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Konjunkturdaten

US-Handelsbilanz für März: Defizit geht spürbar zurück – gute Nachrichten für Trump

Redaktion

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Die US-Handelsbilanz für März wurde soeben veröffentlicht. Das Außenhandelsdefizit der USA belief sich auf 49 Milliarden US-Dollar nach -57,7 Milliarden Dollar im Februar. Schätzungen für heute lagen um die 50 Milliarden Dollar Defizit. In der Grafik kann man rechts den Abrutsch der blauen Linie gut erkennen.

Die Exporte der USA beliefen sich im März auf 208,5 Milliarden Dollar, ein Plus von 4,2 Milliarden Dollar gegenüber Februar. Die Importe sanken um 4,6 Milliarden auf 257,5 Milliarden Dollar. Das Defizit im Warenhandel sank um 7,5 Milliarden Dollar, und der Überschuss bei Dienstleistungen stieg um 1,3 Milliarden Dollar.

Das Defizit der USA mit China hat sich um 0,7 Milliarden Dollar weiter vergrößert auf 35,4 Milliarden Dollar. Obwohl die Exporte Richtung China anstiegen, nahmen die Importe aus China noch stärker zu. Das Defizit der USA gegenüber Deutschland schrumpfte um 1,6 Milliarden auf 5 Milliarden Dollar.

Als wichtige Handelspartner, gegen die man Überschüsse aufweist, zählen die offiziellen US-Statistiker auf (in Milliarden Dollar): Hong Kong ($3.3), Süd- und Zentralamerika ($3.1), Großbritannien ($1.2), Brasilien ($0.8) und Singapur ($0.3). Die Defizite mit bedeutenden Handelspartnern sehen derzeit wie folgt aus: China ($35.4), EU ($12.4), Mexiko ($7.0), Japan ($5.9), Deutschland ($5.0), Italien ($2.3), Frankreich ($1.5), OPEC ($1.4), Indien ($1.4), Taiwan ($1.3), Südkorea ($1.2), Saudi-Arabien ($0.3), und Kanada ($0.2).

US-Handelsbilanz

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Der Anstieg zog sich durch fast alle großen Wirtschaftszweige. Bei den Dienstleistern stieg die Kurzarbeit von 24,0 auf 30,6 Prozent der Unternehmen, im Handel von 18,8 auf 20,7 Prozent und auf dem Bau von 7,4 auf 9,0 Prozent. Nur in der Industrie war ein leichter Rückgang zu verzeichnen, von 31,9 auf 30,5 Prozent.

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