und aktuell beschleunigt sich diese Entwicklung. Die Exporte der USA sanken im Oktober um 0,4 Milliarden Dollar, und die Importe sanken um 4,3 Milliarden Dollar gegenüber September. Das Schrumpfen des Defizits liegt also nicht an einer Exportstärke der USA, sondern an den noch viel stärker sinkenden Importen! Der Handelskrieg zeigt immer deutlichere Auswirkungen. Ex- wie auch Importe sind rückläufig, wovon niemand profitiert!

Im Zeitraum Januar-Oktober 2019 im Vergleich zum selben Zeitraum in 2018 ist das Defizit der USA um 6,9 Milliarden Dollar angestiegen. Hier sinken die Exporte um 0,8 Milliarden Dollar, während die Importe um 6,1 Milliarden Dollar ansteigen. Zurück zum Monatsvergleich von September auf Oktober 2019. Das US-Defizit gegenüber der EU ist um 1,3 auf 14,3 Milliarden Dollar gesunken. Das US-Defizit gegenüber Kanada ist um 0,8 auf 3,4 Milliarden Dollar gestiegen. Das US-Defizit gegenüber China ist gegenüber September um 0,2 auf 27,8 Milliarden Dollar gesunken.

Defizit in der US-Handelsbilanz in den letzten zwei Jahren

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Konjunkturdaten

Aktuell: ISM Index (Service) besser – aber vor „lockdown“ erhoben

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Der ISM Index (Dienstleistung; März) ist mit 52,9 deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war 44,0; Vormonat war 57,3). Die Daten stammen jedoch aus dem Zeitraum bis Mitte März, erfassen also den „lockdown“ noch nicht. Erst bei der nächsten Veröffentlichung in vier Wochen wird das wirklich erfaßt..

Die Komponenten:

– Beschäftigung 47,0 (Vormonat war 53,1)

– Auftragseingang 52,9 (Vormonat war 56,2)

– Preise 50,0 (Vormonat war 55,5)

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Konjunkturdaten

US-Arbeitsmarktdaten in der Detailanalyse – Pflege baut ab, Gastro-Katastrophe

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USA angeschlagen - US-Arbeitsmarktdaten zeigen deutlich mehr Arbeitslose

Die US-Arbeitsmarktdaten wurden vorhin veröffentlicht mit -701.000 Stellen im März, was dramatisch schlechter ist als erwartet (-100.000 Stellen). Bezüglich der Gesamtzahl von -701.000 Stellen gab es 12.000 neue Jobs beim Staat. Somit gibt es bei den neu geschaffene Stellen ein Minus von 713.000 im Privatsektor. Im Verarbeitenden Gewerbe gab es ein Minus von 54.000 Stellen. Im Untersektor Bergbau lag die Veränderung genau bei -7.000. Auf dem Bau waren es -29.000 neue Stellen, und in der Industrie -18.000.

Zum Vergrößern bitte die Grafiken anklicken.

US-Arbeitsmarktdaten zeigen dickes Minus

Verbleibt bei den neuen Stellen im März ein Minus von 659.00 Stellen im US-Dienstleistungssektor.  Im Sektor Einzelhandel war es ein Minus von 46.200 Stellen. Schwerpunktmäßig gingen 16.300 Jobs bei Bekleidungsgeschäften verloren – gleichzeitig  gab es bei großen Supermärkten 7.900 neue Jobs! 8.200 neue Jobs gab es im Untersektor Lager. Im Sektor „Professional and business services“ gibt es ein Minus von 52.000 Stellen. Der Sektor „Bildung und Pflege“ verliert 76.000 Stellen, wobei 61.200 davon auf die Pflege entfallen – das ist heftig! Der Sektor „Bewirtung und Freizeit“ liefert ein Minus von 459.000 Stellen, wovon hier der Abbau von 417.400 Jobs alleine auf die Gastronomie entfällt.

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Aktuell: US-Arbeitsmarktdaten katastrophal

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Die US-Arbeitsmarktdaten (März) sind mit -701.000 Stellen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -100.000 Stellen).

Nur der Staat hat neue Stellen geschaffen – überall sonst Job-Verluste.

Die US-Stundenlöhne liegen bei +0,4% zum Vormonat und bei +3,1% zum Vorjahresmonat (Prognose war +0,2% zum Vormonat und +3,0% zum Vorjahresmonat; Vormonat war +0,3% und +3,0%).

Die US-Arbeitslosenquote liegt bei 4,4% (Prognose war 3,8%; Vormonat war 3,5%).

Die Beteiligungsquote liegt bei 62,7% (Vormonat war 63,4%).

Die US-Arbeitsmarktdaten sind diesmal weniger relevant, weil sie die wahren Folgen der Corona-Krise noch nicht abbilden (lockdown) – das wird erst aus den Daten sichtbar, die im April kommen. In einem Folgeartikel werden wir die Daten genauer analysieren..

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